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Themen dieses Blogs:

Spiritualität, das Leben, Motivation, innen und außen, Impulse, Entspannung, ganzheitlich denken, Unternehmer sein, Märchen, Esoterik, Reiki, Energiearbeit, querdenken, Mensch sein, Erfolg, alternative Heilmethoden, Aura Soma, Zeitgeschehen, Selbstwert, Kommunikation, spirituelle Unternehmer, Advaita, Bachblüten, Liebe, Nondualität - u.a.

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Dienstag, 31. Juli 2012

Funktionale Spiritualität - eine schöne Erklärung

Fotolia 25256712 © GKor
Menschen suchen Antworten, also haben wir mit der Zeit Erklärungen für Phänomene gefunden. Seitdem unsere Gesellschaften wachsen, haben sich unsere Mittel zur Untersuchung der Welt und ihrer Eigenschaften verbessert und damit haben sich auf Grundlage neuer Entdeckungen auch unsere Erkenntnisse allmählich verändert.

Wissen ist ein evolutionäres Phänomen, wie alles andere in der Natur.

Daher ist es wichtig, dass wir alle geistig und gefühlsmäßig darauf vorbereitet sind, dass unsere überlieferten Vorstellungen ihre Bedeutung verlieren.

Aufgrund der emotionalen Bindungen, die um unsere Überzeugungen herum geschaffen wurden, ist dies für uns sehr schwierig. Die Religionen sind ein starkes Beispiel für diese ideologische Bindung.

Hier ist der ganze Artikel zu finden:
http://www.zeitgeistmovement.de/wissen/ressourcenbasierte-wirtschaft/8-funktionale-spiritualitat/

Montag, 30. Juli 2012

Das Venus-Projekt - eine potentielle Zukunft

Habt ihr schon einmal einen Blick in unsere potentielle Zukunft geworfen? Nachhaltig und ökologisch wertvoller als dass, was wir jetzt gerade auf der Welt veranstalten ... In jedem Fall sehens- und unterstützenswert.

Sonntag, 29. Juli 2012

... dann bist du am Leben ...

Fotolia 742193 © Pamela Dürager
Ich sah gerade einen großartigen Film, eine Hymne an das Leben, Freundschaft und die Aufrichtigkeit der Gefühle.

Wenn ihr euch selbst mal aus den Augen verloren habt, dann schaut zur Unterstützung diesen Film an!

Ein Gedicht aus diesem Film, das mir sehr zu Herzen ging, möchte ich gern mit euch teilen:


Wenn du deine Sehnsucht im Herzen behältst,
dann bist du am Leben.
 
Wenn dein Traum deine Augen erhellt,
dann bist du am Leben.
Sei stürmisch und wild,
das ist Ziel deines Strebens.
Und sei immer du selbst,
schwimm im Fluss des Lebens.
Begegne jedem Moment stets offen und frei,
denn das Neue, was kommt,
ist schnell schon vorbei.
Wenn Neugier deine Augen erhellt,
dann bist du am Leben.
Wenn du deine Sehnsucht im Herzen behältst,
dann bist du am Leben.

aus dem Film: „Man lebt nur einmal“
mit Hrithik Roshan u.a.

Hier gibt's die Infos zum Film:


Trailer:

Samstag, 28. Juli 2012

Reden ist Silber ...

Fotolia 26774181 © bytomski18
Gestern hatte ich ein merkwürdiges Erlebnis. Eine mir noch nicht bekannte Frau mittleren Alters rief mich an und wollte eine Frage zu meinem Autoren-Training beantwortet haben. Ich merkte schon, dass sie offenbar dazu neigt, sehr viel - zu viel ... - zu reden.
Sie redete, erzählte mir ihre Geschichte ausführlich, fragte dann etwas. Ich hatte kaum zwei Sätze gesprochen, wurde ich von einem neuen Redeschwall unterbrochen. Wollte die Frau wirklich etwas von mir wissen??

Ich war schon möchtig irritiert, bis sie selbst merkte, dass eigentlich sie die ganze Zeit sprach und mir keinen Raum ließ und sie entschuldigte sich dafür, meinte, es wäre ihre schlimmste Angewohheit.
Stimmt also dieses chinesische Sprichwort?

Die Wissenden reden nicht viel,
die Redenden wissen nicht viel.

Wie geht ihr denn damit um oder kennt ihr keine Menschen, die zu viel reden? Ich hör jetzt mal lieber auf damit und wünsch ein schönes Wochenende!

Freitag, 27. Juli 2012

So ein Casanova !

Fotolia_245974_© babou
Moin moin!

Durch einen Spruch auf Facebook wurde ich gestern auf eine schillernde Persönlichkeit aufmerksam gemacht, von der ich eigentlich so einen Spruch nicht erwartet hätte ...

Wer sich entschieden hat, etwas zu tun,
und an nichts anderes denkt,
überwindet alle Hindernisse.

Giacomo Girolamo Casanova

Ja, genau, DER Casanova, der weithin eher als Frauenbetörer und Mann mit vielen Frauen bekannt wurde. Aber er war offensichtlich auch Freimaurer, Schriftsteller, Prediger und Mensch, der sich mit seinen Ängsten aufgrund vielerlei Krankheit auseinander setzte.Wer hätte das gedacht ...

Auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Casanova) steht einiges zu dieser schillernden Persönlichkeit, die sich offensichtlich nicht verbiegen ließ und beschreibt, dass Casanova ein Mensch war, der sich selbst erkundete.

Euch wünsche ich einen Hindernisse überwindenden Tag!

Donnerstag, 26. Juli 2012

Toast to Freedom

Heute schon den Toast der Freiheit gekostet?
Na, dann hört doch mal rein, ob er euch schmeckt. Ich mag ihn sehr !!


Info auf Youtube:


Proceeds will benefit Amnesty International

Artists include Levon Helm, Kris Kristofferson, Carly Simon, Angelique Kidjo, Ewan McGregor, Saul Hernandez, Donald Fagen, Warren Haynes, Keb Mo, Eric Burdon, Taj Mahal, Florent Pagny, Marianne Faithfull, Jane Birkin, Jimmy Barnes, Rosanne Cash, Shawn Mullins, the Blind Boys of Alabama, Gentleman, among others.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Neuauflage: Es war einmal ein Narr ... - Tarot-Märchen

Es war einmal ein Narr ...
78 Märchen und Geschichten zum Rider-Tarot
Gudrun Anders

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Die Bilder des Tarots sind nicht immer für jedermann leicht verständlich. Die Symbolik von Märchen und Geschichten jedoch versteht jeder.

Dieses Buch entführt Sie in das Abenteuerland der Phantasie, wo auch unglaubliche Lösungen für reale Probleme möglich werden.

Diese Tarot-Geschichten zu den 78 Karten des Rider-Tarots zeigen auf, welche kreativen Lösungen in den Bildern der Tarotkarten enthalten sein können. Sie bringen Ihnen so auf spielerische und einfühlsame Weise den Symbolgehalt der Tarotkarten näher.

ISBN 978-3-8442-2792-5     
A5, 324 Seiten, Softcover
21,80 €
Bearbeitete Neuauflage 2012.

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Sie können es hier direkt bestellen:

Die E-Book-Version erhalten Sie hier:

Version für den Kindle:

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Eine Stimme zu Buch:

Liebe Frau Anders,

ich bin gerade dabei Ihr Buch „Es war einmal ein Narr..." zu lesen und bin hellauf begeistert. Da ich seit meiner Kindheit keine Märchen gelesen habe, ist es zunächst sehr ungewohnt, dass alle Geschichten gut ausgehen. Man ist wohl zu sehr durch die täglichen Nachrichten geprägt. Es ist besonders schön, sich den Karten auf diese Art zu nähern.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Tarot und es gibt immer noch Karten, die ich entweder nicht eindeutig zu deuten vermag oder die ich gar nicht mag. Auf diese Art und Weise habe ich auch Zugang zu den „Sieben der Schwerter" gefunden, wobei ich beim Auftauchen dieser Karte mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen kann, Ihre Geschichte dazu ist einfach wunderbar. ...

Mit freundlichen Grüßen
Rita R.

Dienstag, 24. Juli 2012

Bericht: Schwimmen mit Delphinen

Kurzbericht zu:


"Die mit dem Delphin schwimmt"

Delphine faszinieren den Menschen schon seit langem und seit einigen Jahren häufen sich die Berichte über Heilung und Therapie mit Delphinen, die überall auf der Welt immer bekannter und beliebter werden. An der Küste von Sinai (Ägypten) findet sich seit über neun Jahren ein zutraulicher, weiblicher Delphin ein, um dort täglich mit Einheimischen und Gästen aus allen Ländern der Welt gemeinsam zu schwimmen. Die Einheimischen betrachten die wohlgesonnene Delphindame Ollin als ein Geschenk Allahs und kümmern sich freundschaftlich und liebevoll um sie. Die Autorin war in Sinai und hat mit den Beduinen und dem Delphin Ollin spirituelle Erfahrungen gemacht.

Seit ich denken kann, sind Delphine meine Lieblingstiere gewesen. Als kleines Kind schon wollte ich mit meinen Eltern jeden Sommer immer wieder in das nahe gelegene Delphinarium, um die Kunststückchen dieser schönen Tiere bewundern zu können. Aber eigentlich ging es für mich schon damals nicht um die Kunststückchen, sondern um eine merkwürdige, nicht erklärbare Faszination, die diese Tiere für mich ausstrahlen. In ihrem Blick ist so etwas beruhigendes, etwas besonnenes, wissendes. Und das Lächeln auf ihrem Gesicht stirbt nie.....

Vor einigen Jahren hörte ich dann zum ersten Mal davon, dass man auch mit Delphinen schwimmen kann. Ich registrierte diese Information einfach und da sich sonst in meinem Bekanntenkreis kaum jemand dafür interessierte, packte ich diese Idee ins Hinterstübchen - und vergaß sie dort für viele Jahre.

Eines Tages unterhielt ich mich dann mit einer meiner Klientinnen über das Thema „Delphine“ und hatte mit ihr endlich eine Verbündete für mein bis dato noch verstecktes Interesse gefunden. Wir tauschten Bücher, Bilder und verschiedenes Adressmaterial aus und unterhielten uns viel über unseren gemeinsamen Traum, einmal mit einem Delphin um die Wette zu schwimmen.

Einige Wochen später bekam sie dann von einer Organisation eine Informationsmappe zugesandt und brachte sie zur nächsten Behandlung mit. Neben vielen Buchangeboten und einigen informellen Berichten über Beobachtungen und den neuesten Forschungen mit Delphinen war darin auch ein kleiner Flyer enthalten, in dem ein Mann aus England mit wenigen Worten eine Reise nach Sinai ankündigte, um dort mit einem wilden Delphin schwimmen zu können. „Südlich von Jerusalem, östlich von Kairo und nördlich von Mekka gibt es einen Lehrer, der noch nie ein Wort gesprochen hat. Sie kommuniziert mit mystischer Liebe und fragt nach keiner Gegenleistung. Viele, die in ihrer Gegenwart waren, sind zutiefst berührt von diesem Erlebnis...“ Darauf folgte nur eine kurze Beschreibung der Reise mit einer Telefonnummer, um nähere Auskünfte zu erhalten.

Für uns beide gab es eigentlich keine weiteren Fragen mehr zu klären und wir meldeten uns bereits im Februar für eine Reise im Oktober an. Fortan zählten wir erst die Monate, dann die Wochen und endlich, endlich die Tage, bis es losgehen sollte. Nach einem etwa vierstündigen Flug nach Sharm el Sheikh in Sinai kamen wir spät abends dort an, wurden von unserem Reiseleiter gleich stürmisch umarmt, herzlich willkommen geheißen und in zweistündiger Fahrt durch die für uns immer noch heiße Wüste zu unserem Bestimmungsort gefahren.

Wir hatten in all den vergangenen Monaten viele Vermutungen und Mutmaßungen darüber angestellt, wie es wohl sein würde, aber für uns komfortgewohnte Europäer war der erste mitternächtliche Eindruck dennoch ziemlich niederschmetternd. Das kleine „Haus“, in dem wir die nun kommende Woche verbringen sollten, wäre von deutschen Behörden sicherlich polizeilich verriegelt worden und in dem nicht verschließbaren, allgemein zugänglichen Klo schwamm die Scheiße an der Oberfläche, weil die Spülung nicht funktionierte und der daneben abgestellte Wassereimer wohl schon seit längerem leer und nicht nachgefüllt worden war.

In unseren kleinen Bambushütten war es stickig warm und so schliefen wir murrend auf uralten, zerschlissenen Matratzen unter freiem Himmel - gespannt auf den nächsten Tag, an dem wir Ollin endlich persönlich treffen sollten - ein.

Am nächsten Morgen wurden wir schon bei Sonnenaufgang wach und besahen uns dieses wundervolle Schauspiel der langsam über den arabischen Bergen aufsteigenden Sonne von unserem „Bett“ aus, aber von der Delphindame Ollin war noch nichts zu sehen. „Keine Angst, sie kommt schon noch!“ wurden wir von unserem Reiseleiter beruhigt und so stärkten wir uns erst einmal mit einem kleinen Frühstück.

Und während wir noch unseren Eierkuchen mit Banane vertilgten, tauchte plötzlich eine kleine, graue Flosse aus dem Wasser auf - Ollin war da! Sie schaute uns an, keine 40 m von uns entfernt, tauchte kurz weg und steckte dann keck ihren Kopf wieder aus dem Wasser heraus, so, als wolle sie beobachten, was dort an Land vor sich geht.

„Ich glaube, sie ruft euch,“ meinte Edgar, unser Reiseleiter, mit einem Grinsen im Gesicht - und selbst mein sonst so heißgeliebtes Frühstück hielt mich jetzt nicht mehr zurück, sofort in die nassen Fluten zu tauchen, um meine erste Runde mit Ollin, dem wilden Delphin, zu schwimmen.

Ich schnappte mir also meine Maske und meine Flossen und machte mich auf, um Ollin im Wasser zu suchen. Aber ich brauchte nicht lange zu suchen, denn nur nach wenigen Augenblicken schwamm sie plötzlich direkt unter mir, so dass ich zunächst ein wenig erschrocken war, denn so ein Delphin hat doch schon eine imponierende Größe, wenn er plötzlich unter einem wegtaucht. Offenbar war die kleine, große Delphindame froh, dass endlich jemand mit ihr die Runden drehte, denn es schien so, als wenn sie Spaß daran hatte, mit mir zu schwimmen.

Wir drehten einige Kreise im Wasser und irgendwie fühlte ich mich beobachtet. Nein, das ist nicht ganz richtig, denn „beobachtet“ hat so einen negativen Beigeschmack, den es hier aber nicht gab. Ich fühlte mich gleichsam akzeptiert und taxiert, mit wohlwollender, respektvoller Aufmerksamkeit von der Delphindame Ollin bedacht. Ein wenig abwartend vielleicht noch und doch schon seltsam vertraut.

Nach einer Stunde und einigen gepaddelten Kilometern musste ich mich langsam wieder von Ollin lösen, denn langsam wurde mir kalt, ich war aber sprachlos über das Geschehen und gleichzeitig aufgedreht von meinem ersten Erlebnis mit ihr, denn schließlich war für mich ein jahrelang gehegter Traum nun doch endlich greifbare Wirklichkeit geworden. Und das musste ich erst einmal verdauen und meine aufgewühlten Gefühle jemandem mitteilen.

Nach und nach kamen einige Menschen mehr an die kleine, verträumte Bucht und schwammen ihre Runden mit Ollin, dem wilden Delphin, der seit nunmehr über 4 ½ Jahren tagtäglich an diese Bucht kommt, um hier mit und bei den Menschen zu sein. Den ganzen Tag über hörten wir Berichte von spirituellen Erlebnissen und Erfahrungen mit ihr, Geschichten von Herz zu Herz, die auch uns oft zu Tränen rührten.

So berichtete eine junge Frau aus England, die schon einige Zeit hier weilte, dass sie nie zuvor einem im Grunde genommen wildem Tier so nahe gewesen sei und diese Begegnung zu denken gäbe, ob wir Menschen nicht allgemein mit Tieren eine wesentlich tiefere Verbindung herstellen könnten. Ein anderer junger Mann aus Israel wollte sich bemühen, im täglichen Leben bewusster mit sich und seiner Umwelt umzugehen, denn er hatte das Gefühl, als wenn Ollin manifestiertes, bewusstes Sein ist.

 Die nächsten Tage verbrachte ich mit beobachten und schwimmen, es war für mich ein langsames herantasten an meine neue Freundin, die mich mit dem Element Wasser noch vertrauter machte und die ich eigentlich schon in mein Herz geschlossen hatte, lange bevor ich sie richtig kannte.

Am dritten Tag waren wir mit Ollin und den Einheimischen schon sehr vertraut und Mohammed, ein taubstummer Beduine, der einer der ersten war, der mit Ollin geschwommen ist, nahm mich an die Hand und bedeutete mir mit seiner Zeichensprache, dass er mit mir schwimmen gehen wollte. Aus meinen Beobachtungen der letzten Tage wusste ich schon, dass die Einheimischen mit Ollin sehr vertraut waren, aber das, was jetzt geschah übertraf alle meine bisherigen Vorstellungen und Erwartungen.

 Wie schon so oft wollte ich Ollin einfach hinterher schwimmen, aber Mohammed hielt mich zurück und bedeutete mir, zu warten. Wir waren nur einige wenige Meter von der Küste entfernt und Ollin ganz offensichtlich mit einigen anderen Menschen weit draußen am anderen Ende der Bucht beschäftigt. Was wollte er nur von mir? Ich dachte, wir wollten gemeinsam zu Ollin schwimmen?

Unter Wasser machte der taubstumme Mohammed einige Laute, die sich wie ein fast stummer Schrei anhörten. Er stieß diese Laute immer aus, wenn er auf sich aufmerksam machen wollte. Und so tat er es jetzt auch unter Wasser.

Und es dauerte keine 15 Sekunden und Ollin kam mit rasanter Geschwindigkeit auf uns zu. Mohammed paddelte senkrecht im Wasser und Ollin stellte sich ihm gegenüber und ließ sich von ihm ganz genüsslich auf dem Bauch kraulen. Ich musste lachen, denn es erinnerte mich an meinen kleinen Hund, der sich immer auf den Rücken drehte, um die Streicheleinheiten von mir noch besser genießen zu können.

Dann nahm Mohammed meine Hand, zog mich dichter zu Ollin heran und legte sie auf ihren Bauch und ich streichelte Ollin zum ersten Mal, berührte ihre fast lederartige, weiche Haut und war sprachlos über dieses unendliche Vertrauen, dass dieser freilebende Delphin mir in diesem Augenblick schenkte. Und eine Träne vereinte sich in meiner Maske mit dem salzigen Wasser des Meeres. Mohammed ging nach einer Weile, ich aber blieb noch etwas im Wasser, um ein wenig mehr über die bedingungslose Liebe zu erfahren, die dieser Delphin uns Menschen so freigiebig schenkte.

Am nächsten Tag nahm mich ein anderer Einheimischer, der ebenfalls mit Ollin sehr vertraut war, an die Hand und ging mit mir schwimmen. Auch er rief Ollin unter Wasser und es dauerte nur wenige Momente, bis sie sich zu ihm gesellte. Er tauchte mit ihr, spielte mit ihr unter Wasser, stellte sich unter Wasser tot und wurde von Ollin sanft angestubst und zur Wasseroberfläche zurück begleitet. Gemeinsam schwammen sie Bauch an Bauch unter Wasser, wie ein verliebtes Paar, das zärtlich miteinander flirtet.

Und wenn ich als Kind oft die Sendung „Flipper“ gesehen und bewundert hatte, was dieser Delphin alles bewerkstelligen konnte, so war dieses Schauspiel hier, das sich direkt vor meinen eigenen Augen zutrug doch tausend Mal faszinierender. In vielen Haushalten - so, wie auch in meinem - gibt es große und kleine Haustiere, die eng mit ihren Herrchen und Frauchen verbunden sind - aber wer hat schon einen Delphin als „Haustier“, der so zutraulich und wohlgesonnen ist, wie Ollin?

Etwas später wollte ich einmal ein wenig weiter hinaus schwimmen. Von unserem „Haus“ aus konnten wir die Grenze des Riffs sehen. Ich wollte dort hin, wo das Wasser tiefer und dunkler wurde und nachschauen, ob es hier Korallenriffs gab. Ich kümmerte mich dieses Mal gar nicht um Ollin und die im Wasser paddelnden Menschen und steuerte geradewegs aufs offene Meer hinaus. Fast am Ende des Riffs angelangt, überkam mich jedoch eine plötzliche Panik. Was, wenn hier Haie waren? Der „weiße Hai“ hatte mir schon vor Jahren ziemlich viel Angst gemacht und alle anderen Menschen waren ziemlich weit weg  und im Zweifelsfalle nicht mehr erreichbar...

Ollin, schoss es mir durch den Kopf - ob sie mir helfen würde? Und als hätte ich sie magnetisch oder vielleicht telepatisch zu mir hin gezogen, tauchte Ollin plötzlich in greifbarer Nähe rechts von mir auf. Sie schwamm dann für einen Moment direkt unter mir, so, wie sie es schon viele Male zuvor getan hatte, drehte dann ab in Richtung Land, wartete und sah mich an, gerade so, als ob sie mir zu verstehen geben wollte, dass sie zwar auf mich Acht gibt, es aber besser für mich wäre, jetzt wieder an Land zu schwimmen. Sie wartete, bis ich mich in Bewegung setzte und schwamm dann wieder zügig zu der Schwimmergruppe in der Nähe der Küste.

War etwas dran an den Berichten, dass Delphine telepatisch mit den Menschen in Kontakt treten konnten? Waren sie so hoch sensibel, dass sie stets wussten, was vor sich geht? War Ollin hier in dieser Bucht der Beschützer der Menschen, die hier schwimmen wollten? Was trieb eigentlich diesen Delphin dazu, tagtäglich hier her zu kommen, gerade so, als würde sie wie jeder Europäer hier zur Arbeit gehen? Ich hatte viele Fragen in meinem Kopf, aber nur wenige Antworten. Dafür war ich von dieser Begegnung so tief berührt, dass es mir schwer fiel, mich an diesem Tag zu entspannen.

Tags darauf erkrankte auch ich an Durchfall, wie fast alle anderen aus meiner Gruppe zuvor und war nicht mehr in der Lage, mit Ollin schwimmen zu gehen und meine Beziehung zu ihr weiter zu vertiefen oder zu verfestigen. Aber der Durchfall reinigte meinen Körper von altem „Scheiß“, von überholten Vorstellungen und Ideen, die ich jetzt gern hinter mir lassen und mich selbst auf eine neue Basis stellen wollte.

Zwei Tage war ich ziemlich krank, bekam Reikibehandlungen und Fußreflexmassagen von Mitgliedern unserer Gruppe, Mohammed brachte mir frisch gepflückte Limonen zu essen und ich sah Ollin von weitem zu, wie sie sich mit einem hohen Sprung aus dem Wasser einen von den Beduinen gefischten Tintenfisch erhaschte. Und ich hatte zwischen meinen reichlichen Stuhlgängen ausreichend Zeit, über meine Lebensphilosophie und -einstellung zu grübeln.

Zuerst war ich traurig und auch ein wenig ärgerlich über mich, die letzten Tage mit Ollin nicht mehr genießen zu können, nach einiger Zeit aber stellte sich eine Dankbarkeit in mir ein, für die Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben.

Ich wusste, sie, Ollin, der wilde Delphin, und die Beduinen in Sinai hatten mir einen etwas anderen Teil dieses lebenswerten Lebens gezeigt, den ich jetzt dankbar entgegen nehmen konnte: die Einfachheit des Seins. Ein Thema, das mich schon viele Jahre während meiner Rebirthingpraxis beschäftigte und das ich in meiner Kompliziertheit wieder einmal irgendwo auf meinem Weg vergessen hatte.

Und ich wusste plötzlich, dass Ollin mein Meister, mein Guru war, der mir gezeigt hatte, was es wirklich bedeutet zu leben. Sie zeigte mir, was spirituelles Leben wirklich ist: da sein, präsent und bewusst sein, den Menschen bedingungslos dienen und geben ohne zu nehmen.

Und ich wusste noch eines: Ollin, ich komme wieder!

Ich kam natürlich noch mehrfach wieder und erlebte ein wahres emotionales Abenteuer, das mein ganzes Leben vollständig veränderte. Wer die ganze Geschichte lesen möchte, dem möchte ich mein Buch „Die mit dem Delphin schwimmt“ ans Herz legen.

© Gudrun Anders

Weitere Informationen zum Buch und Bestellung:
http://www.epubli.de/shop/autor/Gudrun-Anders/4172

Sonntag, 22. Juli 2012

Mein Tier und ich ...

Meine Katze kam heute morgen um halb 8 - grrr ... und sowas auf einem Sonntag! ... - und maunzte - sie wollte Aufmerksamkeit. Und ich wollte weiterschlafen ...

Sie zog alle Register bis ich ein kleines Schaumstoffkissen in ihre Richtung schmiss. Beleidigt ging sie zum Fenster und kroch hinter das Rollo um hinaus zu schauen.

Bereits hellwach beobachtete ich, was sie sich als nächstes einfallen ließ. Sie jagte eine Fliege hinterm Rollo, nagte eine Blume an und schaute schelmisch ein klein bißchen hervor und beobachtete mich und meine Reaktion.

Ich murmelte dann "Komm doch noch ein bißchen hier her, Momo", worauf sie den Kopf einzog und nach draußen lugte. Ungefähr 20 Sekunden, dann kam sie plötzlich hervor, sprang aufs Bett, drückte sich neben mich und fing an zu schnurren. Ich wurde wieder schläfrig und wir dösten noch ne halbe Stunde.

Fazit:
Es ist gut, Tiere mit nem eigenen Kopf zu haben,
aber gemeinsam ist es gemütlicher ...
++lach++

Samstag, 21. Juli 2012

der gemeinsame Nenner

Fotolia 6193994 © Lars Lachmann

Gestern abend saßen wir wieder einmal mit unserer "Mädelsrunde" zusammen und diskutierten - wie so oft - über den Lauf des Lebens.

Ich finde es fantastisch, wie manchmal unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Berufen und Lebensinhalten am Ende doch auf einen sehr ähnlichen Nenner kommen können.

Unseren Nenner von gestern könnte man vielleicht so beschreiben:

Wo alle loben, habt Bedenken.
Wo alle spotten, spottet nicht.
Wo alle geizen, wagt zu schenken.
Wo alles dunkel ist, macht Licht.

Zenetti

Kommen wir damit auf einen Nenner?

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
Gudrun

Sonntag, 15. Juli 2012

Was so alles in uns steckt ...

Fotolia 372437 © Micah Jared
Moin moin !

Manchmal ist es gar nicht so einfach, eine Idee für den Tagesfred unserer spirituellen Xing-Gruppe zu bekommen. Vor allem am Sonntag morgen, wenn der Kopf auf faulenzen eingestellt ist und der Blick aus dem Fesnter sagt, dass es bei so viel Regen nur Oktober sein kann und auf keinen Fall erst Juli ...

Wie gut, dass ich da mein Emailprgramm habe und viele Newsletter, die auch am Sonntag pünktlich kommen. Es machte pling-pling auf meinem Computer und mir wurde der tägliche Sinnspruch präsentiert, den ich für diesen Sonntag gleich mal weiter gebe.

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,
ist unbedeutend,
verglichen mit dem was in uns steckt.

Ralph Waldo Emerson

Demzufolge ist jetzt das vor mir liegende wir-gehen-heute-nicht-zum-grillen-Wetter unwichtig, dass ich nen Muskelkater von gestern (Umzugshilfe ...) habe auch, aber der Besuch des stillen Örtchens. .... ;o))

Okay, so war das wohl nicht gemeint, oder? ...........

Ich wünsch euch einen schönen Sonntag!!
Gudrun
www.gudrun-anders.de

Samstag, 14. Juli 2012

Film: Wie im Himmel

Vor einigen Tagen lieh mir meine Freundin einen Film aus, von dem Sie meinte, dass er mir gefallen würde. Ein schwedischer Film, meinte sie, es ginge um einen Chor und um Selbstfindung. Das Cover schlicht in gelb gehalten ließ mich auch nicht frohlocken, aber weil ich mir ein ruhiges Wochenende machen wollte und keinen Fernseher habe, nahm ich den Film mit.

Ein berühmter Dirigent kommt nach einem Herzinfart in seine alte Heimat zurück, wo er einst malträtiert worden ist. Er wird gebeten, den ortsansässigen Chor in der Kleinstadt zu leiten und sagt zögernd zu. Mit - für die Kleinstädter - unorthodoxen Methoden entwickelt sich der Chor, die Menschen finden wieder zur Freude und zum Lachen zurück, was nicht ohne Folgen bleibt, denn mehr und mehr kommen aus sich heraus, singen, lachen, trauen sich ehrlich und authentisch zu sein, halten nicht mehr hinterm Berg. Dass das zu Komplikationen und Verwicklungen in der konservativen Kleinstadt führt, ist klar.

Wie im Himmel
"Es ist ein Abenteuer, das eigene Paradies zu finden."
Es ist ein Abenteuer, einem kleinen Paradies in diesem Film zu begegnen und das Leben wieder zu feiern! Wunderbar gespielt, tolle Musik, viel Gefühl und Empathie. Selbsterfahrung pur und die Liebe kommt auch nicht zu kurz.

Wundervoll! Nur am Ende die Taschentücher bereit halten ...

Film:         Soundtrack:    


Der Film war Kassenschlager 2006 mit über 1 Mio Kinobesuchern. Nähere Infos unter:

Freitag, 13. Juli 2012

Gesunde Selbstliebe ist kein Egoismus


Diese Zeilen von Charlie Chaplin finde ich so wunderbar inspirierend, dass ich sie gar nicht oft genug selbst lesen und mit anderen teilen kann. Lasst euch inspirieren !

Donnerstag, 12. Juli 2012

Man muss nicht einverstanden sein ...

Moin! Mahlzeit!

Gestern unterhielt ich mich am Telefon mit einer potentiellen neuen Klientin. Sie wahr einer fatalen Fehlinformation über die Fortzahlung ihres Arbeitslosengeldes aufgesessen, denn Sie war der Meinung, dass Sie keinerlei Gelder mehr erhält, wenn Sie in die Selbständigkeit geht. So jedenfalls hatte Sie es verstanden.

Ich wusste aber, dass Sie erhält das Geld weiter sowie on top einen nicht unerheblichen Gründungszuschuss sowie Fördergelder für das Existenzgründer-Coaching, dessen Sie dringend bedurfte, da sie sich aus dem Angestelltenverhältnis heraus selbständig machte und so gut wie keine Ahnung von Aufbau, Start und Marketing hatte.

Ich versuchte es ihr zu erklären, sie powerte massiv dagegen und erklärte mir, warum sie KEIN Geld bekommen würde und untermauerte es mit Aussagen, die von der Seite des Jobcenters vorlas oder zitierte. Ich spürte, sie hatte Angst, mächtige Angst sogar. Sie redete sich in Wut, die sich langsam auch auf mich übertrug.

Nachdrücklich gebot ich ihr dann Einhalt und verwies sie an einen Kollegen, denn mir war klar, dass ich mich dem eigentlich nicht weiter aussetzen wollte. Ich mag niemanden mehr zu seinem Glück zwingen.

Kurz vor Mitternacht, ich wollte gerade meinen Computer herunter fahren, kam eine Mail von ihr, dass Sie mit mir keine Zusammenarbeit wünsche.Mein Kopf war ärgerlich über den Verlust eines guten Auftrages, aber mein Herz war froh, nicht für etwas kämpfen zu müssen.

Nachts wachte ich einmal auf und merkte, wie ich diese Situation im Schlaf verarbeitete, darüber nachdenken, was ich antworten sollte. Die Lösung kam per Posting in Facebook, jetzt akzeptiere ich und bin ich wieder einverstanden.

Etwas zu akzeptieren, heisst nicht unbedingt,
damit einverstanden zu sein.

Es bedeutet ganz einfach, es zu umarmen,
ob du nun damit einverstanden bist oder nicht.
Neale Donald Walsch in "Freundschaft mit Gott"

Kennt ihr so was auch ??

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun
www.marketingberatung-aachen.de

Montag, 9. Juli 2012

Es ist, was es ist ...

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt der Verstand

Es ist, was es ist,
sagt die Liebe

Es ist Unglück,
sagt die Berechnung

Es ist nichts, als Schmerz,
sagt die Angst.

Es ist aussichtslos,
sagt die Einsicht.

Es ist, was es ist,
sagt die Liebe.

Es ist lächerlich,
sagt der Stolz.

Es ist leichtsinnig,
sagt die Vorsicht.

Es ist unmöglich,
sagt die Erfahrung.

Es ist, was es ist,
sagt die Liebe.


Erich Fried

Fotolia 5953629 © Didier Sibourg

Samstag, 7. Juli 2012

Wenn du tust, was du immer getan hast ...

Fotolia 30068807 © SanHut
Die letzte Woche war in der Rückschau 'ne harte Nuss für mich. Vor einigen Wochen hatte ich beschlossen, mich mehr auf mich zu fokussieren, da ich irgendwie den Eindruck hatte, in eine falsche oder zumindest nicht ganz richtige Richtung zu laufen.

Die Quintessenz war, dass einer meiner Kooperationspartner mit verschiedensten massiven Drohungen gegen mich aufwartete. Offenbar wollte er was ganz anderes, nämlich, dass ich weiter für ihn arbeite, aber das war unter den genannten Bedingungen nicht in meinem Interesse.

Woraufhin die Drohungen nach dem Motto "Wenn du nicht, dann ..." nur noch massiver wurden.

Tja, was soll ich sagen, ich wünschte ihm noch ein schönes Leben, löschte die Kontakte in sozialen Netzwerken und besann mich auf einen Spruch von Paul Watzlawick, der schon seit langem so etwas wie ein Leitspruch von mir ist:

Wenn Du immer wieder das tust,
was du schon immer getan hast,
dann wirst du auch immer wieder das bekommen,
was Du schon immer bekommen hast.


Wenn Du etwas anderes haben willst,
musst Du etwas anderes tun!


Und wenn das, was Du tust,
Dich nicht weiter bringt,
dann tu, statt mehr vom Falschen,
einfach etwas völlig anderes.


So hat mich dieser Konflikt - wieder einmal ... - gelehrt, es "anders" zu machen. Das Richtige zu tun, dass, was sich für mich stimmig anfühlt und nicht das, was der Kopf meint, was gerade angebracht sei ...

Und - was macht ihr an diesem Wochenende mal völlig anders?

Ich hoffe und wünsche euch, dass ihr entspannen könnt, so wie ich wahre Freunde trefft und einfach eine schöne Zeit habt!

Alles Liebe,
Gudrun

Dienstag, 3. Juli 2012

Nicht den Tod soll man fürchten ...

Fotolia 9826716 © hombrefeliz
Guten Morgen, guten Tag, moin moin !

Heute ist für mich ein Gedenktag. Heute wäre der Geburtstag meiner Mutter, 92 wäre Sie heute geworden, wenn Sie nicht vor 20 Jahren gestorben wäre.

Ich bin kein Freund davon, in der Vergangenheit zu leben, aber an meine Mutter / meine Eltern und damit an meine Wurzeln zu denken, muss manchmal sein.

Ein Thema, dass ich mit meiner Mutter immer wieder hatte, war, dass ich sie oft aufforderte, endlich zu leben. Sie war für meinen Vater da, den Haushalt, das Geschäft, mich, meine Halbbrüder - für alle. Nur nicht für sich. Offensichtlich hatte sie diesen Gedanken nicht, oder nicht ausgesprochen:

Nicht den Tod sollte man fürchten,
sondern dass man nie beginnen wird zu leben.

Marc Aurel, Kaiser

Wie ist das bei euch so? Und wie geht ihr damit um?

Schönen Tag!
Gudrun
RESCUE REMEDY