Seiten

Themen dieses Blogs:

Spiritualität, das Leben, Motivation, innen und außen, Impulse, Entspannung, ganzheitlich denken, Unternehmer sein, Märchen, Esoterik, Reiki, Energiearbeit, querdenken, Mensch sein, Erfolg, alternative Heilmethoden, Aura Soma, Zeitgeschehen, Selbstwert, Kommunikation, spirituelle Unternehmer, Advaita, Bachblüten, Liebe, Nondualität - u.a.

Dieses Blog durchsuchen

Montag, 28. September 2009

So einfach kann's gehen ...

Kennt ihr das auch? Da nimmt man sich für den Freitag etwas ganz besonderes vor, es steht sogar im Kalender (womöglich noch mit rot eingetragen) und dann kommt alles anders als man / frau denkt?

Tja - und so wollte ich eigentlich am Freitag den Newsletter für meine spirituelle Gruppe geschrieben haben. Aber dann dauerte eine Besprechung zu lange, das Telefon klingelte zu oft und zu viele Emails trudelten ein ...

Schon etwas entnervt - und auch davon, daß ich eigentlich keine Idee für den Newsletter hatte ... - nahm ich dann kurzerhand das Angebot einer Freundin an, mit auf das Aachener Musikfest zu kommen. Und es lohnte sich natürlich - eine Gruppe mit genialen Trommlern hob unsere gestreßte Stimmung wieder und schüttelte unsere schwächelnde Energie etwas durch ...

Heute morgen, nach einem intensiven Wochenende, dachte ich dann: Heute passiert bestimmt igendwas, was du den Forumsmitgliedern mitteilen kannst. Und ... - "Gurudruns" Wort scheint erhört worden zu sein. In Schweden bedeutet Gud schließlich Gott ...

Eine Bekannte aus dem Forum stellte einen Link zum spirituellen Wochenhoroskop ein und ich riet ihr, daß doch jede Woche in der Gruppe zu posten. Prompt hatte ich mein Thema für den Newsletter - und jeder hatte etwas davon!

So einfach kann's manchmal gehen in diesem Leben, wenn der Kampf aufhört ...

Montag, 21. September 2009

Als Gott die Frau schuf ....

Als Gott die Frau schuf, war es schon sehr spät am 6. Tag. Ein Engel kam vorbei und fragte Gott: “Wieso verwendest du gerade für diese so viel Zeit?”

Und Gott antwortete:
“Hast du die umfassenden Angaben gesehen die ich einfügen möchte um dieses Wesen zu formen? Sie muss abwaschbar sein, aber nicht aus Plastik, mehr als 200 bewegliche Teile haben die alle austauschbar sind und sie soll alles zu einem herrlichen Essen kochen können. Sie muss mehrere Kinder gleichzeitig umarmen können, und mit dieser Umarmung soll sie alles heilen können von einem aufgeschlagenen Knie bis hin zu einem geborchenen Herzen, und das alles soll sie nur mit 2 Händen machen.”

Der Engel war beeindruckt. “Nur 2 Hände - unmöglich! Und das ist das Standartmodell?! Das ist zu viel Arbeit für einen Tag…warte bis morgen und dann vervollständige sie.”

“Nein das kann ich nicht”, sagte Gott. “Ich bin sooo nahe dran, die Kreation fertig zustellen, sie ist der Ausdruck meines Herzens”. “Sie wird sich selbst pflegen wenn sie krank ist und sie kann 18 Stunden am Tag arbeiten”.

Der Engel kam näher und berührete die Frau. “Aber, Gott, du hast sie so weich gemacht”

“Sie ist ja auch weich”, sagte Gott, “Aber ich habe sie ebenso stark gemacht. Du glaubst nicht, was sie alles aushalten und bewältigen kann.“

“Kann sie denken?” fragte der Engel.

Gott antwortete: “Sie kann nicht nur denken, sondern auch überzeugen und verhandeln.”

Der Engel berührte die Wange der Frau…. “Gott, es scheint als wäre deine Schöpfung undicht! Du hast ihr zu viele Bürden auferlegt.”

“Sie ist nicht undicht….das ist eine Träne” erklärte Gott dem Engel

“Und wofür braucht sie die Träne?” fragte der Engel.

Und Gott antwortete: “Mit den Tränen kann sie ihren Kummer und Schmerz, ihre Zweifel, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, íhr Leid und ihren Stolz ausdrücken.”

DAS machte einen großen Eindruck auf den Engel; “Gott, du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht. Die Frau ist tatsächlich wundervoll!”

Tatsächlich ist sie das! Frauen haben Kräfte, die Männer erstaunen. Sie kann mit Ärger umgehen und große Bürden tragen. Sie hat Freude, Liebe und eigene Ansichten. Sie lächelt wenn sie am liebsten schreien würde. Sie singt, wenn sie am liebsten weinen würde, weint wenn sie glücklich ist und lacht wenn sie Angst hat. Sie kämpft für das, was sie glaubt. Kämpft gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptiert keine “Nein” als Antwort, wenn sie eine bessere Lösung sieht. Sie stellt sich zurück damit ihre Familie wachsen kann. Sie bringt ihre Freunde zum Arzt wenn sie Angst haben. Ihre Liebe ist bedingungslos. Sie weint, wenn Ihre Kinder gewinnen. Sie freut sich wenn es ihren Freunden gut geht. Sie ist erfreut, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hört Ihr Herz bricht wenn ein enger Freund oder Verwandter stirbt. Aber sie findet die Kraft weiter zu leben. Sie weiß, dass eine Umarmung und ein Kuss ein geborchenes Herz heilen.

Da ist nur eine Sache falsch an ihr Sie hat vergessen, was sie wert ist…

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

für alle Frauen, denen es manchmal genau so geht ....

Autor unbekannt, wurde mir per Kettenmail zugestellt ...

Dienstag, 15. September 2009

Humor - Internet für die dritte aller Welten


Amüsement des heutigen Tages:

Gudrun ist mit Internetrecherche beschäftigt und folgt einem Link auf eine externe Seite. Sie liest die URL der neuen Seite mit einer Botschaft über die Zusammenhänge des Sonnensystems auf das Befinden des Menschen und wird stutzig. WWW3? Was ist denn das? Nie gehört ...

Sie fragt ihre Mitarbeiterin:
Was ist denn WWW3?

Lynn
world wide web, die dritte ...

Gudrun, nichts ahnend und an nichts böses denkend:
Das Internet für die dritte Welt.

Lynn (lacht):
oh oh oh oh

Gudrun, kapierts endlich auch:
Also nicht für DIE dritte Welt, sondern für eine dritte Welt ... (Pause) Eine dritte Welt, die es gar nicht gibt. Oder gibt es mehrere Welten? ...

Lynn (lacht noch mehr):
glucks ...

Darf man über so etwas lachen??


Humor - Internet für die dritte aller Welten


Amüsement des heutigen Tages:

Gudrun ist mit Internetrecherche beschäftigt und folgt einem Link auf eine externe Seite. Sie liest die URL der neuen Seite mit einer Botschaft über die Zusammenhänge des Sonnensystems auf das Befinden des Menschen und wird stutzig. WWW3? Was ist denn das? Nie gehört ...

Sie fragt ihre Mitarbeiterin:
Was ist denn WWW3?

Lynn
world wide web, die dritte ...

Gudrun, nichts ahnend und an nichts böses denkend:
Das Internet für die dritte Welt.

Lynn (lacht):
oh oh oh oh

Gudrun, kapierts endlich auch:
Also nicht für DIE dritte Welt, sondern für eine dritte Welt ... (Pause) Eine dritte Welt, die es gar nicht gibt. Oder gibt es mehrere Welten? ...

Lynn (lacht noch mehr):
glucks ...

Darf man über so etwas lachen??


Donnerstag, 10. September 2009

Mist - verständnisse und andere Alltäglichkeiten

Also, mal ehrlich – jeder von uns versteht doch mal mi(s)s(t) – oder? So war auch offenbar mein letzter Newsletter in einem spirituellen Forum leicht missverständlich.

Die gute P. schrieb mir nämlich: „Bei mir kommt es so an, dass Du Dich über die Absenderin des Manuskriptes lustig machst und einige andere das auch lustig fanden.“

Also, ganz abgesehen davon, dass wir das per Mail bereits klären konnten, finde ich es noch einmal erwähnenswert. Es ging nämlich um eine Manuskriptanbieterin, die uns ein Buch eingereicht hat und uns bat: „... Melden Sie sich mal bei blauerlaubfrosch @ mailmal.de .....“

Und an dieser Mailadresse stimmt das „blauerlaubfrosch“ tatsächlich. Meine Mitarbeiterin, der ich das vorlas, erwiderte dann: „Wahrscheinlich ist das Buch noch Qua(r)k ...“ Man musste zwar genau lesen, aber das ist doch lustig, oder? Ich liebe solche kleinen Alltagssituationen, die ich – egal, wann und wo sie auftauchen – einfach nur genieße, denn sie bereichern mein Leben.

Und – ja, an unsere tägliche Arbeit gehen wir natürlich mit dem gebotenen Ernst und Respekt, niemand wird hier verlacht oder belächelt. Durch solche Situationen fällt man eher angenehm auf und hebt sich von der Masse der Manuskriptanbieter ab, weil man uns zum Schmunzeln gebracht hat.

Die gute P. schrieb mir weiter: „Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden. Bisher hatte ich in diesem Form immer den Eindruck, dass jeder so sein darf wie er ist und wertgeschätzt wird - im Gegensatz zum Umgangston in vielen anderen Foren.“

Ja, wir dürfen hier im Kontakteforum sein, wie wir sind. Wir werden hier wertgeschätzt, auch wenn wir manchmal anderer Meinung sind. Das soll ja vorkommen auf dieser Welt. Das ist normal. Das ist Alltag.

Wir leben in einer dualen Welt, in der jeder andere Ansichten hat. Und das ist auch gut so. Denn immer Friede und Freude wäre am Ende sicher auch langweilig. Aber ich glaube, ich spreche für viele spirituelle Menschen, wenn ich sage, dass wir uns hier zumindest darum bemühen, die ANDERSARTIGKEIT des anderen anzuerkennen. (Etwaige Ähnlichkeiten mit den Namen von Forumsmoderatorinnen sind dabei natürlich rein zufällig ...)

Und so war ich froh, ins Wechselbad der Meinungen getaucht zu werden. St. schrieb mir nämlich kurz danach: „Werte Gudrun, [ ... ] Was wollen Sie mit Ihrer Mail eigentlich ausdrücken. Was für Sie vielleicht Quatsch und Unsinn ist, macht für den anderen Sinn. ICH werd aus Ihrer Mail wirklich net ganz schlau.“

Und K. meinte kurz darauf: „[ ... ] in einer Zeit, da man mit Informationen überzugeschüttet wird, möchte ich Dir heute einfach mal sagen, wie schön ich Deine Newsletter immer finde. Ich spüre hinter jedem Wort DICH und finde es schön, dass Deine Botschaft mich erreicht [ ... ]“

SUMMASUMMARUM –

Ich lerne gerade viel von euch und freue mich auf eure weiteren Mails. Und so versuche ich auch weiterhin euch mit meinen Alltagsgeschichtchen zum nachdenken und -fühlen zu inspirieren – oder im Idealfall – zum mitlachen. Und wer das nicht mag, braucht den Blog ja nicht zu lesen.

Eure
Gudrun

P.S.
Wir räumen gerade unser Lager um und auf und haben einige Bücher aus dem Sortiment genommen. Daher gibt’s – solange der Vorrat reicht – in unserem Shop:

http://www.spirit-rainbow-shop.de/epages/61518608.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61518608/Categories/Sonderangebote

Dienstag, 8. September 2009

Affirmationen für Beziehungen

* Alle meine Beziehungen sind von Harmonie, Liebe und Verständnis geprägt.
* Mir fällt es leicht, andere Menschen zu lieben und zu akzeptieren.
* Andere Menschen lieben und respektieren mich so, wie ich bin.
* Ich genieße es, anderen Menschen körperlich und seelisch ganz nahe zu sein.
* Mir fällt es leicht, mich für die Belange anderer Menschen zu öffnen.
* Ich lebe in liebevollen und ehrlichen Beziehungen.
* Ich vertraue meinen Mitmenschen und diese vertrauen mir.
* Ich weiß, ich kann von und mit anderen Menschen sehr viel lernen.
* Das Schöne, was ich in anderen sehe, ist auch in mir vorhanden.
* Ich liebe und werde geliebt.
* Ich kann frei und offen über meine Gedanken und Gefühle mit anderen reden.
* Ich werde in dem Maße respektiert, wie ich ihnen Respekt entgegen bringe.
* Je mehr Liebe ich an andere verschenke, desto mehr Liebe erhalte ich zurück.
* Ich erkenne die Einzigartigkeit in jedem anderen Menschen.
* Ich bin dankbar für die wundervollen Beziehungen, die ich habe.
* Andere Menschen unterstützen mich in meinem persönlichen Wachstum.
* Ich bin ein wundervoller Mensch, daher erlebe ich wundervolle Beziehungen.
* Andere Menschen sind gern mit mir zusammen, denn ich bin eine Bereicherung.
* Ich liebe mich selbst - daher lieben mich auch andere.
* Ich fühle mich geborgen in der Gegenwart anderer Menschen.
* Meine Beziehungen sind geprägt von gegenseitigem Mitgefühl.
* Ich gebe negativen Gedanken, die ich über Beziehungen hatte, vollkommen auf.
* Ich beziehe alle Menschen in meine bedingungslose Liebe mit ein.
* Ich erkenne jetzt in jedem Menschen ein Licht Gottes.

Affirmationen für Gesundheit

* Ich liebe meinen Körper, daher sorge ich jederzeit gut für ihn.
* Gesundheit ist der natürliche Zustand meines Körpers.
* Da ich gut für meinen Körper sorge, belohnt er mich mit Gesundheit.
* Ich behandle meinen Körper behutsam und liebevoll.
* Ich vertraue der Weisheit meines Körpers.
* Mein Körper ist mein bester Freund.
* Jede Zelle meines Körpers erneuert sich fortwährend.
* Ich regeneriere mich jetzt vollständig.
* Gottes Lebenskraft wohnt in mir.
* Ich weiß, daß meine Gesundheit durch positive Gedanken unterstützt wird.
* Ich übernehme jetzt die vollkommene Verantwortung für meinen physischen Körper.
* Durch positive Gedanken über mich und meinen Körper bleibe ich gesund.
* Ich vertraue meinem Körper vollkommen und achte darauf, was er mir sagen möchte.
* Je mehr Liebe ich anderen entgegenbringe, desto gesünder wird mein Körper.
* Ich entlasse jetzt alle Spannungen aus meinem Körper.
* Je mehr Frieden in meinem Geist ist, desto gesünder bin ich.
* Ich erzeuge Frieden in mir, meinem Körper und meiner Umwelt.
* Vollkommene Gesundheit ist der natürliche Zustand meines Seins.
* Ich bin und bleibe vollkommen gesund, vital und fit.
* Ich denke an strahlende Gesundheit, Liebe, Lebensfreude und Vitalität.
* Mein gesunder Körper ist Ausdruck meiner Lebensfreude.

Viel Erfolg und natürlich viel Gesundheit!

Sonntag, 6. September 2009

Alternative Geldquellen

Geld ist eine Energie, die fließen will. Fließt sie nicht, ist irgendetwas falsch. Natürlich kann man sein Geld (so man noch welches hat...) in einen Schenkkreis investieren. Ich allerdings bevorzuge den „ehrlichen“ Weg des selbst Verdienens und Sparens. Daher möchte ich Ihnen hier ein paar spontane Ideen zukommen lassen, die der Geldvermehrung dienlich sein könnten. Möge Reichtum und Fülle unser natürlicher Zustand sein (oder werden...).

Ein paar Ideen zum Geldmachen:

- Frei sein, ist das A & O. Je freier Sie sich fühlen, desto reicher (innerlich und / oder äußerlich...) werden Sie sein.
- Schreiben Sie eine Liste mit 100 Dingen, wie Sie zu Geld kommen können.
- Bleiben Sie bei allem, was Sie tun, ehrlich. Ehrlich währt am längsten.
- Nehmen Sie einen Nebenjob an.
- Geben Sie weniger aus. (Siehe Spartipps)
- Machen Sie das, was Sie am liebsten machen und nichts anderes. Dann kommt Geld automatisch irgendwann zu ihnen.
- Vergessen Sie nie, dass Geld nur aus Papier oder Metall besteht oder bestenfalls ein paar Buchstaben auf dem Kontoauszug sind.
- Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten und werden Sie nicht der Sklave des Geldes.
- Geld folgt dem Spaß. Wo kein Spaß ist, ist wenig Geld!
- Schminken Sie sich Ihre Gedanken an Mangel in jeder Form ab. Das ist Humbug. Unsere Welt hat mehr als genug für alle!
- Lesen Sie gute Bücher über Geld. Arbeiten Sie intensiv an Ihrem Reichtumsbewusstsein!
- Es gibt Wichtigeres im Leben als Geld. Denken Sie darüber nach!
- Erfinden Sie etwas. Verkaufen Sie es. Dann ist ihnen das Geld sicher.
- Machen Sie bei Preisausschreiben mit.
- Sollten Sie ganz pleite sein, bitten Sie Freunde um ein kurzfristiges Darlehen oder eine Spende. Zahlen Sie das Geld zurück, wenn es Ihnen wieder besser geht.
- Schmeißen Sie alle Ihre Ängste bezüglich Geld über Bord. Es sind nur Gedanken und die kann man ändern.
- Helfen Sie beim Umverteilungsprozess des Geldes. Der Geldkuchen wird nicht größer Sie müssen Ihr Kuchenstück größer abschneiden!
- Öffnen Sie sich für Geld. In einen verschlossenen Tresor kann man auch nichts hinein tun...
- Investieren Sie Ihr Geld richtig! Lassen Sie sich beraten!
- Machen Sie selbst einen Flohmarktstand mit ausgedienten Sachen, die für Sie keinen Wert mehr haben. Für andere hat es bestimmt einen Wert!
- Helfen Sie anderen. Dienen Sie. Seien Sie ein Dienstleister im wahrsten Sinne des Wortes. Nehmen Sie (auch) Geld für Ihre Dienste.


Ein paar Ideen zum Sparen:

- Lernen Sie, einfach zu leben.
- Suchen Sie sich eine günstige Wohnung. Machen Sie Wuchermieten einfach nicht mit.
- Minimieren Sie die laufenden Kosten so gut es geht. Investieren Sie das gesparte Geld in etwas Lukratives.
- Gehen Sie weniger essen, kochen Sie sich selbst etwas.
- Telefonieren Sie billig, wenn Sie schon telefonieren. Auch Strom kann billiger sein.
- Wenn Sie etwas kaufen wollen, dann fragen Sie sich zunächst, ob Sie es wirklich brauchen. Wenn nein, lassen Sie es liegen.
- Statt einem Kinoabend könnten Sie mal Ihre Freunde zum gemütlichen Abendessen zu sich einladen.
- Minimieren Sie Kreditzahlungen. Nichts kostet mehr Geld als unnötige Zinsen.
- Seien Sie sparsam, aber nicht geizig. Gönnen Sie sich etwas, wenn Sie es unbedingt wollen, das hebt die Motivation, an anderer Stelle wieder Geld zu machen.
- Bauen Sie Ihr Gemüse selbst an.
- Gehen Sie mit Ihren Sachen liebevoll und pfleglich um, dann halten sie länger und Sie brauchen nicht so häufig etwas Neues.
- Vergleichen Sie Preise.
- Handeln Sie was das Zeug hält, wenn Sie sich etwas kaufen wollen. Tun Sie so, als seien Sie auf einem orientalischen Basar, wo ohne Handeln gar nichts läuft. Es lohnt sich!
- Es muss nicht immer neu sein. Auch second hand ist o.k..
- Gehen Sie doch mal auf dem Flohmarkt stöbern...

Viel Spaß!

Deine Beziehung zu Geld

Geld ist in unserer Welt ein notwendiger Tauschfaktor geworden. Wenn früher die Menschen Ware gegen Ware tauschten, so ist das in der heutigen Zeit schwieriger geworden und kleine Münzen und Papier-scheinchen haben die Ware ersetzt. Geld ist als allgemein gültiges Zahlungsmittel anerkannt, und man geht heute dazu über, nur kleine Plastikkärtchen vorzuzeigen, mit denen wir für Ware, die wir gern er-werben möchten, bezahlen können.

Die Münzen, Scheinchen und Plastikkarten haben keinen bzw. nur einen sehr geringen Eigenwert, aber wir können sehr viel dafür erhalten, weil auf unserem Kontoauszug (der auch nur aus Papier ohne Wert be-steht) schwarze - oder manchmal „rote“ - Zahlen vorhanden sind. Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, warum viele Menschen Probleme mit Geld haben, denn der Effekt des Tauschvorganges hat sich zu Gunsten imaginärer Zahlenverschiebungen gewandelt.

Geld zu haben - oder es eben nicht zu haben - hängt aber nicht von den Papierchen ab, sondern von unserem Bewusstsein darüber. Viele Menschen trauen sich nicht, genug Geld für ihre Leistungen oder ihren Service anzunehmen und wundern sich dann noch darüber, warum auf ihrem Konto keine 4- oder 5stellige Zahl steht, obwohl unser ver-meintliches Glück oftmals genau davon abhängig ist.

Diese Menschen sind in ihrem Armutsdenken verhaftet und haben große Schwierigkeiten, sich selbst als reich anzuerkennen. Wir können aber nur äußerlich reich werden, wenn wir uns innerlich reich fühlen, denn wir bekommen immer das, an das wir glauben. Glaubst du weiterhin, nichts verdient zu haben, dann wirst du auch niemals etwas verdienen - es sei denn, du änderst diesen Gedanken schnellstens.

Geld ist wie atmen: es möchte fließen, kommen und gehen - aber es möchte nicht festgehalten werden, weil es dann zu Blockierungen im Energieaustausch kommt, die den frei fließenden Fluss hemmen. Du musst also Geld geben und nehmen können, um in deinen persönlichen Geldfluss zu kommen. Wenn du mehr haben möchtest, musst du besser empfangen können usw.

Jegliche Unzufriedenheit im Umgang mit Geld drückt immer ein emotionales Problem aus. Bekommst oder hast du nicht genug, ist dein Selbstwertgefühl vielleicht zu klein, du bist kein guter Empfänger oder deine Kreativität ist blockiert. Untersuche das einmal in deinem Leben und: Ändere es!
Angst davor Geld anzunehmen, hat noch nie jemandem Geld ge-bracht! Übrigens stand es schon in der Bibel: „Denn wer da hat, dem wird gegeben.“ Vielleicht sollten wir 2.000 Jahre danach nun endlich einmal daran glauben und es vor allem auch tun. Der richtige Umgang mit Geld muss geübt werden, denn auch Laufen hast du nicht an einem Tag gelernt.

Ich möchte dich dazu ermuntern, das Spiel mit dem Geld nicht zu ernst zu nehmen, sondern immer wieder damit zu experimentieren. Egal, was du tust, es kann dir nichts geschehen! Deine Gedanken und Gefühle sind es, die dein Verhältnis zu Geld bestimmen. Ein Mensch mit einer Million Euro Schulden kann nämlich genauso glücklich sein, wie ein Mensch mit einer Million Guthaben - es ist eine Frage der Einstellung!

Die Beziehung zum Geld hängt oft damit zusammen, wie unsere Eltern mit Geld umgegangen sind. Waren sie geizig, werden wir auch geizig sein - oder überkompensieren und wir werden total ver-schwenderisch. Geld dient oft als Belohnungs- oder Bestrafungsmittel und durch diese Muster hindern wir uns oft, Geld zu bekommen, es annehmen zu können.

Haben wir kein Geld, leben wir im Mangelbewusstsein. Gott aber kennt keinen Mangel - daher hast du dich von Gott entfernt, wenn du meinst, im Mangel zu leben. Geld ist ein Tauschmittel - Ware oder Dienstleistungen werden gegen Geld getauscht. Es sollte ein Kreislauf von Geben und Nehmen sein, damit wir in Gelddingen im Fluss sind.

Die Menge Geld verändert sich nur unwesentlich - die Frage ist, wie viel von diesem Kuchen du abbekommst - und das liegt an deiner Bereit-schaft, Geld für dich zuzulassen und die Emotionen, die dahinter liegen, zu bearbeiten.
Du bist reich, wenn du dich reich fühlst! Hier ein paar Anregungen, um dein Verhältnis zu Geld ein wenig zu klären:

Anregungen zum Nachdenken:

Wie sind deine Eltern mit Geld umgegangen?
Was hast du immer über Geld gehört?
Haben deine Eltern dich mit Geld belohnt oder bestraft?
Was sind deine Glaubenssätze über Geld?
Wie gehst du mit Geld um? Liebst du Geld?
Was ist dein konkretes Problem mit Geld?

+++++++++++++++++

Dieser Text wurde dem Buch von Gudrun Anders „Rebirthing – Die Integration von Körper, Geist und Seele durch bewusstes Atmen“, erschienen im spirit Rainbow Verlag, Aachen, ISBN Nr. 3-929046-16-4, entnommen.

Ein bisschen was zum Thema Geld

Ein paar Sprichtworte zum Thema Geld:

„Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.“
„Bei Geld hört jede Freundschaft auf.“
„Geld allein macht nicht glücklich.“
„Denn wer da hat, dem wird gegeben.“
„Alles hat seinen Preis...“
„Was nichts kostet, ist auch nichts wert!“
„Der hat Geld wie Heu...“
„Über Geld redet man nicht...“
„Geld macht arrogant.“
„Geld regiert die Welt...“
„Ist doch nur Geld...“
„Entweder hat man Geld – oder man hat es eben nicht.“
„Die Reichen sind schlecht – Arme sind gut.“
„Geld stinkt nicht.“

Herzkreise – ein Gebekreislauf

Herzkreise – ein Gebekreislauf
von V.R.

Herzkreis – tja, ein vielschichtiges Thema. Über die Funktionsweise und das sie illegal sind, muss hier eigentlich nichts mehr gesagt werden...

Ich habe Erfahrungen mit verschiedenen Schenkkreissystemen.

Überall wollte man mir etwas Gutes tun, und ich wurde mit Sponsorangeboten überhäuft. Im Frauenkreis ist die Stimmung wirklich gut. Jede Menge bemerkenswerter Frauen – entspannt und entschlossen gleichzeitig -, die nicht nur über die neueste Anschaffung von Handtäschchen plaudern möchten, sondern sich selbst sehr genau beobachten.

Regelrechte Persönlichkeitsentfaltungen sind zu beobachten, die durch eine konstruktive Gruppendynamik ermöglicht werden. Frauen sind in unserer Zeit oft nicht mehr vernetzt, kämpfen sich tapfer durch den Alltag und wundern sich, warum sie ausbrennen. Allein die Möglichkeit mit anderen Frauen über Ideen und Träume zu sprechen, die mit dem Geld aus einer Beschenkung zu verwirklichen wären, lässt ein inneres Reichtumsbewusstsein entstehen, das Knoten lösen kann.

In den gemischten Schenkkreisen ist die Männer-Power auch reizvoll; Geschäftsleute, Anwälte usw., redegewandt, gelassen und zielbewusst. Der „Jäger“ wird spürbar. Häufig Leute, die sich auch bei höheren Einsätzen nicht finanziell vergaloppieren. Diese Leute wissen, was sie tun. Sie knüpfen Geschäftskontakte und jagen ihr „Mammut“ mit einer gewissen Spielfreude. Allerdings scheuen sich Männer auch nicht, verbale Machtkämpfchen mit Frauen auszufechten, was diese befremdlich finden.

Gut. Bei Schenkkreisen kommt etwas in Gang. Die Einstellung zu Geld wird hinterfragt, das Gehirn kommt in Bewegung. Der Hintern muss hoch vom Sofa und das Thema Selbstmotivation eventuell vom Staub der Jahrzehnte befreit werden. Wer auf Schenkkreise angesprochen wird oder dabei mitmacht, der muss eine Meinung dazu entwickeln. Und wenn die Betriebstemperatur entwickelt ist, dann sind vielleicht sogar einige Gehirnzellen dazu bereit, über weitreichendere Formen von Geldsystemen einer Gesellschaft nachzudenken.

Und jetzt sind wir bei meinem Lieblingsthema: Silvio Gesell und seine uralten, taufrischen Ideen zur Abschaffung des Zinssystems und dem automatischen Wertverfall beim Festhalten des Geldes. Weg vom ängstlichen Haltekreislauf unseres Denksystems, hin zu einem be-ständigen Gebekreislauf. Experimente vor 70 Jahren in Österreich und sogar im Mittelalter haben bestens funktioniert, bis gierige Fürsten oder ängstliche Landesregierungen die Bremse zogen und den frisch erblühten Wohlstand wieder zerstörten.

Nachzulesen übrigens in dem Buch von Hermann Benjes: „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ oder auch in der Geschichte: „Die kleinen Leute von Swabedoo“.

Fazit:

Es ist immer gut, Geld in Bewegung zu halten, und meiner Meinung nach sind Schenkkreise unter Umständen eine Vorstufe eines neuen Geldbewusstseins, das uns die Bereitschaft zu menschenwürdigeren Geldsystemen ermöglicht.

+++++++++++++++++++
veröffentlicht in meinem Buch "Herzkreis - Die Energie der Schenkkreise", spirit Rainbow Verlag, Aachen

Vielen Dank für die Abdruckgenehmigung.
+++++++++++++++++++

Bei Geld hört die Freundschaft auf!

Bei Geld hört die Freundschaft auf!

Sie kennen das bestimmt auch, dass sich obiger Spruch bewahrheitet hat, sei es in ihrem eigenen Leben oder im Leben von Freunden und Bekannten. Ich habe Freundschaften wegen ein paar Hundert Euro zu Bruch gehen sehen, glückliche Ehen wurden wegen Geldmangel geschieden und funktionierende Geschäftspartnerschaften wurden wegen Geldstreitigkeiten eingestellt.

Auch in meinem eigenen Leben gibt es davon eine Menge Geschichten, die ich nachfolgend gern schildern möchte, da diese zum Teil unseren Umgang mit Geld widerspiegeln. Denn wie bei allem im Leben, bin ich der Meinung muss man zum Thema Geld eine klare Ein-stellung haben. Sind wir uns unklar über den Umgang, werden sich die Situationen im Leben ebenfalls unklar gestalten. Gehen wir mit Menschen oder Dingen voller Angst um, werden die erschaffenen Situationen eben-falls mit Angst zu tun haben. Machen wir uns keine Sorgen darum, bleiben wir in einem guten Gefühl, werden die Dinge fließen und Schwierigkeiten werden schnell gelöst oder treten gar nicht erst auf.

Ich fange einmal ganz vorn an, denn schon als kleines Kind wurde Geld zum Thema für mich gemacht, aus heutiger Sicht für meine Begriffe viel zu früh, denn Kinder sollten meiner Ansicht nach mit diesem Thema verschont bleiben und erst dann damit konfrontiert werden, wenn sie überhaupt eine Beziehung zum Geld als Tauschmittel in unserem Leben bekommen haben. Das wiederum hängt von ihrem Entwicklungsstand ab.
Ich habe noch lebhaft in Erinnerung, wie ein Freund von mir seinem acht- oder neunjährigen Sohn zu erklären versuchte, dass er ihm gerade keinen Diskman kaufen konnte, weil er nicht genug Geld übrig hatte. Er meinte damals, jener Diskman würde in etwa so viel kosten wie rund 60 von seinen Spielzeugautos. Und während er erzählte, sammelte er alle Autos des Jungen ein und stapelte sie auf einem großen Haufen. Als die Anzahl nicht reichte, packte er symbolisch noch kleine Teddybären und andere Spielzeuge dazu. Er meinte: „Um einen Diskman zu kaufen, müssten wir so viel Geld haben, wie alle diese Autos gekostet haben. Und du weißt doch, wie viel Geld wir für ein Auto brauchen...“ Der kleine Junge besah sich den Stapel eine Weile und meinte dann: „Dann können wir doch diese Autos gegen einen Diskman tauschen. Ich will die Autos jetzt nicht mehr. Ich will einen Diskman!“

Nun, so einfach ist es eben heute bei uns nicht mehr, obwohl genau das vielleicht wünschenswerter wäre als der Zustand, in dem wir leben. Zumindest wäre es für viele einfacher.

Bereits in jungen Jahren wurde ich mit Geld belohnt. Damals gab es für jede Eins im Zeugnis eine Mark, für jede Zwei fünfzig Pfennig, für jede Drei zehn Pfennig. Klar, dass an den Tagen der Zeugnisvergabe erst mal gerechnet wurde, wie viel Geld ich verdient hatte! Und so etwas prägt... Für gute Leistungen gab es Geld, für sehr gute Leistungen eben mehr. Ohne Leistung kein Geld – ohne Fleiß kein Preis!

In meiner Familie war Geld eigentlich nie Mangelware, aber wir lebten auch nicht im Überfluss. Es war genug zu essen da, wir wohnten in einem ansprechenden Vierfamilienhaus, das meinen Eltern gehörte, wir hatten ein Auto und waren immer sauber gekleidet. An der Ostsee gab es auf einem Campingplatz einen Wohnwagen, wo wir regelmäßig die Wochenenden und den Jahresurlaub verbrachten.

So weit so gut, bis auf die Tatsache, dass ich mich schon sehr früh für Geld ODER Liebe entscheiden musste, denn meine Eltern machten sich Gedanken darüber, wer nach ihrem Tod das kleine Vermögen erben bzw. wie das Geld verteilt werden sollte. An einem Weihnachtsabend Mitte der 80er Jahre, ich war damals Anfang 20, als wir gut gegessen hatten und ich mit meinen Eltern und meinen beiden Stiefbrüdern gemütlich beisammen saß, forderten diese meine Eltern auf, bereits vor ihrem Ableben dafür zu sorgen, dass das Erbe geregelt wurde. Ich sehe noch heute meine Mutter weinen und meinen herzkranken Vater blassgesichtig im Stuhl versinken, sein Herzspray benutzend, damit er sich einiger-maßen im Griff behielt.

Ich habe an diesem Abend die gesellige Runde verlassen, bin allein durch die weihnachtlichen Straßen gelaufen und habe mich gefragt, ob die Welt spinnt und von allen guten Geistern verlassen ist. Es war das Ende des guten Kontaktes mit meinen habgierigen Brüdern, denen Geld offenbar wichtiger war, als eine funktionierende Familie. Das Ende vom Lied war, Jahre später, dass meine Eltern mir das Geld hinterlassen haben und ich einen Rechtsstreit mit meinen Brüdern gerade so aus dem Weg gehen konnte.

Kurz darauf kam ich mit der „Esoszene“ in Kontakt, und auch hier ging es in vielen Seminaren um das Thema Geld. Auch hier wurden viele Geldspiele gemacht, die den Teilnehmern die Beziehung zum Geld verdeutlichen sollten. Eine nette Szene auf einem Abendworkshop zum Thema „Reichtumsbewusstsein“ ist mir sehr lebhaft in Erinnerung ge-blieben. Der Referent des Abends meinte, dass das Geld teilweise auf der Straße liegen würde, die meisten Menschen würden es nur nicht sehen. Er erzählte dann, dass er unter einen der Stühle einen 50 Mark-Schein geklebt hätte. Der Finder könne das Geld behalten. Ich glaubte ihm damals kein Wort, denn wer verschenkt schon einfach mal 50 Mark - und schaute nicht unter den Stuhl, während ein Rascheln und Raunen durch die zahlreichen Anwesenden ging und eifrig unter die Stühle geguckt wurde. Entdeckt wurde der Schein jedoch nicht.

Nach einer Weile grinste der Vortragende mich an: „Willst du nicht mal unter deinen Stuhl gucken? Oder darf ich mein Geschenk an dich behalten?“ Verständnislos blickte ich ihn an, griff dann unter den Stuhl und zog den besagten 50-Mark-Schein hervor. Ich wurde erst blass und dann knallrot, schaute mir den Schein an, als hätte ich so etwas noch nie zuvor gesehen. Ich murmelte peinlich berührt ein „Danke“, steckte den Schein in mein (leeres) Portemonnaie und beschloss an diesem denk-würdigen Abend, mich mehr mit dem Thema Geld auseinander zu setzen.

Es gibt ein anderes, ziemlich drastisches Negativbeispiel in meinem Leben. Von dem geerbten Geld meiner Eltern hatte ich meinem Ex-Mann einen ziemlich hohen Betrag geliehen, damit dieser seine Studienschulden bezahlen konnte. Ich wollte ihm das Geld einfach so, ohne Vertrag, geben, weil ich ihm vertraute, dass er es mir eines schönen Tages schon zurück-zahlen würde. Eine sehr gute Freundin bekniete mich jedoch wochenlang, einen kurzen Vertrag zu machen, damit die Rückzahlung gewährleistet sei. Zunächst weigerte ich mich, denn ich sah es als unnötig an, ließ mich jedoch überreden und fertigte einen Dreizeiler an, der besagte, dass ich das Geld im Falle einer Trennung sofort zurück bekäme.

Jahre später trennte ich mich von meinem Mann, und wir strebten eine gütliche Einigung an. Der Hausrat wurde gerecht verteilt, und er versprach, das gewährte Darlehen mit monatlich 100 € zurück zu zahlen. Als er längst ausgezogen war und die erste Rate gemäß unserer münd-lichen Vereinbarung fällig gewesen wäre, blieb diese jedoch aus. Ich erinnerte ihn freundlich an die zugesagte Überweisung und bekam einige Wochen später aus heiterem Himmel ein Schreiben eines Rechtsanwaltes, aus dem hervor ging, dass es sich bei dem von mir gewährten Darlehen um eine Schenkung gehandelt habe und diese demnach nicht zurück-gezahlt werden müsse.

So hatten wir allerdings nicht gewettet, aber bei Geld hört ja auch die beste Freundschaft bekanntlich auf, soweit diese nicht durch die zuvor vorgenommene Trennung schon beendet gewesen war. Da ich das Geld jedoch für meinen Lebensunterhalt dringend benötigte, schaltete ich ebenfalls einen Rechtsanwalt ein. Es folgte ein jahrelanger Prozess, den ich aufgrund des unterzeichneten Vertrages allerdings gewann. Mittels einstweiliger Verfügung sicherte ich mir Geld aus einer Einkommen-steuererstattung, was ungefähr ein Drittel des ursprünglichen Betrages deckte, auf den Rest warte ich noch immer. Und wenn sie nicht gestorben sind...
Im Umgang mit Geld ist Klarheit von Nöten und eine große Portion Vertrauen. Und das wissen nicht nur die Börsenspekulanten, sondern auch Angestellte, Arbeiter, Studenten, Rentner, Arbeitslose und alle Unternehmer. Geld ist momentan aus unserem täglichen Leben nicht weg zu denken. Und wer in irgendeiner Weise ein Problem mit diesem Thema hat, tut gut daran, sich dem Problem zu stellen.

In unserem Verlag zum Beispiel liefern wir üblicherweise gegen offene Rechnung. Wir vertrauen darauf, dass der Besteller die von uns gelieferte Ware auch bezahlt. Das ist nicht immer der Fall und manchmal kommt es auch zu Mahnungen und gar zu Mahnverfahren. Kürzlich hatte ich einen Fall, bei dem eine Kundin kurz hintereinander Waren im Wert von mehreren Hundert Euro bestellte. Eine innere Stimme warnte mich davor, die zweite Bestellung auszuliefern, und wir schrieben auf die Rechnung, dass die zweite Order ausgeliefert werden würde, sobald die Zahlung für die erste Rechnung bei uns eingetroffen sei.

Die Rechnung wurde jedoch nicht bezahlt, auch nach drei Mahnungen nicht. Bei uns ist es dann üblich, diese Forderungen an die „Credit-reform “ weiter zu geben, die sich um den Einzug der Forderungen kümmert und Mahnbescheid beantragt. Da die neue Kundin im Ausland wohnte, wurde das Mahnverfahren langwierig und sehr teuer und über-stieg letztendlich den Betrag, den wir von der Kundin erhalten hätten, bei weitem. Ich war wütend und schrieb der Kundin ein Email:

„Sehr geehrte Frau ..., ich erhalte von der Creditreform die Nachricht, dass Sie trotz nochmaliger Zahlungserinnerung noch immer keinerlei Zahlung geleistet haben. Ich persönlich finde es eine ziemliche Frechheit, Ware zu bestellen, diese nicht zu bezahlen UND dann wenige Tage später noch mal für mehr als 180 Euro Ware zu bestellen, die wir - Gott sei Dank - nicht ausgeliefert haben. Wir sind kein Unternehmen wie Karstadt oder ähnliches, die sich derartige Ausfälle leisten können. Wir sind ein kleines, im Aufbau befindliches Unternehmen, das selbst noch an allen Ecken sparen muss und sich derartige Ausfälle einfach nicht leisten kann.
Wir geben Ihnen daher nochmals Gelegenheit. Wenn Sie bereit sind, auch kleine Zahlungen vorzunehmen, so sind wir damit einverstanden. Dafür wollen wir aber den Kontakt mit Ihnen und vor allem einen Zahlungsplan, an den Sie sich auch halten. Jeder kann sich mal ver-kalkulieren, das sehen wir ein. Aber einfach stillschweigend Ware hinzu-nehmen und keine Zahlung zu leisten, ja, sich nicht einmal melden in irgendeiner Form, das finde ich - auf Deutsch gesagt - zum Kotzen.
Sollte ich innerhalb von 10 Tagen keine erste Zahlung von Ihnen er-halten (das geht aus Kostengründen auch per Einschreiben an unsere Anschrift!!) oder wenigstens eine Nachricht, schalte ich die Creditreform in Österreich ein, die umgehend und unverzüglich das Zwangs-vollstreckungsverfahren einleiten wird. Mit freundlichen Grüßen, ...“

Zunächst passierte 10 Tage lang nichts, dann aber erhielt ich von der Kundin ein Email: „Sehr geehrte Damen und Herren! Vorerst entschuldige ich mich ausdrücklich für meine noch offene, nicht bezahlte Rechnung. Werde mich natürlich umgehendst darum kümmern, doch ist es mir im Moment nicht möglich, die Ware gänzlich zu bezahlen. Ich werde jeden Monat 50 Euro an Sie überweisen. Beginnend im August. Würde Sie bitten, mir kurz eine Mail zu senden, ob diese Variante für Sie akzeptabel ist.. Mit der Bitte um Verständnis verbleibe ich, mit freundlichen Grüßen...“ Ich habe mich bei ihr bedankt und die Ratenzahlung akzeptiert. Der Fall konnte positiv erledigt werden.

Ich glaube, dass man mit Offenheit und Verständnis und einer aufrichtigen und ehrlichen Kommunikation in Bezug auf Geld viel erreichen kann. Man kann für alle Situationen einen Konsens finden, der alle Beteiligten zufrieden stellt – wenn man will. Ich glaube weiterhin, dass man geben und auch nehmen lernen muss. Ich glaube, dass man schenken lernen muss, genauso wie es gilt, das Annehmen – sei es Geld, Unterstützung oder andere Dinge – zu lernen. Alles im Leben kommt und geht, es ist ein beständiger Fluss, ein ständiges Kommen und Gehen. Und ich glaube, genau darum geht es auch in den Herzkreisen – oder es sollte darum gehen, wenn man der Einstellung des dualen Weltbildes folgt, in der alles seine Gegenseite hat, um letztendlich in die Balance zu finden.

Ein Herzkreis könnte ein Übungsfeld dafür sein, wenn jegliche Machtspiele außen vor gelassen werden und eine Rückbesinnung zum Wesentlichen erfolgt, denn es geht nicht darum, viel Geld zu bekommen, sondern das zugrunde liegende Thema zu lernen, zum Beispiel zu lernen, etwas geben oder etwas annehmen zu können. Ist das Thema erkannt, löst sich das Problem oftmals wie von selbst.

Wenn man gibt, kommt es irgendwann zurück. Wenn man bekommt, muss man irgendwann einmal wieder geben. So ist es nun einmal. Hat man das verstanden, kann man gern in einem Herzkreis mitmachen, wenn man es als Geldspiel betrachtet, aus dem man etwas lernen kann. Hat man aber das Thema verstanden, wozu sollte man dann in einem Herzkreis mitmachen?

Dann ist das tägliche Leben, in dem wir ausreichend Möglichkeit haben, genau das zu lernen, doch Lehrmeister genug. Oder nicht?

+++++++++++++++
zuerst veröffentlich in meinem Buch "Herzkreis - die Energie der Schenkkreise", spirit Rainbow Verlag
++++++++++++++

Freitag, 4. September 2009

Garantiert ohne Esoterik!

.

Es ist schon wirklich witzig, was so Tag aus Tag ein passiert ...

Ich bekam heute morgen folgende Email: „Am 31.8. hab’ ich Ihnen mein Manuskript zur Begutachtung eingeschickt. Ich wollte mal hören, wann ich denn nun die Begutachtung dazu bekomme. Das Manuskript heißt „XY“ ... Melden Sie sich mal bei blauerlaubfrosch@mailmal.de. Mit freundlichsten Grüßen, Maja X.“

Ich las die Mail meiner Aushilfe vor, die nur glucksend herausbrachte: „Wahrscheinlich ist das Buch noch Qua(r)k ...“ Kaum hatten wir uns beruhigt, klingelte es an der Tür. Es war unser freundlicher Postbote, der gleich noch freundlicher lachte, als er mein strahlendes Gesicht sah. Er brachte uns das Manuskript von Maja X. ....

Wie nennt man das bei Otto Normalverbraucher? Zufall? Nein, es wird bestimmt erklärt mit „Irrtum“ oder „menschlicher Fehlleistung“ oder etwas ähnlichem.

Apropos – diese Welt funktioniert wahrscheinlich auch viel besser „mit ohne“ Esoterik. Heute gab’s per RSS Feed nämlich die erste Werbung „Massageausbildung – ganz ohne Esoterik“.

Es ging dabei um ein christliches, ganzheitliches Massageinstitut, das anpreist: „Die Ausbildung geschieht auf Grundlage des christlichen Menschenbildes, ohne esoterische Inhalte.“ Und weiter: „Langjährige Erfahrungen mit Massage hätten gezeigt, ‚dass durch die Berührung und das Lösen von Spannungen im Körper, oft auch die Seele berührt wird’.“

Nun, wir Spirituellen oder Menschen, die sich für Esoterik interessieren, scheinen wohl irgendwie immer noch von nem anderen Stern zu kommen ... Oder gibt es einen Körper ohne Seele? Na, wie auch immer, hört euch doch mal den netten Song an, und bleibt einfach Mensch.

http://www.youtube.com/watch?v=FYJbR4Jn4rA

Beim Suchen des Songs hörte ich dann mehrere Versionen an. Ich hatte meiner Aushilfe Lynn kurz zuvor den Text dieses Newsletters vorgelesen – und sie damit ein wenig zum schmunzeln gebracht. Als ich dann eine Version anklickte, kamen so merkwürdige Geräusche aus meinem Rechner heraus ... Und Lynn gluckste: „Na, wenn man ganz genau hin hört, hört man am Anfang auch den Laubfrosch ...“

Ein lachendes Wochenende wünscht Euch,
Gudrun

Mittwoch, 2. September 2009

Spirituelle Kontakte

Kontakte sind das Vitamin B des menschlichen Daseins. Ohne Kontakte kein Vorankommen! Ich habe daher auf der Business-Plattform Xing eine gleichnamige Gruppe ins Leben gerufen. Hier ist der Intro-Text dafür:

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Im Wassermann-Zeitalter reden alle von Vernetzung – hier wird sie aktiv praktiziert!! Hier ist jeder willkommen, der spirituelle Vernetzung wünscht. Wir möchten mit dieser Gruppe eine Möglichkeit des Netzwerkens im spirituellen Bereich im großen Stil bieten.

Der Sinn dieser Gruppe ist das Vernetzen mit anderen spirituell, alternativ oder esoterisch ausgerichteten Menschen.

Wenn du das nicht möchtest, solltest du auf die Mitgliedschaft hier besser verzichten, denn hier sollen Kontaktanfragen gesendet werden. Hier sollen auch keine Romane geschrieben werden, nicht einmal Kurzgeschichten – hier soll Austausch, Kontakt und auch Zusammenschluss erfolgen. Hier sollen fachliche Kontakte ebenso geknüpft werden wie regionale Zusammenschlüsse. Hier wird im großen Stil kontaktet und vernetzt.

Ziel ist ein großes Netzwerk von Menschen, die Spiritualität / Esoterik / alternative Heilmethoden weiter und vor allem schneller in die Welt hinaustragen möchten.

Hier verkontakten sich die Mitglieder im großen Stil. Struktur und System für private und geschäftliche Suchmuster stellen sicher, dass jeder jeden und alles finden kann. In Vorstellungsrunden, Branchenbüchern, gemeinsamen „spielen“ haben die Mitglieder ausreichend Gelegenheit sich kennenzulernen und eine Vertrauensbasis für gegenseitige Geschäfte und ggf. gemeinsame Projekte aufzubauen, die sonst vielleicht nicht stattfinden würden.

Wir streben regionale und überregionale Treffen an.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ich freue mich über spirituelle Menschen, die sich unserem stetig wachsenden Forum anschließen möchten.

Wer bereits Mitglied bei Xing ist, kommt einfach in unser Forum:
http://www.xing.com/group-39407.c782e5

Wer noch kein Mitglied ist, kann sich mit dem folgenden Einladungslink kostenlos anmelden:

http://www.xing.com/go/invite/10069490.3f026b


Damit hast du einen Monat Premiummitgliedschaft kostenlos. Geht dann über in eine kostenfreie Basismitgliedschaft mit reduzierten Funktionen. In unserem Forum ist dann aber immer noch die Möglichkeit, weiterzu posten!

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
RESCUE REMEDY