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Spiritualität, das Leben, Motivation, innen und außen, Impulse, Entspannung, ganzheitlich denken, Unternehmer sein, Märchen, Esoterik, Reiki, Energiearbeit, querdenken, Mensch sein, Erfolg, alternative Heilmethoden, Aura Soma, Zeitgeschehen, Selbstwert, Kommunikation, spirituelle Unternehmer, Advaita, Bachblüten, Liebe, Nondualität - u.a.

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Freitag, 25. Dezember 2009

Jahresvorschau 2010 anhand Aura-Soma und Tarot

Aura-Soma Jahresvorschau 2010

Ich finde diese Zahl fantastisch! Ich liebe dieses Jahr schon jetzt ! Eigentlich nimmt man nur die Quersumme für die Vorschau, aber ich möchte hier eine Dreier-Deutung vornehmen, weil einfach 20 - 10 so wundervoll klingt und auch ist !


Die Flasche Nummer 20

ist im Aura-Soma-Farbsystem das "Sternenkind" und es ist eine Kinder-Erste-Hilfe-Flasche. Farbe : blau \ pink. Das grundlegende Thema ist : Sie hilft Kindern (auch dem inneren Kind) auf allen Ebenen. Meist wird sie verwendet, wenn genau damit Probleme bestehen. Die Farbe blau steht in diesem Fall für eine Beruhigung, das pink für das Erlernen der Selbstliebe.

Die liebevolle "Starchild" - Flasche kann uns daher helfen, das innere Kind lieben lernen. Sie hat einen Bezug zum Kronenchakra und ist Teil des Kindersets, wenn Kinder Unterstützung benötigen. Die Energie dieser Flasche kann helfen, verzeihen zu können und ist möglicherweiese eine Stütze in emotionalen Krisensituationen.

Bezogen auf das Jahr hoffe ich, daß dadurch Themen mit Kindern Heilung erhalten. Vielleicht legen wir alle mehr Wert auf den Umgang mit Kindern, gestalten diesen liebevoller und wärmer, achten auf eine gute Ausbildung, helfen Kindern in Not noch mehr, nehmen Pflegekinder auf oder ähnliche Themen.


Die Aura-Soma Equilibrium-Öl-Flasche Nummer 10

heißt: Geh’ und umarme einen Baum. Die Farbe ist grün \ grün und das grundlegende Thema : hilft, Entscheidungen zu treffen.

Innen und AUßen grün steht oft dafür, den Weg des Herzen (wieder) zu gehen. Kann auch als Entscheidungshelfer eingesetzt werden, um Entscheidungen aus dem Herz heraus zu treffen.

Für mich ist es daher eine Flasche, die uns zu unserer eigenen Quelle zurück führt. Wenn ihr dem Stress verfallt, dann geht - besonders 2010 ! - im Wald spazieren, legt euch auf eine grüne Wiese, nehmt Kontakt mit der Natur auf!

Die Flasche macht mich aber auch aufmerksam auf die Schäden, die schon an unserer Natur entstanden sind. Vielleicht sollten wir in 2010 einmal verstärkt darauf achten, etwas für den Naturschutz zu tun, damit wir auch weiterhin unsere Freude und Kraftspender, die Bäume, umarmen können.


2010 = 2 + 0 + 1 + 0 = 3 = Herzflasche = Equilibrium-Öl Nr. 3

Die Farbe: blau \ grün. Das Thema: Herz(ens)probleme lösen; die ganze emotionale Seite des Lebens

Diese Flasche kann helfen zur Herzenskommunikation zurückzukehren, sie hat auch einen Bezug zum Herzchakra; und kann daher bei Herz(ens)problemen unterstützend wirken, in dem sie unterstützt die verletzten (alten) Emotionen zu heilen; Laut unterschiedlichen Aussagen medial begabter Menschen soll sie auch bei Ängsten und Phobien unterstützend wirken.

Kann es sein, daß aus dieser Sicht nächstes Jahr ein Jahr der inneren Heilung wird? Das wir alte Schmerzen noch einmal anschauen müssen, das diese vielleicht hoch kommen und in einem vielleicht ganz anderen Licht betrachtet werden können? Mir scheint es fast so, wenn ich mir diese drei wunderbaren Öle anschaue.

Und wenn ich Schlagworte für 2010 nennen müsste, würde ich die folgenden nehmen:

@ Selbstliebe lernen
@ dem inneren und den äußeren Kindern helfen
@ der Natur helfen und mehr in der Natur sein
@ Entscheidungen auch mit dem Herzen treffen
@ das Herz regieren lassen und nicht den Verstand

Wir haben übrigens in allen drei Flaschen einen hohen Blau-Anteil so daß ich die Hoffnung hege, daß das Jahr insgesamt etwas ruhiger und weniger Stressig wird (das wäre eher die Farbe rot, die aber nur in abgeschwächter Form und nur einmal vorkommt).

2010 = 3 = die Herrscherin im Tarot

Die Herrscherin steht für mich für die Regentschaft des Weiblichen, für die Akzeptanz des So-Seins und des Lebens, für Wachstum, für Fruchtbarkeit und natürlich für Natürlichkeit.

Ich liebe diese Karte, denn sie hat für mich auch etwas mit aufrecht / aufrichtig sein zu tun, damit genau zu wissen, was gut ist und uns gut tut, weil das Herz offen ist und dennoch eine gewisse Bestimmtheit da ist. Im eiblichen Prinzip kann auf- und angenommen werden, auch IMpulse und Idee, die dann kreativ und schöpferisch umgesetzt werden können. Daraus erwächst große Kreativität und Schöpferkraft, die zu Veränderungen führen kann.

Egal, was auch kommen mag im kommenden Jahr, ich wünsche euch jedenfalls, daß die Ruhe, die die Aura-Soma-Flaschen bringen, bei euch vorhanden ist oder ihren Einzug hält. Sollte das mal nicht der Fall sein, nehmt doch die Flaschen einmal direkt zur Hand, meditiert damit, schaut sie euch an, lasst euch von der Farbenergie bestrahlen (Lampe) oder reibt euch unterstützend mit dieser feinen, gut riechenden Energie ein. Ihr werdet sehen: es wird ein wenig leichter!

Alles Liebe für 2010 !!

Eure
Gudrun

P.S.

Die Aura-Soma-Öle könnt ihr hier ansehen und natürlich auch bestellen:
http://www.spirit-rainbow-shop.de/epages/61518608.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61518608/Categories/%22Aura%20Soma%22/%22Equilibrium-%D6le%22

Selbsthilfe mit Tarotkarten:
http://www.gudrun-anders.de/pageID_7036421.html

Kartenlegekurse Tarot:
http://www.gudrun-anders.de/pageID_7819542.html

Dienstag, 22. Dezember 2009

Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!

Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!

Wie, ihr habt nicht verstanden, was ich von euch möchte? Na sowas, dann benutze ich mal ein paar andere Sprachen: In Polnisch würde man sagen „Wesolych Swiat!“, in Griechisch „Kala Christougenna!“ und in Finnisch: Hyvää Joulua!

Habt Ihr eine Idee bekommen? Nein? Gut, dann noch ein paar andere Sprachen. In Ungarn würde man sagen „Kellemes Karacsonyiunnepeket!“, in Rumänien „Craciun fericit!“ und meine holländischen Freunde schrieben mir gerade „Vrolijk Kerstfeest!“

Vielleicht sprechen wir alle diese Sprachen nicht, vielleicht können wir manchmal sogar unseren Nachbarn nicht verstehen, obwohl er die gleiche Sprache spricht. Aber eines, dass haben mich unzählige Begegnungen in vielen Ländern der Erde gelehrt, verstehen wir immer: die Sprache des Herzens. Das funktioniert natürlich auch per Mail oder Telefon.

Und das ist auch mein Weihnachtswunsch an Euch – lasst die Herzen sprechen, das ist weit mehr Wert als jedes noch so teure Geschenk! Seid mit den Herzen bei den anderen – und das eigentlich immer, nicht nur zur Weihnachtszeit. Dann kann ich es nämlich in Dänisch sagen „Glædelig Jul!“, in Norwegisch „God Jul!“ oder in Russisch „Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!“ – und ihr versteht mich noch immer.

Fröhliche Weihnachten! Merry Christmas! Joyeux Noël! E guëti Wiënachtä! Feliz Navidad!

Eure
Gudrun

P.S.:
Die Betreffzeile soll lt. schlauem Internet Nepali sein.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Adpfend ist de schönste Zeit!

Hier eine kleine Geschichte die uns auf die schöne Zeit einstimmen soll. Ich hab sie grad per Email bekommen. Die Geschichte ist von Hubbi Seppel einem 10-jährigen Jungen aus Unterbayern und geht so:


Der Adpfend ist de schönste Zeit im Winta. De meisten Leit habm im Winta a Grippe. De is mit Fieber. Mir hom a oane, owa de is mit Beleichtung und man schreibst mit ´K´.

Drei Wocha bevor´s Christkindl kimmt, stellt da Pappa de Kripp´m im Wohnzimma auf und mei kloane Schwesta und i derma mithelfa. Kripp´m san langweile. Owa de unser ned, wei mia habm mordstolle Figurn drin.

I hob amoi an Josef und s´Christkindl auf´n Ofa g´stellt, dassses schö warm habm – und des war eahna z´hoass. S´Christkindl is schwarz worn und an Josef hats in lauta Trümma zrissn. Oa Fuaß vo eahm is bis in Platzlteig g´flogn und des war koa schöna Anblick.

Mei Mamma hat mi g´schimpft und g´sogt, das ned amoi de Heiligen vor meiner Bledheit sicha sand. Wenn d´Maria ohne Mo und ohne Kind herumsteht, schaugst ned guat aus. Owa i hob Gott seidank vej Figurn in meina Spuikistn – und da Josef is jetzt da Donald Duck.

Ois Chistkindl woit i an Asterix nehma, wai der so kloa is, daß er in den Fuadertrog paßt. Owa da hot d´Mama g´sogt, ma ko doch ois Chistkindl koan Asterix hernehma, do is ja no as verbrennte Christkindl bessa. Es is zwar schwarz, owa immerhin no a Christkindl.

Hintan Christkindl stehnan zwoa Oxn, a Esl, a Nilpferd und a Brontosaurier. Des Nilpferd und den Saurier hob i hig´stellt, wei da Ox und da Esl warn ma z´langweili.

Links neba den Stoi kemman grod de heilign drei König daher. Oa König is an Papa im letzten Adpfend beim Putzn runta geflogn und er war total hi. Jetzt hama nur mehr zwoa heilige Könige und an heiligen Batman als Ersatz.

Normal homand de heiligen Könige an haufa Zeig für´s Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree - oda so ähnlich ... Vo de unsan hod oana anstatt Goid a Kaugummipapierl dabei, des glänzt so schö. Da anda hot a Marlboro in da Hand, wei ma koan Weihrauch ham. Owa de Marlboro raucht a schö, wenn mas ozündt.

Da heilige Batman hat a Pistoin dabei. Des is zwar koa G´schenk füa a Christkindl, owa damit konn er´s vom Saurier beschütz´n.

Hinta dene drei Heilige san a por rotheitige Indiana und a kaasiga Engl. Den Engl is a Fuaß obbrocha, drum haman auf a Motorradl g´setzt, dass er si leichta tuat. Mit´n Motorradl kann er fahrn, wenn er grod net fliagt.

Rechts neban Stoi habma a Rotkäppchen hig´stellt. Si hod a Pizza und drei Weißbier füa d´Oma dabei. An Woif hama ned, drum lurt unta am Baam a Bummerl ois Ersatzwoif hervor.

Mehr steht in unsara Kripp´m ned drin, owa des reicht a. In d´Nacht schoit mas Liacht ei und dann is unsa Kripp´m erscht so richtig schö. Mia sitz ma olle do und sing ma Liarda vom Adpfend. Manche gfoinma, owa de meistn san ma z´lusert

Mei Opa hot ma amoi a Gedicht vom Adpfend glernt, du des geht so:

Adpfend, Adpfend, da Bärwurz brennt,
erscht dringst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hauts´te mit dem Hirn an d´Tür.

Obwohl des Gedicht recht sche is, hot d´Muata gsogt, das i mir´s ned merka deaf.

Bis ma schaut, is da Adpfend voabei und d´Weihnacht ah und mit dem Johr geht´s dahi. D´Gschenk san auspackt und man griagt vor Ostern nixmehr, höx´tns an Geburtstag

Owa oans is gwiß - da Adpfend kimmt olawei wieda !!

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Der traurige Weihnachtsmann - ein Märchen von Gudrun Anders


Ein Weihnachtsmärchen von Gudrun Anders


Es war einmal vor langer, langer Zeit ein ganz, ganz trauriger Weihnachtsmann. Einmal im Jahr holte man ihn aus der Versenkung  hervor, damit er allen Menschen Freude bereiten konnte und dann verschwand er wieder für ein grausig langes Jahr in seinem Kabuff und wurde von niemandem mehr angeguckt.

Das nervte unseren Weihnachtsmann sehr, denn viel lieber wäre es ihm gewesen, wenn er das ganze Jahr über auf sich aufmerksam gemacht hätte. Aber alle machten ihm immer wieder klar, dass das nun einmal nicht ging. Ein Weihnachtsmann tut seine Werke eben nur am Heiligen Abend. Schweren Herzens musste er das wohl akzeptieren. Ob er nun wollte oder nicht.

In diesem Jahr hatte man ihn auch wieder losgeschickt. Ab durch den dunklen Wald und hinaus in die festlich beleuchtete Stadt, um den vielen kleinen Kindern der Stadt die bunt verpackten Gaben zu bringen.

Es war der Nachmittag des Heiligen Tages und der Weihnachtsmann stapfte müde und allein durch den schneebedeckten Tannenwald.

„Das ist doch alles doof“, dachte er bei sich. „Da mühe ich mich nun den lieben, langen Tag so schwer mit diesen blöden Geschenken ab und welchen Dank erhalte ich dafür? Keinen. Nichts, nicht einmal die leiseste Anerkennung.

Wozu mache ich das ganze Theater hier überhaupt noch mit?“ überlegte er und setzte sich auf einen umgekippten Baumstamm, um erst einmal über seine Lage nachdenken zu können.

Eine ganze Weile saß der Weihnachtsmann so da, ohne das er zu einer befriedigenden Lösung gekommen wäre. Und bei der ganzen Grübelei wurde er immer trübsinniger. Dabei musste er sich eigentlich sputen, denn viele, viele Kinder warteten schon sehnsüchtigst auf seine Ankunft. Aber in diesem Jahr ließ der Weihnachtsmann ganz schön auf sich warten.

Zu allem Überfluss fing es auch noch an zu schneien und bald war seine schöne, rote Zipfelmütze nicht mehr rot, sondern weiß vom Schnee. Aber der Weihnachtsmann bemerkte das überhaupt nicht. Traurig und versonnen und mit sich und dem Lauf der Welt  unzufrieden saß er da auf seinem Baumstamm.

„Weihnachtsmann“, sagte da eine liebliche Stimme aus dem Hintergrund plötzlich. „Du musst dich doch aufmachen und in die Stadt gehen. Du musst deine Pflicht erfüllen und den Kindern wie in jedem Jahr die Gaben bringen.“

„Ach, lass' mich doch in Ruhe“, grummelte der Weihnachtsmann, hob aber trotzdem etwas den Blick. Und was er da sah, verschlug ihm fast den Atem.

Er wusste ja, dass Weihnachtsmänner sich zur Weihnacht nur verkleiden und es Weihnachtsmänner eigentlich nicht gibt - und deshalb glaubte er auch nicht an Feen und Elfen und andere Märchenwesen.

Aber dieses Etwas, dass da jetzt vor ihm stand, musste dem letzten Märchenbuch entsprungen sein. Vor ihm stand die liebliche, kleine Blumenelfe Holandia, die im ganzen Land allgemein bekannt war durch die vielen guten Taten, die sie ständig vollbrachte.

Ihr Kleidchen schimmerte golden und auch ihre Haare, das wie Engelshaar weich über ihre Schultern floss. Tausend oder noch mehr klitzekleine Sternchen umtanzten sie.

Es war ein wunderschöner Anblick, der den Weihnachtsmann faszinierte, aber auch völlig irritierte.

„Wer bist denn du?“ fragte der Weihnachtsmann erstaunt, aber doch schon etwas freundlicher.

„Ach, das tut eigentlich nichts zur Sache“, antwortete die Blumenelfe Holandia. „Ich möchte dir nur weiterhelfen, Weihnachtsmann.“

„Quatsch, mir ist nicht mehr zu helfen“, brummte er in seinen dicken Rauschebart hinein.

„Jedermann kann geholfen werden, wenn er willens ist, dass ihm geholfen wird“, sagte die Blumenelfe zuckersüß. Und ein wenig später setzte sie hinzu: „Auch dir!“

„Na, das will ich ja mal sehen, du verrücktes Wesen. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob du überhaupt in Wirklichkeit existierst. Vielleicht bilde ich mir ja auch gerade nur ein, das du hier vor mir stehst und mit mir redest.“ Und der Weihnachtsmann lachte hämisch.

„Lieber, guter Weihnachtsmann – du bist nur etwas frustriert, weil du noch nicht erkannt hast, das es nur einmal die Aufgabe eines Weihnachtsmannes ist, jedes Jahr am Heiligen Abend die Kinder zu erfreuen.“

„Das weiß ich sehr wohl“, sagte der Weihnachtsmann mit Nachdruck. „Nur habe ich keine Lust, nach dem Heiligen Abend wieder in der Ecke zu verstauben.“

„Aber Weihnachtsmann – das liegt doch wohl einzig und allein an dir. Warum ziehst du nicht nach Weihnachten einfach deinen Mantel wieder aus und fühlst dich als ganz normaler Mensch, der du ja auch bist. Dann brauchst du nicht zu verstauben.

Und wenn du dir ein wenig Mühe gibst, wirst du sehen, dass du von allen Menschen auch außerhalb des Heiligen Tages geliebt wirst. Und zwar an jedem Tag des Jahres. Nicht nur am Heiligabend, wenn du in deiner berühmten Verkleidung steckst“, sagte die kleine Blumenelfe mit leiser Stimme, aber doch sehr bestimmt.

Der Weihnachtsmann musste einen Moment nachdenken. Da war etwas Wahres dran. So ganz Unrecht hatte dieses schillernde Wesen dort nicht. „Na gut,“ sprach er nach einiger Zeit. „Und wie kannst du mir jetzt helfen, damit ich auch zu dieser Einsicht gelange?“

„Das ist ganz einfach. Ich nehme meinen Zauberstab und dann wirst du vom Zauber der Erkenntnis berührt.“

„Na, wenn das so einfach ist, du entzückendes Wesen, dann beeile dich. Vielleicht kann ich dann heute noch meine Pflichten erfüllen.“

Und die Blumenelfe zückte ihren Zauberstab, legte ihn auf die Schultern des Weihnachtsmanns und flüsterte:

„Zabzerab, der Bart ist ab,
dieser Weihnachtsmann wird groß und stark,
genau wie ich sie gerne mag.“

Und der Weihnachtsmann richtete sich plötzlich auf und sagte: „Ich spüre auf einmal eine unendliche Kraft in mir. Danke dir, kleine Glücksfee. Ich spüre jetzt in meinem Herzen eine Lösung. Darauf habe ich vorher nicht so viel geachtet. Hab' vielen, vielen Dank!“

Und prompt drehte er sich um und machte sich schnurstracks auf den Weg in die Stadt, wo die Kinder schon auf ihn warteten.

„Schön, dass er es endlich kapiert hat,“ dachte die Blumenelfe bei sich, während sie ihm hinterher schaute. „Manchmal dauert es eben, bis aus einem Muttersöhnchen ein richtiger Weihnachtsmann geworden ist.“

Und zufrieden mit ihrer Arbeit machte sie sich auf den Weg zu ihrem nächsten, dringenden Fall.

Der Weihnachtsmann feierte in diesem Jahr das schönste Weihnachtsfest, das er jemals erlebt hatte. Die Kinder waren scheinbar nie so fröhlich gewesen wie in diesem Jahr und alle genossen den Heiligabend aus tiefstem Herzen.

Als der Heilige Abend vorbei war, hängte der Weihnachtsmann seinen Mantel und die rote Zipfelmütze zwar wieder an den Nagel, aber er ging nicht in sein altes Kabuff zurück, um dort bis zum nächsten Jahr zu verstauben. Nein, er machte sich auf und erfreute sich und seine Mitmenschen das ganze Jahr über.


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Copyrights bei Gudrun Anders


Viele weitere kostenlose Märchen zum Download finden Sie hier:


 Fröhliche Weihnachten!


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Montag, 14. Dezember 2009

Mein neuer Wellnessplan ...

Ich gehöre eigentlich eher zu den "Typen", die meistens zuerst für andere da sind und dann für sich selbst sorgen. Nun, kürzlich auf einem Feuerlauf-Seminar war ich so müde und erschöpft, daß ich mir ansehen musste, warum. Und später dann bin ich durch die glühenden Kohlen gelaufen für meinen neuen Gedanken: Ich zuerst! - Damit ich es nicht wieder vergesse !

Wenn ich da jetzt so drüber nachdenke, ist das eigentlich ein ganz logischer Gedanke. Natürlich muss ich zuerst für mich sorgen, weil ich nur dann für andere sorgen kann ... Das nennt sich für mich WELLNESS.

Also nehme ich mir vor, etwas für meine persönliche Wellness zu tun:

- weniger arbeiten und mehr entspannende Freizeit
- meinem Hobby schwimmen gehen und saunieren öfter nachgehen
- mit meiner Freundin mindestens 1 x die Woche walken gehen
- Vitamine und Antioxidantien zu mir nehmen, damit ich gesund bleibe
- im Winter abends ne entspannende Badewanne und nicht vorm Fernseher hocken
- Viel Obst und Gemüse essen und für ausreichend Wasserzufuhr sorgen!
- im Winter die Sonnenstrahlen nutzen und nach draußen gehen (im Sommer natürlich auch ...)
- Wenn nötig ein bißchen Guarana um den Stoffwechsel und den Kreislauf etwas anzuheizen
- bloß nicht wieder mit dem Rauchen anfangen!!
- täglich 15 Minuten auf meine Massageliege oder besser noch 1 x wöchentliche eine Massage

Und wie sieht ihr / euer persönlicher Wellness-Plan aus?

Herzliche Grüße
Gudrun Anders

Samstag, 12. Dezember 2009

Please, help the world !

Guten Morgen allerseits!

Was für eine stürmische Nacht ! ... Nicht, was ihr denkt, nein, nein. Stürmisch draußen, alle Dachpfannen klapperten. Und stürmisch drinnen, denn im Traum hab ich das umgesetzt und bin durch bunte Häuser gelaufen, um mich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Als ich aufwachte, saß meine Frau Katze vor dem Bett und meckerte mich an, daß 8 Uhr für Frühstück viel zu spät sei ....

Nun, mein Brötchen hatte ich jetzt, mein Cappu ist noch warm und ich war auf der Suche danach, was es heute neues geben könnte ... Und dann wählte sich automatisch Youtube von gestern noch ein und auf der Startseite die Werbung der Vereinten Nationen.

Na, das ist doch ein tolles Tagesthema. Deshalb schaut euch bitte dieses Video der Vereinten Nationen an:

http://www.youtube.com/watch?v=NVGGgncVq-4

Das geht nämlich uns alle an!

Please - help the world ! Now !

Freitag, 11. Dezember 2009

Der Wert von Kontakten

Wieso wird eigentlich in einem Netzwerk so viel Wert auf Kontakte gelegt?

Freitag morgen – und eigentlich wollte ich mir heute einen lauen Tag machen, denn morgen ist ein langer Planungs- und Brainstorming-Tag für ein Projekt angesagt. Aber manchmal (und manchmal auch immer öfter) meint das Universum es ja anders mit mir. Und das kann nicht allein am Namen liegen, sondern vielleicht auch daran, dass wir – ich – mal wieder etwas anderes wollen als gerade vorgesehen ist.

Das kennt ihr bestimmt auch, aber um dieses Thema soll es heute nicht gehen … Vielmehr darum, warum ich gerade einen Newsletter schreibe und nicht – wie ich mir eigentlich vorgenommen hatte – meine Küche schrubbe.

Mich erreichte nämlich über Xing eine PN von einer Co-Moderatorin, die mir die Frage aus dem Betreff weiterleitete und dazu die Kopie einer Mail: „Hallo. … Eine Frage habe ich gerade: Wieso wird hier in Gruppe derart ausgeprägt Wert auf das gegenseitige Kontakten gelegt? Ich bin ja schon in einigen Xing-Gruppen dabei, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Was ist hier die Intention?“

Meine erste Reaktion war: Wieso stellt eigentlich jemand diese Frage? In einer Kontaktegruppe geht’s halt um Kontakte – um was sonst? Und nach kleiner Denkpause setzte mein Verstand noch hinzu: Notfalls könnte man das ja auch in der Gruppenbeschreibung nachlesen …

Aber die Frage ließ mich nicht los. Meine Gedanken wanderten zurück zum Zeitpunkt der Idee, diese Gruppe zu gründen, die immerhin meine siebte Gruppe zu meinen Lieblingsthemen auf Xing war. Die Idee entstand als ich eine Einladung in eine „normale“ Kontaktegruppe erhielt und mich hier ein bisschen umsah. Ich fand die Idee und das Konzept gut, aber ich wollte nicht von so vielen „Nicht-Spirituellen“ kontaktet werden, denn das treibt lediglich die Kontaktzahl hoch, bringt aber nicht viel, es sei denn, man ist ein munterer  Kontaktesammler. (Welche Intention dahinter steht, verstehe ich leider auch nicht, also frag‘ bitte jemand anders als die Anders. Danke.)

Also, ich war – und bin – hier auf Xing, um ein berufliches und ein soziales Netzwerk von Menschen aufzubauen. Menschen, die beruflich bieten oder brauchen, was ich geben oder annehmen kann. Nirgendwo sonst (außer in anderen Social Communitys natürlich) findet man so viele Menschen, denen es ähnlich geht. Hier ist es leicht(er), einen neuen Frisör, Steuerberater oder Chef zu finden, als mit einem Plakat durch die Straßen zu rennen oder das Telefonbuch rauf und runter zu telefonieren. (Es klappt ja nicht immer mit dem Nachbarn ...) Und vielleicht ist es aufgrund des persönlichen Kontaktes und des Eindruckes aus Text und Profilbild günstiger als eine Anzeigenkampagne.

Heute ist (wird) es das natürlichste von der Welt, sich zu vernetzen. Wenn tatsächlich das „Age of Aquarius“ beginnt oder auch schon begonnen hat, wovon ich ausgehe, dann wird der Austausch und die Vernetzung untereinander sehr schnell weiter voran schreiten. Diese Entwicklung kann man schon jetzt beobachten, wenn man sich ansieht mit welcher Geschwindigkeit überall neue Netzwerke geschaffen und Informationen durch die ganze Welt getwittert werden. (Eine Informationsflut übrigens, die unsere Gehirne erst mal lernen müssen zu bewältigen …)

Also, ich habe mich mit vielen netten Menschen vernetzt, was mir auch schon mehrfach aus der Patsche geholfen hat. Ich suchte einmal kurzfristig eine/n Aushilfsgrafiker/in und postete es einfach in der Statusmeldung. Binnen zwei Stunden hatte ich 20 Nachfragen und auch die richtige für den Job gefunden.
Es geht aber auch anders. Als wir die Kontaktegruppe neu aufgemacht hatten, postete ich einmal am Tag die neue Anzahl der Gruppenmitglieder in der Statusmeldung, weil diese so rasant anstieg. Eine meiner Xing-Bekanntschaften löschte dann unseren Kontakt wieder, weil ich ihm auf die Nerven ging. Vielleicht war er aber auch einfach nur neidisch, weil ich nämlich gerade auf Erfolgskurs war, während seine Gruppe seit über einem Jahr komplett schlief …

Und da ist er, der Pferdefuß – oder sollte ich besser sagen der Pferdekuss? Auch spirituelle Menschen wollen und brauchen Kontakte, denn auch sie wollen – müssen – erfolgreich sein, denn auch spirituelle Berater müssen Miete bezahlen und Brötchen holen. Und meiner Meinung nach fängt Erfolg bei der Fähigkeit an, sich mit anderen Menschen auszutauschen und zu vernetzen – Kontakte machen eben. Wer weiß, wen er fragen kann, wenn er etwas braucht, hat einen klaren (Wettbewerbs-) Vorteil. In einem guten sozialen Netzwerk funktionieren Dinge einfach schneller und besser – der Erfolg rückt näher, denn durch Austausch und Kontakt bleiben die Dinge im Fluss. (Manchmal, bei guter Pflege, artet es dann allerdings auch in einen Strom aus …)

Also, ich jedenfalls freue mich auf den Kontakt mit euch. Gern bestätige ich auch eure Kontaktanfragen, denn Vernetzung ist mir wirklich lieb. Ob ich dann zu jedem 800 km entfernten Abendvortrag eingeladen werden muss, sei er auch noch so spannend, wage ich allerdings zu bezweifeln. Dann geht’s mir – und bestimmt auch einigen anderen – eher so wie dem genervten Mann, der den Kontakt wieder gelöscht hat, denn die Flut an Eventeinladungen, die auch öfter mal moniert werden, muss wirklich nicht sein.

Dafür gibt es die „Tags“, mit deren Hilfe ich mir merke, in welcher Gegend (PLZ) ihr wohnt und euch gezielt einlade. Das solltet ihr vielleicht genau so machen, dann bleiben die Kontakte auch freundlich … Und ansonsten haben wir ja in der Gruppe immer noch unsere Regionalforen … Da würde es mich freuen, wenn ihr mehr regionale Aktivitäten und Termine einstellt.

Und um es einmal abzurunden. Ich bekomme so viele PNs mit Dankesworten dafür, dass ich diese spirituelle Kontakte-Gruppe ins Leben gerufen habe, dass ich mich einmal bei euch für’s aktive Mitmachen bedanken möchte, denn davon lebt schließlich die ganze Gruppe. Und ich danke euch dafür, dass ihr hier die Offenheit und Herzlichkeit umsetzt, die es leicht macht, mit anderen in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Schreibt doch auch täglich einen Gruß in unser Online-Tagebuch – einfach kann man doch mit Gleichgesinnten nicht in Kontakt bleiben ….

So, nun bin ich gespannt auf euer Feedback, eure Meinung zum Thema und sage mal: Bis bald im Forum! Und natürlich allen ein wunderschönes, kontaktreiches Wochenende!

Eure
Gudrun (meine private Homepage)


Einladungslink für die Businessplattform. Damit hast du einen Monat Premiummitgliedschaft kostenlos. Geht dann über in eine kostenfreie Basismitgliedschaft mit reduzierten Funktionen. In unserem spirituelles Kontakte-Forum ist dann aber immer noch die Möglichkeit, weiterzu posten!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

"Es gab Zeiten, in denen ich sterben wollte"

+++++++ Zitat +++++++++

China hat seine Repressionen in Tibet verschärft – Mönche, Nonnen und Aufständische werden brutal verfolgt

"Es gab Zeiten, in denen ich sterben wollte"
Von Klaus Huhold und Ines Scholz

"Wiener Zeitung":
Sie waren 33 Jahre in Haft und wurden dort schwer gefoltert, weil Sie sich gegen die chinesische Herrschaft aufgelehnt haben. Gab es Momente, in denen Sie ihre Ideale aufgeben wollten?

Palden Gyatso:
Nein, die diese Momente hatte ich nie. Aber es gab Zeiten, da habe ich den Tod herbeigesehnt – wenn die Schmerzen der Folterungen kaum mehr zu ertragen waren.

Was sind die Beweggründe eines Mönches, sein Leben dem politischen Kampf zu widmen? Denn aus spiritueller Sicht sind ja politische Forderungen etwas sehr Vergängliches.

An und für sich stimmt es, dass man als Mönch aus geistiger Sicht so denken würde, dass alle Dinge vergänglich sind und die Politik etwas sehr Weltliches ist. Meine persönliche Motivation, dass ich Spirituelles mit Politik verbunden habe, war das Mitgefühl. Meine prägendste Erfahrung in der Haft war, dass in den Gefängnissen das Ziel vorherrscht, die Liebe zwischen den Menschen zu vernichten.

Lest das sehr interessante Interview hier weiter:
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=3856&a...

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                                      Wie krank ist diese Welt eigentlich ?

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Dienstag, 8. Dezember 2009

Tierkommunikation

Etwas mehr als zwei Jahre wohne ich jetzt in meinem neuen Heim. Ein alter Bauernhof inmitten der Aachener Soers, einem Stück Natur belassener Landschaft nur fünf Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Rundherum Kühe auf frischen Weiden, Wanderwege entlang der Maisfelder und Hofläden, an denen es Biogemüse zu kaufen gibt.

Meine Katze und ich lebten uns hier schnell gut ein und genossen den ursprünglich gehaltenen Garten sehr. Ich liebte auch die beiden Hofhunde, die zwar im Zwinger gehalten werden, womit ich zunächst Probleme hatte, aber es ging ihnen so gut hier, dass ich meine Bedenken recht bald verlor.

Das einzige, was mich etwas störte, war, dass die beiden sehr oft bellten. Was ja in Ordnung war, wenn abends oder nachts Fremde auf den Hof kamen, aber die beiden bellten auch, wenn eine Kühe auf der Weide an ihnen vorüber ging oder wenn sie Langeweile hatten. Aber ich gewöhnte mich dran und – es waren nicht meine Hunde ...

Vor einigen Monaten musste dann der Besitzer für längere Zeit wegen einer Operation ins Krankenhaus und anschließend in die Reha. Nur zu gern sagte ich zu, die Pflege der beiden Hunde zu übernehmen, die mir zwischenzeitlich sehr ans Herz gewachsen sind. Morgens und abends gingen wir unsere Runden auf dem Hof und den angrenzenden Wiesen. Am Nachmittag beobachtete ich die beiden, wie sie auf ihrer Lieblingswiese die Mäusegänge ausbuddelten. Und wir gewöhnten uns sehr aneinander. Ich hatte sogar den Eindruck, dass die beiden ein klein wenig ruhiger wurden.

Als das Herrchen dann endlich aus der Reha wieder kam, war ich sogar ein wenig traurig. „Och,“ sagte Josef, das Herrchen dann, „du kannst die beiden doch immer rausnehmen, wenn du willst!“ Und so ging ich, wann immer ich Lust und Zeit hatte, mit den Hunden an unsere Lieblingsplätze. Und wir alle freuten uns.

Manchmal, während ich auf meinem Lieblingsbaumstumpf saß und den Abendhimmel beobachtete, redete ich innerlich mit den beiden Hunden. Mein innerstes Selbst fragte, was sie brauchten, wonach sie sich sehnten – und was ich vielleicht tun könnte. Das ist nichts ungewöhnliches, das mache ich eigentlich schon seit meiner Kindheit. Ich rede auch mit Pflanzen und mit anderen Menschen auf dieser nonverbalen Seelenebene, die leider noch nicht allen Menschen so zugänglich ist.

Von Benji, dem kleinen vierjährigen Wildfang nahm ich wahr, dass er oft nicht ausgelastet ist. Auf Seelenebene hörte ich, dass er manchmal deshalb nicht hört, weil er gern noch länger über die Wiesen tollen würde, um seine Kräfte zu erproben. Er wollte noch etwas entdecken, den kleinen Strolch rauslassen und seine Nase in den seichten Sommerwind halten.

Ich wusste allerdings nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte. Meine beste Freundin sagte mir oft, dass mir ein Hund fehlt, mit dem ich regelmäßig nach draußen komme. Und es stimmte. Ich hatte viele Jahre einen Hund gehabt und die Bewegung hätte mir sicher gut getan.

Als ich den Hundehalter bei nächster Gelegenheit fragte, war dieser sogar begeistert von der Idee, dass ich Benji auf die Spaziergänge mitnehmen wollte. Es gab nur ein Problem: Bislang hatte der kleine Frechdachs alle Leinen durchgebissen und sich massivst zur Wehr gesetzt, weil er partout nicht mit Leine gehen wollte. Kein Wunder, war er doch jahrelang das freie Herumtollen auf der Wiese ohne Halsband gewohnt.

Das erste Mal ging nur mit leichtem Zwang und zwei festen Händen, die ihn hielten, um das Halsband über den Kopf zu streifen. Und während ich zur Wiese wollte, kämpfte Benji sich in die andere Richtung – in den Zwinger! Alle vier Beine stemmten sich in den Boden und wäre er eine Katze, hätte man sicher sagen können, dass er ob der ungewohnten Leine einen Katzenbuckel machte.

Irgendwie schaffte ich es dennoch, ihn dazu zu bewegen, einen kleinen Weg mit mir zu gehen. Auf nicht einmal 800 Metern lief er mir mindestens 12 Mal zwischen die Beine, trat mir 5 Mal auf die Füße und blieb mehrfach abrupt stehen, so dass auch ich fast stolperte. Als er auf dem Rückweg die vertraute Auffahrt wieder sah, gab er dann so viel Gas, dass er mich die Steigung hoch fast zog.

Aber ich wollte nicht mehr locker lassen. Am nächsten Morgen nahm ich die beiden Hunde mit auf unsere vertraute Wiese und redete auf meinem Baumstamm sitzend mit dem kleinen Mischlingshund.

Ich nahm wahr, dass er zwar einerseits neugierig war und in seiner vertrauten Umgebung auch ein kleiner Draufgänger, aber das sein eigentliches Wesen eher ängstlicher Natur war.

Nachmittags machte ich mich wieder fertig, um mit ihm eine Runde zu gehen. Die Leine ließ sich schon ein wenig besser anlegen, die ABS-Beine stemmten sich nur noch wenig in die Erde. Immer wieder lobte ich den kleinen Hund, streichelte ihn und sprach ihm Mut und Lob zu. Wir trafen auf dieser Runde nicht auf andere, aber das war auch gut so, denn langsam lockerte er sich ein wenig, fing hier und da mal an zu schnüffeln und hinterließ auch gelegentlich mal seine Duftmarke. Dennoch war er sichtlich froh, als wir seinen Heimathafen wieder ansteuerten. Als er sein Herrchen an der Wiese stehen sah, gab er Gas, und freute sich offensichtlich, das dieser große Ausflug ins Umland glücklich geschafft war.

Das gleiche machte ich am Morgen darauf. Wieder sprach ich ihm morgens auf Seelenebene Mut zu und schnappte mir Benji am späten Nachmittag für unsere erste richtig große Runde.

Ohne Widerrede ließ er sich das Halsband anlegen und der Widerstand zu gehen war nur noch sehr gering. Nach wenigen Metern lief er freier als die ersten Male, blieb stehen, wenn ich stehen blieb und beim Kommando „komm“ setzte er sich wieder in Bewegung. Nur bei sehr ungewohnten Geräuschen kam er meinen Knien verdächtig nahe ...

Wir begegneten Joggern, die er freundlich passieren ließ, obwohl er sonst wohl eher in die Achillesferse gebissen hätte. Auch Radfahrer, die er gern von der Seite ansprang, konnten passieren. Und schreiende Kinder konnten ihm kaum was anhaben. Er drückte sich an mich, obwohl er sonst auf sie losgegangen wäre.

Wir machten eine sehr große Runde und entdeckten einen kleinen Bachlauf, begrüßten Esel und Pferde auf den Wiesen und entdeckten einen wundervollen Schlosspark, in dem es herrlich nach frisch gemähtem Gras duftete.

Auf dem Nachhauseweg trafen wir eine junge Frau mit Kind erneut. Wir waren ihnen schon zuvor am Bach begegnet. Es entspann sich ein kurzes Gespräch, in dem ich ihr sagte, sie möge noch ein wenig vorsichtig sein, gerade mit dem Kind, weil ich noch nicht wisse, wie der Hund reagiert. Benji aber schnupperte nur und blieb ansonsten ganz ruhig und gelassen sitzen und beobachte die Umgebung.

„Haben sie nicht den Pferdeflüsterer gesehen?“ fragte mich die junge Frau. „Ich hab’ da ganz grandiose Dinge gehört, das Reden mit den Tierseelen funktioniert tatsächlich. Es gibt sogar Tierkommunikatoren – besuchen Sie doch mal einen! Das hilft tatsächlich!“

Ich lächelte, sah Benji ganz brav neben mir sitzen, obwohl das Kind zu schreien anfing, und sagte: „Ja, ich weiß. Ich bin eine davon!“

copyrights: Gudrun

P.S.
Immer wenn ich Zeit und Lust habe, schnappe ich mir den Benji. Wenn er sieht, daß ich zur Leine greife, ist er ganz aus dem Häuschen und steckt seine Schnauze freiwillig durch die Leine. Dann zieht er mich hier durch unsere wunderbare Soers und wir beide sind froh ! ...

Montag, 7. Dezember 2009

Der weise Reisende

Der weise Reisende

Ein Wandersmann kam in die kleine Stadt und hörte von einem sehr berühmten Weisen, den er gern besuchen wolltem, um ihn um Rat zu fragen. So ging er zu ihm hin und traf ihn in seiner kleinen Wohnung am Stadtrand.

Sofort fiel dem Reisenden die karge Wohnungseinrichtung auf. Bis auf einen Tisch und einen Stuhl gab es keinerlei Möbel. Die Wände waren nicht verziert und der Boden ohne Teppich.

Er staunte sehr, denn er hatte etwas ganz anderes erwartet.

“Ja, wo sind denn alle Ihre Möbel?” frage er.

Da antwortete der weise Mann ernst: ”Und wo sind ihre?”

“Aber ich bin doch nur auf der Durchreise!” entfuhr es dem Reisenden.

Und der Weise erwiderte: ”Ich doch auch!”

(nacherzählt aus einer Geschichte, die mir erzählt wurde)

Der weise Reisende

Ein Wanderer kam in eine kleine Stadt und hörte von einem sehr berühmten Weisen, der in der Stadt lebte. Er ging zu ihm und wollte sich beraten lassen.

Sofort fiel dem Wandersmann die karge Wohnungseinrichtung auf. Bis auf einen Tisch und einen Stuhl gab es keinerlei Möbel. Die Wände waren nicht verziert und der Boden ohne jeglichen Teppich. Er staunte, denn er hatte etwas anderes erwartet.

“Wo sind denn Ihre Möbel?” frage daher der Wandersmann.

Da antwortete der Weise: ”Und sind denn Ihre?”

“Aber ich bin doch nur auf der Durchreise!”

Der Weise erwiderte: ”Ich doch auch!”

Freitag, 4. Dezember 2009

ein ORIGINAL sein

Nachfolgenden Text habe ich einst von einem Freund zugeschickt bekommen. Leider keine Quelle bekannt ...

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Karl Pilsl:
"Wenn du ein ORIGINAL sein möchtest, ist hier ein guter Rat: Sei einfach du selbst.
Hast du schon einmal gehört, wie jemand über einen anderen gesagt hat: "Das ist ein Original?" Ein Original ist nicht in erster Linie einer, der originell ist, sondern der ein Original ist. Echt. Keine Nachahmung. Einfach er selbst.

Keine Nachahmung:

Keine Blüte, echt und recht.
Möchtest du gerne echt sein?
Möchtest du gerne einzigartig sein?
Möchtest du gerne attraktiv sein?
Möchtest du gerne Anziehungskraft haben auf andere Menschen?
Möchtest du gerne etwas Besonderes sein?

JA?
Das ist das einfachste der Welt.
Sei einfach du selbst.

Ich erinnere mich daran, als ich vor etwas mehr als 25 Jahren begonnen habe, Seminare zu halten. Ich hatte ein Vorbild. Ich wollte so sein wie dieser. Er war gut und ich wollte auch gut sein. Ich versuchte mir seine Sprache anzueignen und seine Bewegungen und seine Witze – und, und, und … Aber es funktionierte nicht. Es kam bei den Leuten nicht an. Die Attraktivität war nicht gegeben. Bis mir jener, den ich nachahmen wollte, sagte: "Sei einfach du selbst." Ich tat es und es wurde immer echter und echter und die Attraktivität wuchs und alles um mich herum begann zu wachsen.

Kommt dir das bekannt vor? Hast du auch schon mal versucht, jemanden nachzuahmen?
Fazit: Sei einfach du. Du selbst. Und du bist das Beste du, das es gibt. Ein Original. Du bist als Original geboren, stirb nicht als Kopie eines anderen. Du bist einzigartig und höchst attraktiv in deiner Art, wenn du einfach du bist."

Karl Pilsl

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Toll, oder ? Und für alle, für die das nicht so einfach ist:

Arbeitet einfach weiter dran !! Es lohnt sich !!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Was ist das Leben?

Was ist das Leben?

Es ist das Aufblizen eines Glühwürmchens in der Nacht.
Es ist der Atem eines Büffels im Winter.
Es ist der kleine Schatten,
der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet!

Blackfoot auf seinem Totenbett

Alles hat seine Zeit

Ach, wie schön - gerade gefunden:

+++++++++++++++++++++ Zitat +++++++++++++++++++++++++++++++++++

Alles hat seine Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freuen und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern Zeit zum In-Frieden-sein-können.

Ich wünsche dir Zeit nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schauen.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit für das Erfahren und das Lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu Dich Selbst zu finden,
Du mögest jeden Tag, jede Stunde als Glück empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler www.elli-michler.childrentooth.de/zeit.html
RESCUE REMEDY