Nebeltänze und vernebelter Geist

Guten Morgen an alle,
die an so einem grauen Tag - zumindest hier ... - aus den sonntäglichen Federn kommen.

Ich habe mich gerade mit einem leckeren Cappuccino an mein Küchenfenster gestellt und versucht, in den dicken Nebelschwaden dieses Februarmorgens meinen geliebten Lousberg zu entdecken, der gestern noch im Sonnenschein von mir und meinem Pflegehund bestiegen wurde.

Ich musste an Schamanen denken, die ihren Regentanz aufführen und an ein Experiment, daß wir mit einer Gruppe von Menschen vor vielen Jahren gemacht haben: Wolken wegschieben. An einem schönen Frühlingstag waren wir alle zusammen auf einer Wiese und wollten ein Seminar veranstalten, ich glaube, es war ein Feuerlauf. Dicke Wolken zogen auf und die Sonne verschwand.

Wir wollten aber unseren Feuerlauf machen und hatten gerade etwas darüber gehört, daß unser Geist es ist, der unsere Fußsohlen auf dem Feuer unversehrt lässt. Nun, wenn das mit Feuer und Fußsohlen funktioniert, warum dann nicht auch mit Regenwolken? Wir meditierten eine Weile und stellten uns vor, daß die Wolken weiter zogen.

Es funktionierte! Zehn Minuten später war direkt über uns ein dickes Wolkenloch, durch das die Sonne wieder ungehindert durchscheinen konnte, der Feuerlauf konnte statt finden.

Das habe ich noch einmal erlebt, aber darüber vielleicht einandern mal. Heute mal die Frage an die, die hier vorbei schauen:

Haben wir tatsächlich mental Einfluss auf das Wetter ?

http://www.youtube.com/watch?v=rzpW7P83sb4

Schönen Sonntag,
Gurudrun
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