Film: Wie im Himmel

Vor einigen Tagen lieh mir meine Freundin einen Film aus, von dem Sie meinte, dass er mir gefallen würde. Ein schwedischer Film, meinte sie, es ginge um einen Chor und um Selbstfindung. Das Cover schlicht in gelb gehalten ließ mich auch nicht frohlocken, aber weil ich mir ein ruhiges Wochenende machen wollte und keinen Fernseher habe, nahm ich den Film mit.

Ein berühmter Dirigent kommt nach einem Herzinfart in seine alte Heimat zurück, wo er einst malträtiert worden ist. Er wird gebeten, den ortsansässigen Chor in der Kleinstadt zu leiten und sagt zögernd zu. Mit - für die Kleinstädter - unorthodoxen Methoden entwickelt sich der Chor, die Menschen finden wieder zur Freude und zum Lachen zurück, was nicht ohne Folgen bleibt, denn mehr und mehr kommen aus sich heraus, singen, lachen, trauen sich ehrlich und authentisch zu sein, halten nicht mehr hinterm Berg. Dass das zu Komplikationen und Verwicklungen in der konservativen Kleinstadt führt, ist klar.

Wie im Himmel
"Es ist ein Abenteuer, das eigene Paradies zu finden."
Es ist ein Abenteuer, einem kleinen Paradies in diesem Film zu begegnen und das Leben wieder zu feiern! Wunderbar gespielt, tolle Musik, viel Gefühl und Empathie. Selbsterfahrung pur und die Liebe kommt auch nicht zu kurz.

Wundervoll! Nur am Ende die Taschentücher bereit halten ...

Film:         Soundtrack:    


Der Film war Kassenschlager 2006 mit über 1 Mio Kinobesuchern. Nähere Infos unter:

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