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Samstag, 24. November 2012

Zu weit gehen ?

Gestern machte ich etwas ungewöhnliches. Ich begleitete einen Klienten auf seinem Weg zu seinem Onkel, mit dem eine dringende Klärung - schon seit geraumer Weile - anstand.

Wir redeten zuvor noch einmal über das Warum und Wieso und klärten seine eigene Position und warum es zu dieser Auseinandersetzung gekommen war. Mein Klient hatte sich ein wenig überfahren lassen und sich zu Dingen bereit erklärt, die er eigentlich gar nicht tun wollte.

Jetzt ging es darum, mit vernünftigen Worten seine Meinung zu sagen, seinen Standpunkt zu vertreten und dem Onkel klar zu machen, dass es so nicht weitergehen konnte, aber eigentlich kein Streit gewünscht war.

Fotolia 34559191 © adhywinartha
Bevor er sich auf dem Weg zur Haustür machte, blieb er mehrfach stehen, kratzte sich am Kopf, sah sich zu mir um. Ich blieb im Auto und beobachtete ihn, zeigte meinen "Daumen hoch" und nickte ihm zu.

Dann ging er nach einem tiefen Atemzug endlich rein. 20 Minuten vergingen, dann kam er strahlend wieder heraus. "Mein Onkel ist zwar aufgebracht, aber das ist mir gerade egal. Ich habe meine Meinung vertreten und Grenzen gesetzt. Jetzt fühle ich mich mit mir wieder wohl".

Unsere Furcht davor, zu weit zu gehen,
hindert uns meistens daran,
weit genug zu gehen.

John Harricharan, Autor

Ich wünsche euch, dass ihr euch an diesem Wochenende wohl fühlt und in der Lage seid, Grenzen zu setzen!

Donnerstag, 15. November 2012

Stirbt die Hoffnung wirklich zuletzt?

Moin,

Fotolia 34559191 © adhywinartha
gestern war für mich ein harter Tag. Gleich zwei meiner Klienten kamen mit dem Thema "Insolvenz" bzw. "Mehr Erfolg wegen chronischem Geldmangel" zur Beratung.

Mir gingen diese Gespräch sehr nahe, denn ich sah Menschen, die wirklich etwas bewegen möchten, herumstrampeln. Und das ganze mit fast leerem Kühlschrank.Sicher kein schönes Gefühl.

Sie fühlten sich ausgebremst und unfrei, in ihrer Entwicklung gehindert. Leidenschaft war gebremst, weil sie sich nicht sicher fühlten in diesem Leben, auf dieser Welt.

Gerade kam die Erinnerung an diese intensive Auseinandersetzung zurück, als ich folgenden Spruch auf Facebook entdeckte:

Hoffnung, das ist die Illusionskraft der Seele,
die in ihrer Illusion neun Zehntel des Glücks,
das sie erwartet, vorweg genießt.

Gerhart Hauptmann
Wie geht ihr mit Geld und / oder Hoffnung um? Stirbt die Hoffnung zuletzt?

Sonntag, 11. November 2012

Ich bin ein freier Mensch. Du auch?

Fotolia 528710 © SADIA
Ich will unter keinen Umständen
ein Allerweltsmensch sein.


Ich habe ein Recht darauf,
aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann.

Ich wünsche mir Chancen,
nicht Sicherheiten.

Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft,
weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen,
Schiffbrucherleiden und Erfolge haben.

Ich lehne es ab,
mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebensentgegentreten,
als ein gesichertes Dasein führen;
lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs,
statt die dumpfe Ruhe Utopiens.

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben,
noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln,
der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen;
dies ist mein Werk.

Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
Ich bin ein freier Mensch.

+++

Das alles soll Albert Einstein gesagt haben und es beeindruckt mich sehr. Ich wünschte, mehr Menschen würden so denken.

Wie denkt ihr darüber?

Einen schönen Sonntag,
Gudrun

Sonntag, 4. November 2012

Sport ist Mord?


Moi-autsch-n .... Boah - wie blöd kann man eigentlich sein? ;o))

Gestern haben "meine" Aqua-Mädels und ich so richtig zugeschlagen. Und das teils im wahrsten Sinne des Wortes. In einem nahe gelegenen kleinen Örtchen war eine Aqua-Fitness-Nacht ausgeschrieben. Disco im Schwimmbad - und wir natürlich mittendrin.

Mehrere Aqua-Fitness-Trainer leiteten uns durch über 4 Stunden animiertes Fitness-Programm: Aqua-Jogging, Aqua-Boxing, Aqua-Fitness mit Hanteln, Aquarobic. Und weil das alles so spannend und teils neu war, haben wir natürlich eifrig mitgemacht. Disco-Musik verleitete uns zum Lachen, machen und mit Spaß Sport machen, um anschließend noch etwas im Kinderbecken zu Aqua-Relaxen.

Und heute Morgen? Da denke ich so darüber:

Der Sport ist ein sehr vernünftiger Versuch
des modernen Zivilisationsmenschen,
sich Strapazen künstlich zu verschaffen.
Peter Bamm (dt. Arzt)

Die Muskeln sind schwer, ich merke, dass ich richtig was getan habe. Spannungen sind einer "guten" Müdigkeit gewichen. Und trotzdem fühlt sich der Körper klasse an. So weich und bewegt und völlig da.

Kennt ihr das und macht ihr vielleicht auch Sport heute? Oder faulenzt ihr lieber gleich?
So oder so wünsche ich euch einen wundervollen Tag!



Fotolia 34988532 (c) mahavision

Samstag, 3. November 2012

November-Blues ...

Der November scheint es wieder einmal in sich zu haben. Ich weiß nicht, ob ihr es neben dem üblichen schlechten November-Wetter auch schon einmal bemerkt habt, aber mir scheint, dass im November immer sehr viel Auseinandersetzung mit sich selbst erfolgt.

Die Tage sind kurz, die Dunkelheit ist lang, die Menschen ziehen sich offenbar mehr zurück und bereiten sich auf den Winter vor, auch wenn heute die Welt fast genau so funktioniert wie in der Sommerzeit.

Bewusst oder unbewusst beschäftigt man sich mehr mit der Vergänglichkeit allen Lebens. Die Astrologen würden das vielleicht dem Skorpionischen Zeiten zuordnen, die Ende Oktober begonnen haben und das Sterben - die Veränderung - in vielen Facetten zu uns bringen.

So manch einer gelangt dadurch bereits in die Winterdepression, aber für bzw. gegen die hab ich einen ganz tollen Tipp für euch:

Abgesehen von Liebe,
vergeht alles.
Rumi

Ich wünsch euch ein schönes November-Wochenende!

RESCUE REMEDY