Seiten

Themen dieses Blogs:

Spiritualität, das Leben, Motivation, innen und außen, Impulse, Entspannung, ganzheitlich denken, Unternehmer sein, Märchen, Esoterik, Reiki, Energiearbeit, querdenken, Mensch sein, Erfolg, alternative Heilmethoden, Aura Soma, Zeitgeschehen, Selbstwert, Kommunikation, spirituelle Unternehmer, Advaita, Bachblüten, Liebe, Nondualität - u.a.

Dieses Blog durchsuchen

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent - das Licht verpennt …

Advent, Advent - das Licht verpennt …

Vor einigen Tagen traf ich eine befreundete Heilpraktikerin zum Frühstück. Liebevoll hatte sie bereits unseren Frühstückstisch gedeckt, als ich eintraf. Es gab verschiedene Sorten Brot und Brötchen, Schokoladencroissants, Käse, Wurst, Marmelade und weich gekochte Eier. Dazu Kaffee, Tee und frisch gepressten Orangensaft. Eine wahre Schlemmeroase tat sich vor mir auf. Aber anstatt mich über dieses wunderbare Büffet zu freuen, verzog ich wohl ein bisschen das Gesicht.

„Irgendwas nicht in Ordnung?“ Sie schaute mich mit großen Augen fragend an.

„Nein, es ist wunderbar …“, brachte ich kleinlaut raus. Und nach kurzer Pause fuhr ich fort: „Es ist nur so, in den letzten Wochen hab ich 3 Kilo zugenommen. Seit es kälter wird, hab ich einfach mehr Hunger. Ich sollte also etwas vorsichtiger sein...“

„Du hast viel gearbeitet in den letzten Wochen, oder?“ fragte sie weiter, während sie mich auf meinen Stuhl bugsierte.

„Ja …“, meinte ich, setzte mich und starrte das verlockende Schokocroissant vor mir an, traute mich aber nicht, zuzugreifen.

„Warst du walken in letzter Zeit?“ Sie goss mir erst mal ungefragt meinen Lieblingscappuccino ein.

„Nein, wann denn? Wenn’s so früh dunkel ist, trau‘ ich mich in der Soers nicht über Stock und Stein und unbeleuchtete Feldwege …“ Ich nahm erst mal die Hälfte eines Vollkornbrötchens und schmierte hauchdünn Butter drauf. Ich schielte zur Himbeermarmelade, nahm dann aber doch einen fettreduzierten Käse und legte ihn mit einem Salatblatt oben drauf.

„Bist müde, oder?“ meinte meine Freundin und schmierte sich ein dickes Nutellabrot in das sie dann genüsslich rein biss, vor Verzückung die Augen verdrehte und besonders laut und demonstrativ „mmmhhhhh“ machte. Insgeheim fragte ich mich, wie dieses schmale Hemd das bloß machte, so gut auszusehen und so genüsslich zu essen.

Ich zog nen Mundwinkel hoch. Es war noch zu früh um dazu Widerworte zu geben. Stattdessen meinte ich: „Ich komme im Moment irgendwie nicht aus dem Quark, alles ist ziemlich schwer, könnte lange schlafen, bin immer müde …“ Und nach einem Bissen in mein Brötchen: „Vielleicht bin ich einfach Urlaubsreif …“

„Kann schon sein,“ entgegnete sie, noch immer kauend und mit einigen Nutella-Spuren mehr an den Mundwinkeln. „Ich würd’s erst mal mit mehr Licht versuchen …“

Und in diesem Moment dämmerte es mir. Logisch! Ich hatte den Winterblues erwischt und war in diesem Jahr drauf reingefallen, weil ich durch zu viel Arbeit mich auch zu wenig um mich selbst kümmerte. Ich starrte sie einen Augenblick lang sprachlos an. Und musste mir dann eingestehen, dass sie recht hatte.

Wir sprachen einen Augenblick über die Symptome, die zum „Winterblues“ führten und beschlossen, uns nach dem Frühstück eine Runde „Lichttherapie“ in der Außenwelt zu gönnen und einen kurzen Spaziergang zu machen.

Um’s kurz zu machen und Sie / Euch nicht zu langweilen – ich hab das Schoko-Croissant noch gegessen und mir vorgenommen, jeden Mittag eine Weile an die frische Luft zu gehen und Licht zu tanken, um den Trübsal-blasen-Stimmungen den Garaus zu machen. Ich bestellte mir noch ein gutes Vitamin-Kombi-Präparat und benutze meine Lieblingsaura-Soma-Flasche, die viel gelb enthält. Und ich glaube, jetzt komme ich gut und ohne Blues – höchstens aus dem Radio … - durch den Winter.

Und – was Sie / ihr heute am ersten Advent macht, das weiß ich nicht, ich jedenfalls gehe jetzt walken und nutze die fünf Sonnenstrahlen aus! Das heimelige Kerzenlicht ist dann heute Abend dran!

Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen / Euch

Eure
Gudrun

www.gudrun-anders.de

Samstag, 28. November 2009

Die Geschichte vom Seestern

In Asien lebte einst ein Mönch, der täglich am frühen Morgen den Strand entlang spazierte und die gestrandeten Seesterne ins Wasser zurückwarf. Auf die Frage, warum er das macht, antwortete er gelassen: „Wenn ich sie nicht zurückwerfe, werden sie an Sauerstoffmangel sterben“.

„Aha, verstehe“, erwiderte jemand, der das lange beobachtet hatte. „ Aber es muss doch an diesem Strand Tausende von Seesternen geben. Sie können unmöglich alle erwischen. Es gibt einfach zu viele. Und, sind sie sich klar, dass dies wahrscheinlich an Hunderten von Stränden, überall an dieser Küste passiert? Sehen sie nicht, dass Sie unmöglich etwas ändern können?“

Der Mönch lächelte nur, beugte sich hinunter und hob einen weiteren Seestern auf. Als er ihn ins Meer zurückwarf, lächelte er und erwiderte: „Für den hier habe ich gerade was geändert!“

(nacherzählt nach einer Zen-Geschichte)

Donnerstag, 26. November 2009

Eine Weihnachtslegende aus Indien

In einem Dorf gab es einen uralten,starken und wunderschönen Baum. Eines Tages durften alle Bewohner des Dorfes und des gesamten Tales ihre Sorgen, Nöte und Probleme, in einem Paket verschnürt an diesen Baum hängen. Sie mussten jedoch ein anderes, fremdes Päckchen mit nach Hause nehmen.

Zu Hause angekommen, öffneten alle ihr neues Päckchen. Sie waren sehr bestürzt, erschienen die Sorgen in den fremden Paketen doch viel größer als die eigenen.

Schnell gingen alle wieder zum Baum zurück. Der stand still und weise lächelnd im Sonnenschein. Sie hängten das fremde Päckchen an den Baum, suchten ihr eigenes, gingen nach Hause und waren zufrieden mit ihren Problemen.

(gefunden irgendwo im Internet)

Samstag, 21. November 2009

Sonnabends wird gebadet.

Guten Morgen, guten Tag,

Heute ist Samstag. Ich habe gerade mal nachgesehen, wo eigentlich der Unterschied zwischen Samstag und Sonnabend ist. Mir zum Beispiel sind eigentlich beide Varianten einigermaßen geläufig.

Die Erklärung dafür habe ich noch nicht gefunden, dafür aber einen Satz - nämlich den Titelsatz -, der mich spontan in meine Kindheit zurück versetzte. Der Satz diente einfach zur illustration, wie es geschrieben wird, aber ich sah vor meinem inneren Auge plötzlich die Badewanne meiner Kinderzeit mit viel Schaum darin und wie ich darin rumplantschte.

Richtig - Sonnabends wird gebadet.

So war das nämlich noch, als ich klein war. Während der Woche wurde sich nur gewaschen, und nur wenn wir dreckig vom SPielen kamen, wurden wir unter die Dusche gestellt. Sonnabends wurden wir dann abends mit viel Spaß in der Badewanne eingeweicht.

Und ich liebe es noch heute ! Allerdings auch unter der WOche. Einfach mit einem guten Badeöl zum entspannen, zum nachdenken - oder in Wintertagen zum relaxen und Aufwärmen nach einer Schneewanderung. Auf den Schnee werde ich heute verzichten müssen - offenbar sind auch heute wieder eher Frühlingsgefühle angesagt. Aber das wird mich nicht daran hindern, heute noch mein Baderitual auszuführen! ;-)

Ach ja - früher hatten wir "Plantschi ist prima, Plantschi ist ne Wucht - mit Plantschi macht das Baden Spaß ..." Den Song einer Fernsehwerbung, den ich noch heute auswendig kann. Den hab ich bei Youtube leider nicht gefunden. Dafür aber einen Klassiker von Loriot. Viel Spaß!

http://www.youtube.com/watch?v=rypULAp99ao

Ich wünsche euch einen entspannten SOnnabend!

Gudrun
RESCUE REMEDY