"Es gab Zeiten, in denen ich sterben wollte"

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China hat seine Repressionen in Tibet verschärft – Mönche, Nonnen und Aufständische werden brutal verfolgt

"Es gab Zeiten, in denen ich sterben wollte"
Von Klaus Huhold und Ines Scholz

"Wiener Zeitung":
Sie waren 33 Jahre in Haft und wurden dort schwer gefoltert, weil Sie sich gegen die chinesische Herrschaft aufgelehnt haben. Gab es Momente, in denen Sie ihre Ideale aufgeben wollten?

Palden Gyatso:
Nein, die diese Momente hatte ich nie. Aber es gab Zeiten, da habe ich den Tod herbeigesehnt – wenn die Schmerzen der Folterungen kaum mehr zu ertragen waren.

Was sind die Beweggründe eines Mönches, sein Leben dem politischen Kampf zu widmen? Denn aus spiritueller Sicht sind ja politische Forderungen etwas sehr Vergängliches.

An und für sich stimmt es, dass man als Mönch aus geistiger Sicht so denken würde, dass alle Dinge vergänglich sind und die Politik etwas sehr Weltliches ist. Meine persönliche Motivation, dass ich Spirituelles mit Politik verbunden habe, war das Mitgefühl. Meine prägendste Erfahrung in der Haft war, dass in den Gefängnissen das Ziel vorherrscht, die Liebe zwischen den Menschen zu vernichten.

Lest das sehr interessante Interview hier weiter:
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=3856&a...

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                                      Wie krank ist diese Welt eigentlich ?

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