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Freitag, 28. Dezember 2012

Gott ist nicht religiös.

++ Wundervolles Zitat ! ++

Fotolia.com © Durluby
Und vergiss nicht:
Gott und Religion gehören nicht zusammen.

Gott ist nicht religiös. Wenn Gott religiös wäre, müsste man ihn ja fragen: ‚Bei welcher Religion bist du denn?‘

Wenn er sagen würde: ‚Bei jeder.‘ Dann müsste man ihn doch fragen: ‚Und warum schlägst du dir dann selbst gegenseitig den Schädel ein?‘

Religion ist ein Machwerk des bereits in großen Schwierigkeiten befindlichen Welt-Systems, um Menschen nicht nur finanziell und wirtschaftlich und gesundheitlich abhängig zu machen, sondern auch emotionell.

Meine Bibel sagt: ‚Wo der Geist des Herrn wirkt, da IST Freiheit.‘ (2. Korinther 3, 17) - auch Freiheit von jedem religiösen System.

Karl Pilsl

Dienstag, 25. Dezember 2012

Leben mit Immundefekt - Ein Erfahrungsbericht

(c) S. Hofschlaeger / pixelio.de
Ich war als Kind gefühlt immer krank. Nun, das „immer“ stimmt natürlich nicht, ich habe etwas übertrieben. Aber gefühlt war es so. Erkältungen kamen bei mir oft und überdurchschnittlich lange. Irgendwie lief ich meistens mit Schnupfen oder Husten herum. Und wenn es keine Erkältung war, hatte ich Hals-, Ohren-, Kopf- oder auch Rückenschmerzen.

Als ich etwa 10 Jahre alt war, kam ein starker Heuschnupfen hinzu, was in unserer Familie nicht unüblich war. Damals – in den frühen 70ern – machte man deswegen noch nicht allzu viel Aufhebens. Ich bekam vielfach Cortison, was später neue körperliche Probleme bei mir hervor rief, schluckte eine Menge Allergie-Tabletten und bekam Impfungen gegen Grippe, damit ich nicht auch davon noch gebeutelt wurde.

Damals achtete man in meiner Familie nicht auf abwechslungsreiche Ernährung, genug Wasserzufuhr oder eine gesunde Lebensweise. Dafür wurde viel gearbeitet, noch mehr geraucht und als Ausgleichssport war der sonntägliche Spaziergang obligatorisch. Wenn ich heute auf diese Zeit zurück blicke, komme ich mir ein wenig vor, wie im Mittelalter aufgewachsen. So viel ist seitdem geforscht, informiert und verbessert worden.

Meine Krankengeschichte spitzte sich noch einige Jahre weiter zu, bis sie Mitte der 80er Jahre einen drastischen Wandel erlebte. Ich interessierte mich für positives Denken, änderte meine Ernährungsgewohnheiten, machte Entspannungstraining und kümmerte mich intensiv um alternative Therapiemethoden, um mir mehr Gesundheit zu gönnen.

Einiges tat sich, meine Verspannungen und Rückenbeschwerden linderten sich, ich war nicht mehr ganz so oft krank und stopfte auch nicht mehr so viele Medikamente in mich hinein. Aber trotz aller Veränderungen war ich dennoch meistens 2 x im Jahr erkältet.

Das konnte ich auch während meiner Zeit als Atemtherapeutin in den Griff bekommen. Aber tief in mir ärgerte es mich, dass ich immer und immer wieder erkältet war. In den 90er Jahren war Psychosomatik bei mir und vielen anderen sehr angesagt. So konfrontierte man mich oft mit „Na, schon wieder die Nase voll?“, wenn ich Schnupfen hatte. Oder mit „Willst wohl wieder jemandem was husten, nicht?“ Abgesehen davon, dass auch das sicher der Fall gewesen ist, fühlte ich mich nicht besser und suchte weiter nach möglichen Lösungen in allen möglichen Therapien von klassischer Homöopathie über Bachblüten, Biofeedback und vielen anderen.

Meine Suche nach Heilung von diesen wiederkehrenden Symptomen blieb also erfolglos, wenngleich sich auch mein Allgemeinzustand verbesserte. Nur die Erkältungen traten mit ziemlicher Regelmäßigkeit mindestens 2-3 x im Jahr auf und die Intensität nahm ein wenig zu, so dass die Gabe von Antibiotika immer häufiger nötig war, sonst hätte es mich alle Kraftreserven gekostet.

Eine befreundete Heilpraktikerin kam dann einmal auf die Idee, dass mein Immunsystem vielleicht dadurch in Schwung gebracht werden könnte, wenn ich Blutplasma spende. Die Idee war gut und mein Blut wurde untersucht. Und es wurde noch ein weiteres Mal untersucht, weil man aufgrund sehr schlechter Werte einen Laborfehler vermutete.

Aber es war kein Laborfehler. Ich wurde an einen Spezialisten überwiesen, der mein Blut auf alle Eventualitäten untersuchte. Die Ärztin, die mir das Ergebnis übermittelte, war sehr behutsam und freundlich. „Ich befürchte, sie sind chronisch krank.“, meinte sie und erklärte mir, dass ich einen relativ seltenen Immundefekt hätte, eine Krankheit, die sich CVID nennt: Chronisch variabler Immundefekt. Sie schilderte mir, was es damit auf sich hat und was man tun könnte. Natürlich bekam ich eine ganze Menge Verhaltensempfehlungen mit auf den Weg.

Die Ärztin erwartete Bestürzung von mir, denn schließlich kann es mit dieser Krankheit zu lebensbedrohlichen Situationen kommen, wenn unter gewissen Umständen keine ärztliche Hilfe da ist. Ich aber war erleichtert, denn eine Jahrzehntelange Suche war auf einen Schlag zu Ende, wenn ich mich auch in meinem Leben umorientieren musste.

Von mir fiel die Last, dass meine ständigen Erkältungen psychosomatisch oder allein ernährungsbedingt waren. Denn so sehr ich mich auch anstrengte, ein amputiertes Bein wächst in der Regel nicht von allein nach. Vielleicht könnte ich es mit Bewusstheit schaffen, die Anzahl oder die Intensität der Erkältungen zu mildern, aber ausschließen würde ich sie nicht können.

Abgesehen davon, dass ich seitdem große Menschenmengen möglichst weitestgehend meide, mich von erkälteten Personen fern halte und versuche, mich ausgewogen zu ernähren, peppe ich natürlich mein Immunsystem auf, um die Anfälligkeit für Infekte zu minimieren.

Besser ein Apfel auf dem Teller
als eine Ananas im Bilderbuch.
aus Belgien

Das sollte nach umfangreichen Recherchen zum Thema eigentlich jeder beherzigen. Allerdings bin ich mittlerweile auch der Meinung, dass wir einerseits viel für die Gesundheitswiederherstellung erforscht haben, auf der anderen Seite sind aber auch jede Menge Gesundheitsgefährdungen hinzu gekommen: Umweltbelastungen, zu viel unnütze Medikamenteneinnahme, vermehrtes Rauchen und Drogenkonsum, minderwertige Lebensmittel und vieles andere mehr.


Bild mit den Medikamenten auf dieser Seite:
(c) w.r.wagner / pixelio.de

Dienstag, 18. Dezember 2012

5 unglaubliche Erfahrungen

Vor über 20 Jahren dachte ich einmal, Sri Ravi Shankar wäre abgehoben. Aber das ist er gar nicht. Nachdem ich ihn vor einiger Zeit noch einmal live (mit Schnupfen ...) erleben durfte und mich wieder in seine Texte eingearbeitet habe, empfinde ich ihn als sehr bodenständig, pragmatisch und natürlich.

So wie auch diesen Post, den ich heute bekam und gern teilen möchte, weil ich diese Erfahrungen selbst schon machen durfte und nur jedem empfehlen kann, um die Bewohner dieses Planeten ein bißchen besser verstehen zu lernen.

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(c) Ines Friedrich / pixelio.de
Fünf Erfahrungen, die du machen solltest…

In fünf Tagen kannst du Erfahrungen machen, die dir dabei helfen, in deinem Leben wirklich zu erblühen.

Einen Tag solltest du von morgens bis abends mit Bauern verbringen und sie dabei beobachten, wie sie die Samen aussäen, die Pflanzen bewässern und sich um die Pflanzen kümmern. Das zu beobachten bereichert das Leben. Wenn du verstehst, wie die Nahrungsmittel angebaut werden, und wie viel Mühe sich der Bauer dabei gibt, wirst du Respekt für die Nahrungsmittel, für die Pflanzen und für die Umwelt empfinden.

Deshalb ist es notwendig, einen Tag mit den Bauern zu verbringen.

Einen Tag solltest du dich im Gefängnis aufhalten. Du wirst verstehen, wie jemand schuldig geworden ist, und auch, dass in gewisser Weise jeder Täter gleichzeitig ein Opfer ist.

Dem Täter fehlte das Wissen, er war in einer Situation gefangen und beging deshalb ein Verbrechen. Du empfindest eine Menge Mitgefühl und Vergebung für ihn.

Einen Tag solltest du im Krankenhaus verbringen. Du wirst sehen, wie Menschen leiden, und wirst dadurch dein eigenes Leben schätzen. Du wirst anerkennen, dass du sehr viel Glück hast. Du wirst Mitgefühl haben, dein Leben sinnvoller verbringen wollen und gesundheitsbewusster werden.
Ein Tag im Krankenhaus wird dir zu all diesen Erkenntnissen verhelfen.

Einen Tag lang solltest du dich in einer psychiatrischen Klinik aufhalten. Dann wirst du sehen, wie die Menschen dort dich beschimpfen, und wie sie mit dir reden.

Wenn du beschimpft wirst, ohne etwas falsch gemacht zu haben, dann wirst du verstehen, dass die Welt halt so ist. Du wirst nicht wütend. Das Ego, das “ich”, “mich” und “ich weiß” sagt, löst sich einfach auf.

Wenn du dich während nur eines Tages wie eine verrückte Person benimmst, wirst du an Natürlichkeit gewinnen. All die Mauern des Ego, die du um dich herum aufgebaut hast, werden einfach abfallen. Dadurch wirst du die Menschen besser verstehen und wirst in der Lage sein, mit jedermann Kontakt aufzunehmen. Niemand wird dich aufregen können, weil du dir bewusst bist, dass die Welt wie eine psychiatrische Klinik ist.

Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt und denkt, nur er selbst sei im Recht.

In einer psychiatrischen Klinik wirst du mehr über deinen eigenen Geist verstehen können. Eine solche Erfahrung bereichert dein Leben. Du wirst immun gegen Kritik. Du wirst nicht zusammenbrechen, wenn jemand dich kritisiert. Oft können Menschen Kritik nicht aushalten. Sie verstehen nicht, dass die Menschen in der Welt verrückt sind.

Ein einziger Tag in einer psychiatrischen Klinik wird dir dazu verhelfen, jeder Kritik, der du ausgesetzt bist, mit einem Lächeln zu begegnen.

Einen Tag solltest du außerdem in einer Schule verbringen.

Dadurch wirst du verstehen, wie du dich weiterentwickelt hast. Du wirst dein eigenes Wachstum neu einschätzen können. Du wirst Geduld lernen. Du wirst feststellen, wie geduldig du mit den Kindern umgehen musst, und beginnen, Verantwortung zu übernehmen.

So, wie du mit den Kindern umgehst, solltest du mit allen Menschen auf der Welt umgehen.
Fünf Tage dieser Art in deinem Leben könnten also zu einer sehr bereichernden Erfahrung für dich werden.

++++

Fantastisch beschrieben, oder?

Quelle: Wissen von Sri Sri Ravi Shankar
http://wissenvonsrisriravishankar.wordpress.com/


Samstag, 15. Dezember 2012

Die Werkzeuge des Verstandes

Ich fand auf einem Bildportal gerade das untenstehende Foto und dachte eine Weile über unseren Geist nach. Ist schon toll, was der alles so kann und macht. Mit macht das Leben allerdings mehr Spaß, wenn ich nicht so viel auf den Verstand höre, denn erst dann stellt sich Entspannung ein.


(c) Gerd Altmann / Hans Braxmeier - pixelio.de

Freitag, 7. Dezember 2012

Dein Herz nehmen wie es ist


Zeige nie, wie schlecht es Dir geht, 
Fotolia.com © Cory ONeill

es ist nicht wirklich von Interesse.

Zeige nie, wie gut es Dir geht,
es könnte ausgenutzt werden.

Zeige nie, was Du fühlst,
es macht Dich verletzbar.

Zeige immer Deine Hülle,
sie wird alle begeistern und Du wirst bewundert.

Denn nur wer ohne zu fragen merkt, dass es Dir schlecht geht, Dir eine Freude bereitet, damit es Dir besser geht, Deine Gefühle zu schätzen weiß und erwidert,
nur diese Person wird Dir die Hülle runterreißen,
Dein Herz nehmen und es behüten wie sein eigenes.

[unbekannt]

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Die Liebe ist mein Gesetz.

Ich finde dieses kurze Gedicht sehr nett und zum Nachdenken anregend. Beherzigt man diese Weisheit, so ist man durchaus so etwas wie ein Lebens-Magier.



Fotolia.com © helenos
Das Universum ist mein Weg.
Die Liebe ist mein Gesetz.

Der Friede ist mein Obdach.
Die Erfahrung ist meine Schule.
Aus Hindernissen lerne ich.
Schwierigkeiten spornen mich an.
Der Schmerz ist meine Warnung.
Die Arbeit ist mein Segen.
Meine Haltung ist inneres Gleichgewicht.

Mein Schicksal ist Vollkommenheit.
Guillermo Tolentino


Samstag, 1. Dezember 2012

Wenn die Kommunikation tot ist …


Am Donnerstagnachmittag telefonierte ich gerade mit einer Kundin, als plötzlich das Telefon tot war. Auch das Internet tat es nicht mehr.


Fotolia 3214790 © mankale
Zuerst dachte ich dran, ob ich womöglich meine Telefonrechnung nicht bezahlt hätte, aber das war nicht der Fall. Dann kontrollierte ich alle Anschlüsse, ließ den Router rauf und runter fahren, zog alle Stecker und steckte sie wieder ein ... Nichts.

Meine Kommunikation mit der Außenwelt war unterbrochen. Da ich abends noch etwas vor hatte, kümmerte ich mich nicht weiter drum - und dachte erst wieder dran, als ich am nächsten Morgen wie gewöhnlich Emails abrufen und ins Internet wollte ...

Die junge Frau im Telekom-Laden, den ich ein wenig später aufsuchte, war etwas genervt von mir und meinem Anliegen. "Da müssen Sie die Störungsstelle anrufen!", maulte sie mich an.

„Mein Telefon ist tot", antwortete ich trocken.

„Dann nehmen Sie doch ihr Handy."

„Ich habe kein Handy", und war nun auch langsam genervt.

„Dann hätten Sie doch beim Nachbarn klingeln können."

„Tut mir leid, der konnte die Nummer der Störungsstelle auch nicht googeln, denn sein Anschluss ist ebenfalls tot, wie ich Ihnen bereits sagte."

Daraufhin telefonierte sie endlich etwas umständlich mit einem Mitarbeiter der Störungsstelle, legte auf und fragte mich dann allen Ernstes: „Wie kann ich sie erreichen, um Ihnen zu sagen, dass das Telefon wieder geht?"

Euch einen schönen, unabhängigen und kommunikativen Tag!
 
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Bookshop von Gudrun Anders:
RESCUE REMEDY