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Sonntag, 6. September 2009

Herzkreise – ein Gebekreislauf

Herzkreise – ein Gebekreislauf
von V.R.

Herzkreis – tja, ein vielschichtiges Thema. Über die Funktionsweise und das sie illegal sind, muss hier eigentlich nichts mehr gesagt werden...

Ich habe Erfahrungen mit verschiedenen Schenkkreissystemen.

Überall wollte man mir etwas Gutes tun, und ich wurde mit Sponsorangeboten überhäuft. Im Frauenkreis ist die Stimmung wirklich gut. Jede Menge bemerkenswerter Frauen – entspannt und entschlossen gleichzeitig -, die nicht nur über die neueste Anschaffung von Handtäschchen plaudern möchten, sondern sich selbst sehr genau beobachten.

Regelrechte Persönlichkeitsentfaltungen sind zu beobachten, die durch eine konstruktive Gruppendynamik ermöglicht werden. Frauen sind in unserer Zeit oft nicht mehr vernetzt, kämpfen sich tapfer durch den Alltag und wundern sich, warum sie ausbrennen. Allein die Möglichkeit mit anderen Frauen über Ideen und Träume zu sprechen, die mit dem Geld aus einer Beschenkung zu verwirklichen wären, lässt ein inneres Reichtumsbewusstsein entstehen, das Knoten lösen kann.

In den gemischten Schenkkreisen ist die Männer-Power auch reizvoll; Geschäftsleute, Anwälte usw., redegewandt, gelassen und zielbewusst. Der „Jäger“ wird spürbar. Häufig Leute, die sich auch bei höheren Einsätzen nicht finanziell vergaloppieren. Diese Leute wissen, was sie tun. Sie knüpfen Geschäftskontakte und jagen ihr „Mammut“ mit einer gewissen Spielfreude. Allerdings scheuen sich Männer auch nicht, verbale Machtkämpfchen mit Frauen auszufechten, was diese befremdlich finden.

Gut. Bei Schenkkreisen kommt etwas in Gang. Die Einstellung zu Geld wird hinterfragt, das Gehirn kommt in Bewegung. Der Hintern muss hoch vom Sofa und das Thema Selbstmotivation eventuell vom Staub der Jahrzehnte befreit werden. Wer auf Schenkkreise angesprochen wird oder dabei mitmacht, der muss eine Meinung dazu entwickeln. Und wenn die Betriebstemperatur entwickelt ist, dann sind vielleicht sogar einige Gehirnzellen dazu bereit, über weitreichendere Formen von Geldsystemen einer Gesellschaft nachzudenken.

Und jetzt sind wir bei meinem Lieblingsthema: Silvio Gesell und seine uralten, taufrischen Ideen zur Abschaffung des Zinssystems und dem automatischen Wertverfall beim Festhalten des Geldes. Weg vom ängstlichen Haltekreislauf unseres Denksystems, hin zu einem be-ständigen Gebekreislauf. Experimente vor 70 Jahren in Österreich und sogar im Mittelalter haben bestens funktioniert, bis gierige Fürsten oder ängstliche Landesregierungen die Bremse zogen und den frisch erblühten Wohlstand wieder zerstörten.

Nachzulesen übrigens in dem Buch von Hermann Benjes: „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ oder auch in der Geschichte: „Die kleinen Leute von Swabedoo“.

Fazit:

Es ist immer gut, Geld in Bewegung zu halten, und meiner Meinung nach sind Schenkkreise unter Umständen eine Vorstufe eines neuen Geldbewusstseins, das uns die Bereitschaft zu menschenwürdigeren Geldsystemen ermöglicht.

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veröffentlicht in meinem Buch "Herzkreis - Die Energie der Schenkkreise", spirit Rainbow Verlag, Aachen

Vielen Dank für die Abdruckgenehmigung.
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