Das innere Kind

Ich habe gerade mal in alten Texten gewühlt. Und teile mit euch einmal ein kurzes Gedicht zum inneren Kind. Vielleicht gefällt es euch oder regt zum Nachdenken an.


Das innere Kind

Tief in mir, da lebt ein Kind,
doch meistens bin ich dafür blind.

Und dann möchte ich ganz hilflos weinen,
nur weil die Alten immer meinen,
man hat es sich ja so gewählt,
daß das Kind im Alter nicht mehr zählt.

Drum laß ich es versteckt
und fühl’ mich ganz bedeckt
mit kummervollen Sorgen
um das Gestern und das Morgen.

Aber laß’ ich es erklingen,
könnte ich vor Freude singen
und dann bin ich wieder froh.

Nun, das Leben ist wohl so.

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Copyrights: Gudrun Anders
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