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Themen dieses Blogs:

Spiritualität, das Leben, Motivation, innen und außen, Impulse, Entspannung, ganzheitlich denken, Unternehmer sein, Märchen, Esoterik, Reiki, Energiearbeit, querdenken, Mensch sein, Erfolg, alternative Heilmethoden, Aura Soma, Zeitgeschehen, Selbstwert, Kommunikation, spirituelle Unternehmer, Advaita, Bachblüten, Liebe, Nondualität - u.a.

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Donnerstag, 12. Dezember 2013

Das Geheimnis des Lebens

Fotolia © Joachim Kant

Wenn der Teich austrocknet, und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mitdem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen, man muss sie zurückwerfen in die See. 

Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben selbst, nicht in Lehren über das Leben.

Anthony de Mello

Sonntag, 8. Dezember 2013

Spirit Story: Menschliche Verfehlungen

Moin moin!
Fotolia © Mary Camomile

Vor einigen Tagen musste ich mit mehreren Bekannten eines Bekannten ins rund 85 km entfernte Mönchengladbach fahren, um dort in einem Gerichtsprozess auszusagen. Wir entschieden uns, alle gemeinsam in zwei Autos zu fahren und anschließend dann gemeinsam dort Mittag zu essen.

Leider zogen sich die Verhandlungen hin, jede Befragung dauerte weit über eine halbe Stunde und es wurde viel später als zunächst angenommen. Mike, von Beruf Pfleger in einem Altenheim, wurde sehr nervös. Er wollte abends noch auf die Weihnachtsfeier seiner Firma, musste zuvor noch duschen und sich zurecht machen, einkaufen gehen und seiner Freundin etwas vorbeibringen. Es war abzusehen, dass er das alles nicht oder nicht opünktlich schaffen würde. Sein Stresspegel stieg stetig an.

MIke war der Fahrer des Autos, in dem wir fuhren. Der Eigentümer des Autos, ein älterer Mann, fühlte sich nciht ganz wohl und wollte nicht fahren, um uns nicht zu gefährden.

Mike versuchte mehrfach seine Freundin und Kollegen zu erreichen, wartete auf Rückrufe und wurde von Minute zu Minute nervöser. Selbst im Auto hörte er nicht auf zu telefonieren.

Abgesehen davon, dass es verboten ist beim Fahren zu telefonieren, fuhr er schon mit einem Auto, in dem er eigentlich keinen Versicherungsschutz hatte und brachte uns alle mehrfach in brenzlige Siutationen. Einmal fuhr nur über die Bordsteinkante, aber ein anderes Mal kam er einem abbiegenden Lkw verdächtig nahe.

Der EIgentümer des Autos sagte nichts, starrte nur geradeaus auf die Straße, meine Sitznachbarin hinten hielt sich schon die Hand vor die Augen und murmelte auf polnisch etwas vor sich hin. Möglicherweise ein kleines Stoßgebet.

Als er mit einer Hand telefonierend um einen stark befahrenen Kreisverkehr fuhr, darauf bedacht, ja nicht das Handy aus der Hand zu verlieren, bat ich ihn, doch mal tief Luft zu holen und sich zu beruhigen. "Das regelt sich schon, Mike. Hektik bringt dich auch nicht weiter."

"Ach, halt du doch deine blöde Klappe da hinten", raunzte er mich an. "Und sei ruhig, ich kann nicht telefonieren."

"Das finde ich unverschämt, Mike", meinte ich noch einigermaßen ruhig. "Fahr bitte die zwei Minuten an den Straßenrand, halt an und regel das. Die Zeit haben wir auch noch. Dann kommen wir wenigstens alle lebend nach Haus. Mir ist mein Leben noch wichtig."

Ein Fahrzeug, das er übersehen hatte, schnitt ihm gerade den Weg ab und er musste etwas hantieren. Dann brüllte er: "Mir ist dein scheiß Leben gerade völlig egal. Ich will bloß rechtzeitig zur Weihnachtsfeier."

Manchmal frage ich mich, wie egoistisch die Menschheit ist und wie wenig wir manchmal auf unsere Mitmenschen achten. Ich glaube, wir haben noch viel zu tun.

Alle menschlichen Verfehlungen
sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe...

Alfred Adler

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren 2. Advent!

(c) Gudrun Anders

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Wie lange lieben wir?

Gestern unterhielt ich mich mit einer Freundin über das Thema Liebe. Da kamen natürlich auch frühere Beziehungen zur Sprache und ob und wieviel und auch wie lange wir uns "geliebt" haben.

Mal waren es ein paar Monate gewesen, dann wieder viele Jahre. Aber wir stellten uns auch die Frage: Haben wir wirklich geliebt? Oder hatten wir uns für eine gewisse Zeit etwas zu geben? Und sind dann vielleicht auseinander gegangen, als wir uns nicht mehr brauchten?

In einem schönen FIlm "Eine zauberhafte Nanny" mit der wunderbaren Hauptdarstellerin Emma Thompson - ich hoffe, ihr kennt den Film - sagt die Nanny zu den chaotischen Kindern (Zitat):

Wenn ihr mich braucht,
mich aber nicht wollt,
dann muss ich bleiben.

Wenn ihr mich wollt,
aber nicht mehr braucht,
dann muss ich gehen.

Tja, brauchen oder nicht brauchen oder doch besser lieben, das ist hier heute die Frage ...


Mittwoch, 6. November 2013

ALLEINSEIN UND STILLE

++ Zitat ++

Fotolia © Odd Stuff

Alleinsein und Stille sind zwei Erscheinungen einer einzigen Erfahrung, zwei Seiten der selben Münze. Wenn man Stille erfahren möchte, muss man in sein totales Alleinsein gehen. Sie ist dort zu finden.

Wir werden allein geboren, wir sterben allein.

Zwischen diesen zwei Gegebenheiten schaffen wir Tausend und eine Täuschung darüber, dass wir zusammen sind - mit allen Arten von Beziehungen, Freunden und Feinden, Lieben und Hassbeziehungen, Nationen, Rassen, Religionen.

Wir erschaffen alle Arten von Einbildungen, nur um einer Tatsache zu entgehen: dass wir alleine sind.

Doch was auch immer wir tun, die Wahrheit kann nicht verändert werden. Es ist so, und statt zu versuchen dem zu entfliehen, ist der beste Weg diese Wahrheit zu genießen.

Dein eigenes Alleinsein zu genießen, das ist was Meditation ausmacht. Der Meditierende ist jemand, der tief in sein Alleinsein eintaucht, und der weiß, dass wir allein geboren werden, dass wir allein sterben werden, und in der Tiefe allein leben.

Warum also nicht erfahren, was dieses Alleinsein ist? Es ist unsere wahre Natur, unser reines Sein.

Osho

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Immer das bekommen, was man möchte ...

Fotolia © pioregur

Ein Wanderer:
"Wie wird das Wetter heute?"

Der Schäfer:
"So, wie ich es gerne habe."

"Woher wißt ihr, dass das Wetter so sein wird, wie Ihr es liebt?"

"Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund, dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich ganz sicher: das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag."

Anthony de Mello

Dienstag, 15. Oktober 2013

Selbstbestimmt leben

Fotolia © JWPhoto
Ich fand gerade folgendes Zitat:

Du verlierst mich nicht,
wenn ich selbstbestimmt lebe.
Du verlierst mich erst,
wenn ich unterdrückt lebe,
weil ich genau dann nämlich 

gar nicht mehr lebe.
Gökcen Medik

Ist es nicht oftmals eine der größten Ängste von Eltern, die Kinder zu verlieren, wenn sie anfangen, ihren eigenen Weg zu gehen?

Ist Unterdrückung nicht eines der Machtmittel, die heute am meisten angewandt werden?

Leben wir denn ?

Wie würden wir besser leben?

Ich lebe gut, wenn ich jetzt zum Sport gehe. Und ihr ??

LG
Gudrun

Samstag, 5. Oktober 2013

Gegen den Wind ...

Fotolia © Aaron Kohr
Moin moin!

Ich frag einfach mal in die Runde - gibts auch bei euch seit einigen Tagen wieder so etwas wie "Gegenwind"?

Manchmal scheinen die Dinge ja "im FLow" zu sein. An anderen Tagen scheint ein Sturm übers Land zu ziehen, den man so eigentlich nicht haben wollte ...

Astrologen machen das vielleicht an der Sternenkonstellation fest. Andere an den gehegten Gedanken. Und sicher kann man noch so manch andere Philosophie darum aufbauen.

Bei mir gibts seit zwei Tagen diesen "Gegenwind" in meinem Leben. Und ich für mich habe beschlossen, es als Motivation zum abheben zu sehen.

Wenn sich alles gegen Sie zu verschworen haben scheint,
denken Sie daran,
dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt,
nicht mit ihm!

Henry Ford

Na dann mal guten FLug ins WOchenende!

Gudrun

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Antipathie ...

Fotolia © Peter Thornhill
Moin moin !

Vor einigen Wochen blieb ich abends beim zappen an einer alten Schnulze hängen - Bodyguard.

Es lief gerade eine Szene zwischen Whitney Houston und Kevin Costner, wo es um seinen Job ging und wie ernst er den nehmen würde. Spontan habe ich mir einen Spruch gemerkt, der mich sehr ansprach:

Antipathie ist ein Luxus,
den ich mir nicht leisten kann.
Kevin Costner in "Bodyguard"

Hm - ich bin ganz schön luxuriös, wenn man das so nimmt. Ich erlaube mir Antipathie und zwinge mich nicht dazu jemandem freundlich zu sein, den ich nicht mag oder der offensichtlich etwas gegen mich hat.

Sollte man sich diesen Luxus erlauben oder immer gute Miene zu bösem Spiel machen. Muss man immer freundlich sein?

Sollte man, wie in dem Film, Kevins Meinung teilen und als Selbständiger immer freundlich sein / bleiben, um einen Auftrag zu bekommen??

 Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Einen freundlichen Tag wünscht euch
Gudrun



Samstag, 28. September 2013

Wer sich selber kennt, ist weise.

Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selber kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selber besiegt, ist stark.
Wer sich durchsetzt, hat Willen.
Wer sich selber genügt, ist reich.
Wer seinen Platz nicht verliert,

hat Dauer.
Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.


Laotse

Mittwoch, 25. September 2013

Wenn man das Vertrauen verloren hat ...

Fotolia © Yann Gourvennec
Vertrauen zu haben oder nicht, macht für uns Menschen emotional einen großen Unterschied. Ich fand einen sehr schönen Text zum Thema:

+++ Zitat +++

Verlorenes Vertrauen?

Zu den schlimmsten Erfahrungen im Leben zählt es, wenn ein Mensch sein Vertrauen in dich verloren hat. Und am schlimmsten ist es, wenn dies aufgrund von Missverständnissen geschehen ist.

Verlorenes Vertrauen – ein Messer, das beide Herzen spaltet. Die Liebe steht in einem solchen Fall vor ihrer größten Herausforderung – sie versucht in luftleerem Raum zu atmen, bemüht sich auf bodenlosem Grund erneut zu wurzeln.

Hier gibt es, wie immer, zwei Möglichkeiten: Das Vertrauen kann geheilt werden, weil die Liebe da ist, oder es bleibt verloren, weil keine Liebe da ist.

Natürlich hinterlässt Vertrauensbruch eine Narbe, aber Narben sind ein Zeichen dafür, überlebt zu haben. Und was die Verbindung zwischen zwei Menschen stark macht, das ist nicht der Zuckerguß, sondern es sind die Krisen, die man gemeinsam durchgestanden hat. Erst in der Krise zeigt sich, was eine Verbindung bedeutet und wie stark sie wirklich ist.

Es ist von großer Bedeutung, die Ideale, die dir Hollywood-Liebesfilme, Herzchenromane und Esoterik-Bullshitter ins Hirn geklopft haben, endlich zu Grabe zu tragen und der Wahrheit ins Gesicht zu blicken: Liebe birgt auch Schmerz in sich, Liebe fordert dich heraus, denn Liebe ist die gefährlichste Sache der Welt – sie kann dein kostbares Paradigma, deine gesamte hübsche Welt auf den Kopf stellen; und du hast keine Ahnung, was in einer Upside-Down-Welt möglich ist, solange du dich nicht voll und ganz der Liebe auslieferst.

Liebe kann nur in Hingabe in ihrer ganzen Herrlichkeit erfahren werden. Dazu ist Mut gefragt. Hingabe ist eine Form von Freiheit – der höchste Ausdruck von Vertrauen. Wer immer wieder vertraut, der ist frei von irrationalen Ängsten, der ist frei und heil wie ein Kind.

Wenn du aber Wunden lecken willst, wenn du weiterhin Opfer spielen willst, wirst du nicht im vollen Umfang zum Liebenden. Du wirst ein gebücktes, ängstliches Wesen bleiben. Liebe gibt keine zweite Chance – Liebe gibt jede Chance, immer.

Da wir aber in einer Welt leben, in der Partnerschaften Konsumgut sind, da wir nicht mehr reparieren, sondern wegwerfen, ist es kein Wunder, dass manche sich als Rechtfertigung dafür das verlorene Vertrauen wählen. Liebe steht über diesen Dingen, selbst wenn sie oftmals Zeit gewährt, bis Wunden zu Narben wachsen.

Das ist ein harter Fakt, aber es ist Fakt.

text: David P. Pauswek – der Andersmensch, © 2013

Samstag, 21. September 2013

Niemand möchte wirklich frei sein

Fotolia © Alena Yakusheva

++ Zitat ++

Niemand möchte wirklich frei sein

Jeder möchte Freiheit, zumindest sagt jeder das. Aber niemand ist wirklich frei, und niemand möchte wirklich frei sein, denn Freiheit bringt Verantwortung.

Freiheit kommt nicht allein.

Und abhängig zu sein ist einfach: Du trägst keine Verantwortung, die Verantwortung trägt die Person, von der du abhängig bist.

So haben die Menschen einen schizophrenen Lebensstil kreiert. Sie reden von Wahrheit, sie reden von Freiheit, und sie leben in Lügen, sie leben in Sklaverei – viele Arten von Sklaverei, denn jede Sklaverei befreit dich von Verantwortung.

Ein Mensch, der wirklich frei sein will, muss viel Verantwortung übernehmen. Er kann seine Verantwortung nicht auf andere abwälzen.

Was auch immer er tut, was auch immer er ist, er ist verantwortlich.

Zitat aus: Osho, The Path of the Mystic

Montag, 16. September 2013

Vom Suchen und Finden

Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Geist nur noch das Ding sieht, das er sucht - dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er immer nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. 
Suchen heißt: ein Ziel haben. 
Finden aber heißt: frei sein, offen stehen,
kein Ziel haben.

Hermann Hesse

Sonntag, 15. September 2013

Egal wie du aussiehst ...

Scheißegal wie du aussiehst oder welche Behinderung du hast - mach das Beste aus deinen Talenten!

Schau dir diese X-Faktor-Episode an und staune!


Samstag, 14. September 2013

Coaching wie es sein sollte!

Spontan entstanden aus der guten Laune heraus - Coaching, wie es sein sollte: schnell, einfach, unverständlich (wegen Gibberish) aber umso effektiver, weil's viel zu lachen gibt.

Viel Spaß!

Donnerstag, 12. September 2013

Im Gesundheitswesen muss sich etwas ändern!

Fotolia © lofik
Ärzte ... arrggllll
Ein Erlebnis von heute morgen:

Anruf beim Arzt wg. Termin für ein Rezept für eine neue Sportbandage.

Ich:
Ich hätte gern einen Termin bei Dr. xy.

Arzthelferin:
Worum gehts denn?

Ich:
Ich hätte gern eine neue Sportbandage für meinen Fuß.

Arzthelferin:
Ja, dann brauchen Sie einen Termin.

Ich:
Deshalb rufe ich ja an.

Arzthelferin:
Dann müssen SIe aber auch untersucht werden. Ich sehe hier in den Unterlagen, sie waren schon seit 3 Jahren nicht mehr da.

Ich:
Danke, ich brauche keine Untersuchung. Mir gehts gut und bin ärztlich gut betreut. Ich brauche nur ein Rezept für eine neue Sportbandage. Meine alte ist kaputt.

Arzthelferin:
Das entscheiden doch nicht sie, wann sie eine Untersuchung brauchen.

Ich:
Klar entscheide ich das, wer soll denn sonst für mich entscheiden?

Arzthelferin:
Wann sie ne Untersuchung brauchen, entscheidet immer noch der Arzt. Wenn sie ärztlich gut betreut werden, kann ihnen ja auch ein anderer Arzt ein Rezept ausstellen.

Ich:
Nein, tun die nicht, denn die wissen nichts von dem damaligen Unfall und die Untersuchungen.

Arzthelferin:
Achja. Na, dann müssen sie das der Ärtzin sagen, damit die entscheidet, ob sie eine Untersuchung bekommen oder nicht.

Ich:
Kriege ich jetzt einen Termin? Oder soll ich woanders hingehen?

Arzthelferin:
Ja, ich such ja schon. Mein Gott.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ist das normal oder lebe ich auf dem falschen Planeten???


Liebe Ärtze und Arzthelferinnen!

Zu Ihnen kommen Menschen, die nicht nur Geld bringen wollen, sondern auch menschenwürdig behandelt werden möchten. Es gibt Menschen, die durchaus in der Lage sind, allein zu entscheiden und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Nur weil diese zu Ihnen kommen, heißt das nicht, dass es Menschen zweiter Klasse sind!



(c) Gudrun ANders


Samstag, 7. September 2013

Den DIngen geht der Geist voran

Fotolia © theogott
Moin moin!

Heute kommt bei mir einmal Buddha zu Wort. Ich liebe diese Worte:

Den Dingen geht der Geist voran:
der Geist entscheidet:
Kommt aus getrübtem Geist
dein Wort und dein Betragen,
So folgt dir Unheil,
wie dem Zugtier folgt der Wagen.

Den Dingen geht der Geist voran;
der Geist entscheidet:
Entspringen reinem Geist
dein Wort und deine Taten,
So folgt das Glück dir nach,
unfehlbar wie dein Schatten."

Na dann auf auf !! An diesem WE ist doch eine schöne Möglichkeit den "reinen Geist" auszuprobieren! 

Ich wünsch euch eine tolle Zeit!

LG
Gudrun

Mittwoch, 4. September 2013

Wollen wir Menschen (mehr) Fröhlichkeit ?

Moin moin!

Mich beschäftigte vorgestern eine Frage:
Wollen wir Menschen (mehr) Fröhlichkeit ?

Ich habe schon lange einen Facebook-Account, poste hier gern, hab viele "Freunde" hier, chatte gelegentlich mal, wenn ich Zeit dazu finde. Ich stelle mal Bilder oder Sprüche ein und es kommen regelmäßig auch ein paar Kommentare von meinen Facebook-Freunden.

Interessant ist zu beobachten, worauf die Menschen reagieren. Frage ich nach einem kurzen PC-Rat, bekomme ich ihn ziemlich sicher. Meckere ich über meine Haare, melden sich viele Frauen zu Wort, denen es so oder so ähnlich geht. Oder sie bauen mich mit ein paar gut gemeinten Sätzen wieder auf.

Über das Haarthema kam meine bisher längste Kommunikation zustanden, weil ich sehr viele in die Diskussion mit einmischten.

Und gestern bekam ich die meisten Likes. Ich habe ein - für mich mißglücktes - Foto bei einem Lachanfall online gestellt (s. oben). Es sollte ein neues Foto für einen Blog werden. Und weil ich es selbst lustig fand, wollte ich meine Facebook-Freunde damit auch belustigen. Resonanz hatte ich nur wenig erwartet. Aber die Likes schossen sehr schnell in die Höhe.

Und damit bin ich bei meiner Ausgangsfrage:
Wollen wir Menschen (mehr) Fröhlichkeit ? Haben wir die Nase voll von all den anderen Dingen, so dass wir uns freuen, wenn uns etwas aufheitert?

Ich freue mich auf Statements!

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

P.S.
Wollt ihr mit mir bei Facebook befreundet sein? Frag die Freundschaft einfach an:
https://www.facebook.com/gudrun.anders


Montag, 2. September 2013

Die Welt braucht Frauen und Männer, die ...



Fotolia © nancy artieres
Die Welt braucht Frauen und Männer,
die nicht gekauft werden können,
die ihre Versprechen halten,
die Charakter über Geld stellen,
die eine Meinung und Willen besitzen,
die innere Größe über äußere Karriere stellen,
die nicht zögern, Glaubensschritte zu wagen,
die ihre Identität nicht in der Menge verlieren,
die ehrlich im Kleinen wie im Großen sind,
die keinen Kompromiss mit Falschheit eingehen,
deren persönliche Ambitionen nicht auf persönliche Vorteile eingeschränkt sind,
die nicht sagen: "Wir machen es, weil alle anderen es auch machen",
die ihren Freunden bei Erfolg und Misserfolg treu bleiben,
die nicht glauben, dass Raffinessen, Tricks und Berechnungen die einzigen Schlüssel zum Erfolg sind,
die sich nicht schämen, für die Wahrheit zu stehen, auch wenn sie unpopulär ist,
die mit Entschiedenheit "NEIN" sagen können,
auch wenn alle Welt "JA" sagt.

Dr. Elijah Morgan Peter Riederer

Samstag, 31. August 2013

Kurzgeschichte - Der letzte Tag

Fotolia © paradise
Der letzte Tag

Dies ist die wahre Geschichte eines chinesischen Geschäftsmannes, der mit sich selbst, seinen Beziehungen und mit seinem Geschäft mehr als unzufrieden war.

Seine Frau wollte sich von ihm trennen, sein Geschäft war verschuldet, und er war müde seiner Kraft- und Mutlosigkeit. Als er eines Abends Bilanz über sein Leben zog, beschloss er, sich am übernächsten Tag umzubringen. Nach diesem Entschluss sah er dem nächsten und letzten Tag in seinem Leben gelassen entgegen.

Sein letzter Tag brach an. Froh über das nahe Ende seines Leidens, genoss er an diesem Tage in Ruhe sein Frühstück und fand sogar liebe und lobende Worte für seine Frau.

Heiter verabschiedete er sich und machte noch einen Umweg zu seinen alten Freunden, für die er schon Jahre keine Zeit mehr hatte. Zu jedem sprach er gütige, wohlwollende Worte, hatte Zeit und ein Ohr für ihre Probleme, auch ein stilles, ruhiges Lächeln für jeden.

Er genoss die Morgensonne auf dem Weg ins Geschäft. Dort nahm er sich seiner Kunden ganz besonders herzlich und fair beratend an. Frei jeglicher Verkaufserwartung präsentierte er seine Produkte mit großer Rücksicht auf den wirklichen Bedarf der Kunden.

Als er am Abend Kasse machte, stellte er fest, dass an diesem Tag ein riesiger Gewinn gemacht worden war. Zu Hause empfing ihn seine Frau wie in den Anfangszeiten seiner Ehe und servierte ihm sein Lieblingsmahl mit größter Aufmerksamkeit. In der kommenden Nacht erkannte er, dass es eigentlich keinen Grund mehr für seinen geplanten Selbstmord gab.

Der Grund dafür war: Er hatte seine Einstellung zum Leben geändert; und das Leben hatte es ihm gedankt. So beschloss er, von nun an jeden Tag als seinen "letzten Tag" auf Erden zu leben.

(Autor nicht bekannt)

Freitag, 30. August 2013

Eine Welt ohne Liebe?

Fotolia © Marzanna Syncerz

Wenn kleine Kinder nicht liebevoll in den den Armen gehalten werden, können sie autistisch werden, ja sogar sterben.

Das Kinder Liebe brauchen wird allgemein akzeptiert,aber ab welchem Alter brauchen wir sie denn nicht mehr?

Wir brauchen sie immer. Wir brauchen sie für ein glückliches Leben, wie wir Sauerstoff brauchen, um überhaupt leben zu können.

Im Grunde ist das alles nicht so geheimnisvoll.

Ohne die Liebe ist diese Welt einfach kein sonderlich anziehender Ort.

Marianne Williamson

Sonntag, 25. August 2013

Wahrheit oder Pflicht ?

Fotolia © gee1999

Sonntagmorgen - eigentlich wollte ich ausschlafen, denn ich hatte spät noch einem Film gesehen. Aber Nachbarshunde machten mir einen Strich durch die Rechnung. Ein unbekanntes Auto fuhr in früher Morgenstunde auf den Hof und die beiden taten ihr bestens, um den Eindringlng laut bellend zu vertreiben.

Eigentlich war es ihre Pflicht als Wachhunde, andererseits stört es doch. Meine Katze wurde dadurch auch geweckt und sprang kurzerhand mit einem Satz auf meinen Bauch, so dass ich vollends wach war.

Die morgendliche Pflichtübung begann - aufstehen und der Prinzessin des Hauses bitte pünktlich das Futter servieren ... Aber: War es lästige Pflicht? Oder tat ich es aus Liebe?

Zu was sind wir eigentlich wirklich verpflichtet? Gandhi hat eine Antwort darauf:

Ich bin der Wahrheit verpflichtet,
wie ich sie jeden Tag erkenne,
und nicht der Beständigkeit.

Mahatma Gandhi

Ich wünsche euch einen liebevollen Sonntag!
Gudrun

Donnerstag, 22. August 2013

Bitte kommuniziert und STOPPT PHUBBING !!!

Fotolia © ESGatell
Gestern abend waren "wir Mädels" mal wieder unterwegs. Es gab einen grausamen Moment für mich, wo ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen sollte:

Eine hantierte am Handy, um ihrem Freund eine SMS zu schicken. Die andere wühlte in ihrem Mini-I-Pad um die Fotos der letzten Wanderung rauszusuchen.

Wieder eine andere machte gerade mit dem Handy einen Mini-Film von uns. Und die vierte telefonierte gerade mit ihrer Tochter, um ihr einige Instruktionen für die Schlafenszeit zu geben.

Nummer 5 und ich sahen uns das Schauspiel an und zuckten mit den Schultern.

Ich finde, das ist PHUBBING !!!

Zitat:

Unter Phubbing (englisches Kofferwort aus phone (Telefon) und snubbing (von snub schroffe Ab-, Zurechtweisung[1]) versteht man die Angewohnheit sich mit dem Handy oder Smartphone zu beschäftigen, während man die Menschen, mit denen man gerade gesellschaftlich verkehrt, vernachlässigt. Phubbing wird von vielen Menschen als extrem unhöflich empfunden.

Inzwischen wurde von dem australischen Studenten Alex Heigh eine Initiative gegen Phubbing gegründet.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phubbing

STOP PHUBBING !
http://stopphubbing.com/

Oder ???

Donnerstag, 15. August 2013

vergessen - erinnern - verstehen

Fotolia © Lilia Barladyan
Gestern war ich kurz vor der Verzweiflung. Ich machte mich nachmittags daran, den Entwurf meiner neuen Webseite zu bearbeiten. Die Webdesigner erzählten mir, welche tollen Sachen ich damit dann ganz leicht machen könne und wie klasse das alles sei. Sie zeigten es mir und teilweise erinnerte ich mich wieder an die Funktionsweise.

Ich tat, versuchte umzusetzen, aber nicht alles funktionierte. Manches, weil die Technik Fehler machte, manches, weil ich einfach nicht herausfand, wie es denn nun funktionieren soll.

Also, das war gar nicht meine Welt und dem Konfuzius, dem sag ich jetzt mal richtig Bescheid!

Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass mich tun und ich verstehe!


Konfuzius

Ich mach mich mal wieder dran, es verstehen zu wollen. Versteht ihr das?

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

Dienstag, 13. August 2013

Wer nach der Uhr lebt ...

Fotolia © Donna-Marie
Moin moin!

Am Samstag fuhr ich kurz bei einer Bekannten vorbei, der ich versprochen hatte, einige Blumenableger vorbeizubringen, die sie im Garten pflanzen wollte.

Als ich klingelte, wirkte sie sehr erschreckt mich zu sehen.

"Oh Gott, Gudrun", rief sie mir aus dem Hausflur entgegen, "dich hab ich ja völlig vergessen." Sie sagte nicht 'guten Morgen' und sie bat mich auch nicht herein, nahm mir nur die Ableger aus der Hand und brachte sie eiligst in die Küche.

Wenn man weiß, dass sie Frührentnerin ist, ist das ein sehr ungewöhnliches Verhalten. Sie hantierte schnell mit etwas Wasser für die Blumen und jammerte dabei:

"Ich muss noch schnell einkaufen, denn meine Enkel kommen nachher. Und bevor die kommen, muss ich noch hier etwas geputzt haben, den Müll rausbringen, zur Post und ins Internet muss ich auch noch mal schauen, weil ich auf eine EMail warte. Ach ja und meinen Sohn muss ich noch anrufen, der ..."

Mir wurde schon vom Zuhören schwindelig und verabschiedete mich schnellstens. Meiner Bekannten ging bestimmt dieser Samstag irgendwie auf den Wecker ...

Wer nach der Uhr lebt, muss damit rechnen,
dass ihm sein Leben mit der Zeit auf den Wecker geht.

Ernst Ferstl

Später, als ihre Enkel da waren, rief sie an um sich zu entschuldigen, dass sie mich so abgefertigt hatte. All das Tun war ihr tatsächlich auf den Wecker gegangen. .. :o)

Wie viel tut ihr denn heute ??

Ich wünsch euch einen schönen Tag,
Gudrun

Sonntag, 11. August 2013

Warum sorgst du dich?

 
Fotolia © Irena Hnidkova
Warum sorgst du dich?

Sei still, wie ein Fisch,
und tauche ein in dieses nährende Meer.
Du bist in tiefen Gewässern jetzt,
inmitten des Lebens tobenden Feuers.

Warum sorgst du dich?


Rumi

Samstag, 10. August 2013

Die Emotionen in den Energiezentren (Chakren)

Fotolia © Dirk Czarnota

Fürs Wochenende mal etwas Feinstoffliches von Sri Sri Ravi Shankar.

+++++++++++++++ Zitat ++++++++++++++++

Gurudev, handelt es sich bei der sexuellen und der meditativen Energie um dieselbe Energie?

Sri Sri:
Ja, es gibt im Körper nur eine Energie, die sich auf verschiedene Art und in verschiedenen Chakren als sexuelle Energie, Liebesenergie, intellektuelle Energie, Wachsamkeit, Gewahrsein oder Ärger manifestiert.

Du hast sicherlich schon von den sieben Energiezentren (Chakren) gehört. Eine einzige Energie manifestiert sich in ihnen auf vielfältige Weise.

Im ersten Chakra (Muladhara) – an der Basis der Wirbelsäule – manifestiert sich die Energie entweder als Enthusiasmus oder als Trägheit.

Wenn dieselbe Lebensenergie das zweite Chakra (Swadhisthana) erreicht, manifestiert sie sich als sexuelle oder als schöpferische Energie.

Dieselbe Energie bewegt sich weiter zum dritten Chakra (Manipura) – in der Nabelregion – und manifestiert sich auf vier verschiedene Arten, die alle mit unseren Emotionen zusammenhängen: Gier, Eifersucht, Großzügigkeit und Freude. Genau deshalb werden diese vier Emotionen alle durch den Bauch dargestellt.

Eifersucht ist eine Emotion, die man im Bereich des Magens wahrnimmt. Großzügigkeit wird durch einen großen Bauch dargestellt, wie zum Beispiel beim Nikolaus. Auch Freude zeigt sich an einem großen Bauch, wie zum Beispiel bei Ganesha oder beim lachenden Buddha.

Nun erreicht die Energie das vierte Chakra (Anahata), das Herzzentrum, wo sich die Energie in Form von drei verschiedenen Emotionen manifestiert: Liebe, Hass und Angst.

Im fünften Chakra (Vishuddha) – in der Halsregion – manifestiert sich die Energie entweder als Kummer oder als Dankbarkeit. Wenn du Kummer hast, würgt es dich im Hals, wenn du Dankbarkeit empfindest, geschieht das ebenfalls.

Die Energie steigt jetzt zum sechsten Chakra (Ajna) – in der Mitte der Augenbrauen – auf, wo sie sich als Ärger oder Wachsamkeit ausdrückt. Ärger, Wachsamkeit, Wissen und Weisheit hängen mit dem Zentrum des dritten Auges zusammen.

Im siebten Zentrum (Sahasrara) – über dem Kopf – manifestiert sich die Energie als reine Glückseligkeit. Deshalb geht der Geist bei jeder heiligen Erfahrung – wenn du totale Glückseligkeit empfindest – sofort zum Zentrum, das sich über dem Kopf befindet. Etwas schnellt zum Kopf empor, und du bist selig.

Die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Energie sind also für alle Emotionen im Leben verantwortlich.

+++++++++++++++++++++++

Quelle:  Sri Sri Ravi Shankar

https://wissenvonsrisriravishankar.wordpress.com/2013/08/09/die-sieben-energiezentren/

+++++++++++++++++++++++

Da bin ich ja jetzt auf eure Emotionen und Kommentare dazu gespannt!

Ein schönes WE wünscht
Gudrun

Freitag, 9. August 2013

Es gibt keine gesunden Menschen mehr

Fotolia © lofik
Gestern war ich mit meiner Katze Momo bei unserer Tierheilpraktikerin. Momo lief schon seit mehreren Tagen mit eingeknicktem Schwanz durch die Gegend.

Eine Ursache dafür hatte ich nicht bemerkt. Da sie aß und trank und auch spielte, machte ich mir zwar nicht allzugroße Gedanken, aber unternehmen wollte ich schon etwas.

Während wir uns darüber austauschten, welche Symptome sie zeigte, tat sie Globuli in ein kleines Fläschchen, füllte es mit Wasser auf schüttelte ganz kräftig.

Es entspann sich ein Gespräch über Energiemedizin und die teils schlimmen Nebenwirkungen, die manche Medikamente mit sich bringen. Faktoren, die es bei homöopathischer Behandlung ja nicht gibt.

Wir waren uns am Ende an einem Punkt sehr einig:

Die medizinische Forschung
hat so enorme Fortschritte gemacht,
dass es überhaupt keinen gesunden Menschen mehr gibt.


Aldous Huxley

Momo gehts über Nacht übrigens wieder besser. Ein paar homöopathische Kügelchen haben über Nacht eine Besserung bewirkt. Die Energie scheint richtig gewesen zu sein.

Wie haltet ihr es mit Homöopathie?

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

Donnerstag, 8. August 2013

Einen anderen Menschen glücklich machen

Fotolia © lunarshines


Ein Geschäftsmann kam zum Meister und wollte von ihm wissen, was das Geheimnis eines erfolgreichen Lebens sei.

Der Meister sagte :
"Mach jeden Tag einen Menschen glücklich!"

Und er fügte nach einer Weile hinzu:
"... selbst wenn dieser Mensch du selbst bist."

Und noch ein wenig später sagte er:
"Vor allem, wenn dieser Mensch du selbst bist."

(Autor unbekannt)

Mittwoch, 7. August 2013

Wer keine Angst kennt ...

Fotolia © Chalkin
Moin moin!

Manchmal, wenn ich mich mit Bekannten aus der "spirituellen Szene" unterhalte, erweckt sich mir der Eindruck, als wenn es unschön ist, Angst zu haben. Das Motto wäre wohl "ein spiritueller Mensch hat keine Angst".

Wenn ich dann etwas über meine gerade vorhandenen Befürchtungen erzähle, habe ich den Eindruck, etwas schief angeguckt zu werden. Als sei es unfein, Befürchtungen zu haben. Ich allerdings halte kleinere Vorbehalte, negative Gedanken über bestimmte Dinge für völlig normal und in so mancher Situation auch vorteilhaft.

Beherzt ist nicht,
wer keine Angst kennt,
beherzt ist, wer die Angst kennt
und sie überwindet.

Khalil Gibran

Das finde ich, ist eine tolle Weisheit von Khalil Gibran. Das "sich-darüber-klar-sein", dass man gerade Angst hat und diese anzuschauen, um sie verändern zu können, finde ich für die persönliche Entwicklung für viel zuträglicher.

Was meint ihr? Seid ihr auch beherzt?



Sonntag, 4. August 2013

Ein bißchen mehr Friede



Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,

Ein bißchen mehr Wahrheit immerdar,
Und viel mehr Hilfe bei Gefahr.

Ein bißchen mehr "Wir" und weniger "Ich",
Ein bißchen mehr Kraft, nicht so zimperlich,

Und auch mehr Blumen während des Lebens,
Denn auf den Gräbern sind sie vergebens.

Peter Rosegger  (?)

Freitag, 2. August 2013

Was sollen andere bloß von dir denken ...

Fotolia © Christopher Martin
Moin!

Seid ihr auch noch so aufgewachsen, dass ihr aufhören musstet laut zu lachen, weil sich die Nachbarn ja gestört fühlen könnten? Oder habt ihr mal gehört: "Was sollen denn die Leute von dir denken, wenn ..."

Boah - das war anstrengend sich immer verstecken und zurückhalten zu müssen. Hinter vorgehaltener Hand lachen. Immer adrett angezogen. Immer ein feines Benehmen an den Tag legen. Immer hübsch lächeln, obwohl die Emotionen etwas anderes sagten.

Ich bin froh, vieles davon längst abgelegt zu haben und damit mehr zu mir gekommen zu sein. Laut lachen ist erlaubt - wer sich gestört fühlt, sollte besser in den Keller gehen....

In jenem Augenblick in dem Du nicht mehr darüber nachdenkst,
was andere von Dir denken,
beginnst Du Deine Reise nach Innen.

Du bist nicht hier um möglichst vielen Menschen zu gefallen.
Du bist hier um Du selbst zu Sein,
auch wenn es nicht jedem Menschen gefällt.

Viele Menschen glauben frei zu sein,
doch sie sind es nicht wirklich,
denn sie sind gefangen in den Ketten,
was andere über Sie denken oder erzählen könnten.


Mike Düring

Und wie macht ihr das so mit euch und den Nachbarn ???

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

Dienstag, 30. Juli 2013

Das Denken kontrollieren

Fotolia.com © Emmanuel MARZIN
Ich kenne so einige spirituelle Lehrer, die behaupten würden, dass das Denken kontrollierbar ist. "Man muss nur anders denken, dann ..."

In den 90er Jahren habe ich das auch eine Weile geglaubt, bis ich nach vielen, vielen Fehlversuchen entnervt aufgab und statt dessen versuchte, negative Gedanken, die in mir auftauchten, verstehen zu lernen und mir die daraus resultierenden Gefühle klar machte.

Während unzähliger Atemprozesse (Rebirthing - Atemtherapie) fand ich heraus, dass einen Gedanken einfach anzuschauen weitaus hilfreicher war als der zwanghafte Versuch, diese unterdrücken, kontrollieren oder in irgendeiner Weise verändern zu wollen.

Auch die bekannte Byron Katie formuliert das ähnlich. Bislang war ich der Meinung, sie würde ebenfalls kontrollieren wollen, aber das scheint nicht so zu sein.

Niemand hat es je fertiggebracht,
sein Denken zu kontrollieren,
auch wenn manche Leute das behaupten.
Ich lasse meine Gedanken nicht los –
ich begegne ihnen mit Verständnis.
Dann lassen sie mich los.


Byron Katie

Wie geht ihr denn mit euren Gedanken und den daraus resultierenden Gefühlen um?

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

Montag, 29. Juli 2013

Was das Herz vergiftet ...



Fotolia © anastasia13
Bewahre dein Herz vor dem Einfluss negativer Gedanken, denn von deinem Herzen geht das Leben aus.

Negative Information, Angst und Sorge vergiften dein Herz.

Sei daher ganz besonders darauf bedacht, dass du dich immer in einem positiven Einflussbereich bewegst. Ja, manchmal kann man es nicht verhindern, negative Information zu empfangen, aber man kann verhindern, dass man sich damit zu lange beschäftigt.

Wenn du dich immer wieder mit den negativen Gedanken beschäftigst und dir selbst sagst, dass man dieses oder jenes nicht tun könne, nicht zustande bringe oder etwas unmöglich sei, dann passe gut auf, dass du dich mit diesen Gedanken nicht dauerhaft vergiftest.

Dein Herz - ich meine damit deinen Geist - ist dein Leben. Geist ist Leben. Je stärker du deinen Geist entwickelst und mit den positiven Dingen des Lebens nährst, umso kraftvoller bist du auch in deinen Entscheidungen.

Dein Selbstbewusstsein hängt sehr stark davon ab, wie du selbst über dich denkst. Bist du dir selbst dessen bewusst, wer du bist? Wo deine Stärken liegen, wo deine Einzigartigkeit ist und wo deine Berufung liegt? Das nennt man SELBSTbewußtSEIN.

Deine besten Tage kommen noch, auch wenn es eventuell derzeit nicht danach aussieht.

Aber glaube mir: Wenn du an dir und deinen Talenten arbeitest und mit der Frage durchs Leben gehst: 'Was haben andere Menschen davon, dass es mich gibt?', dann wird dein Geist immer stärker und deine Anziehungskraft auf andere Menschen immer größer.

Fazit:

Passe gut auf dein Herz auf und darauf, welche Nahrung du deinem Herzen zuführst. Geistige Gesundheit ist eine Frage der richtigen Ernährung, die du deinem Herzen gibst. Kraftfutter für Herz und Seele sichert deine Zukunft.

Karl Pilsl

Freitag, 26. Juli 2013

Das Gesicht des Zorns

Fotolia © Bradlee Mauer

Wenn du das Gesicht des Zorns siehst,
schau dahinter und du wirst das Gesicht des Stolzes sehen.

Bringe Wut und Stolz unter deine Füße,
mache sie zu einer Leiter und klettere höher.

Es gibt nicht eher Frieden,
bis du ihr Meister geworden bist.

Lasse die Wut gehen,
sie schmeckt vielleicht süß, aber sie tötet.

Werde nicht ihr Opfer,
du brauchst Demut, um in die Freiheit zu klettern.

Rumi ♥


Ist das so? Und will Rumi, dass wir perfekt werden? Oder sollen wir länger leben?
Oder sind die Dinge einfach so wie die Dinge nun mal sind?

Was meint ihr?

Einen schönen Tag wünscht,
Gudrun

Sonntag, 21. Juli 2013

Lebenskünstler

Fotolia © Andrzej Puchta
Gestern war mal wieder Mädelsabend. Das sind Abende, wo wir unter uns großen Mädchen sind. Wir essen, flanieren, schauen, reden, philosophieren. Sind einfach entspannt da und genießen unser Leben.

Gestern sahen und hörten wir erst ein Open-Air-Konzert in der Stadt und setzten uns dann in der lauen Juli-Nacht in ein Straßen-Cafe und gingen einer unserer Lieblingsbeschäftigungen nach: wir schauten uns die Menschen an.

Große und Kleine, dicke und dünne, komplett durchgestylte Schaufensterpüppchen und Menschen im Gammellook. Deutsche, Engländer, Franzosen, Holländer und natürlich die Italiener der Eisdiele nebenan.

Es war ein wahrer Genuß einfach nur dazusitzen, einen Hugo zu trinken und den Sommerabend zu genießen. Das ist ein Stückchen Lebenskunst.

Lebenskünstler ist,
wer seinen Sommer so erlebt,
dass er ihm noch den Winter wärmt.

A. Polgar

Wie sieht eure Lebenskunst an diesem Wochenende so aus?

Freitag, 19. Juli 2013

Warum wir auf diesen Tag gut achten sollten

Achte gut auf diesen Tag, 
denn er ist das Leben - das Leben allen Lebens.

In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins, 
die Wonne des Wachsens, die Herrlichkeit der Kraft.

Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.

Das Heute jedoch - recht gelebt - 
macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück 
und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.

(aus dem Sanskrit)

Fotolia © lunglung

Donnerstag, 18. Juli 2013

Der Zugang zur Weisheit

Fotolia © Gina Smith
Es ist nicht so, dass hier eine Person "privilegierter" oder "besser" oder "heiliger" oder "fähiger" sein muss als allen anderen, um Zugang zur Weisheit und eine direkte Verbindung zum Göttlichen zu haben.

Da ist kein Auserwählter. 
Wir sind alle fähig, 
wir sind alle auserwählt.

Neale Donald Walsch in 
"Wenn alles sich verändert, verändere alles"

Mittwoch, 17. Juli 2013

So entsteht der ‚Normalmensch’

Fotolia © chaos
So ganz mag ich ihn nicht, den Robert Betz. Ich hab ihn mal auf einer Veranstaltung gesehen und erlebt und er wirkte auf mich wie ein total kopfgesteuerter, extrem zielstrebiger Mensch mit nur wenig Einfühlungsvermögen, dafür umso mehr Selbstherrlichkeit. Aber er hat ne Menge erreicht und viele Menschen inspiriert, denn er trifft mit seiner Gradlinigkeit oft genau den Nerv. So auch mit diesem Abschnitt, den ich gern zitieren möchte, da ich es sehr treffend beschrieben finde:

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Der Begriff „Normalmensch“ ist keine Verurteilung, sondern eine Beschreibung des Bewusstseinszustandes (besser des Zustands seiner Unbewusstheit), aus dem jeder Mensch jetzt aufgefordert wird aufzuwachen, um zu einem glücklichen Menschen zu werden.

Du hast die Wahl! ‚Normal’ oder glücklich?

Wie entsteht der ‚Normalmensch’:

1. Als Kleinkind lernt das Kind, das kritisiert, verurteilt wird, sich selbst zu verurteilen und zu denken „Ich bin nicht in Ordnung, nicht liebenswert“. Es verschließt sein Herz und lernt, den Denker in ihm zum Chef zu machen.

2. Es sehnt sich nach Annahme, Wertschätzung und Liebe und lernt: „Liebe musst du dir verdienen – durch Anpassung, Leistung, Wohlverhalten u.a.

3. Das Kind unterdrückt seine Gefühle, weil es mit ihnen zurückgewiesen wird, so wie es seine Eltern, Kindergärtner, Lehrer u.a. es auch gelernt haben.

4. Der heranwachsende Mensch lehnt immer mehr Anteile an sich ab und trifft in anderen Menschen auf die in ihm selbst abgelehnten Anteile und lehnt diese Menschen als ‚schlecht’ oder ‚böse’ ab und erschafft sich eine Menge an Konflikten und Enttäuschungen.

5. Mit seinen sich selbst und andere sowie das Leben verurteilenden Gedanken erzeugt der Mensch ein anstrengendes Leben voller Kampf, Leid, Zurückweisung, Schmerz und Krankheit und glaubt, das Schicksal oder die anderen seien Schuld. Hierdurch züchtet er in sich das Bewusstsein eines Opfers samt Ohnmacht, Wut und Handlungsunfähigkeit.

6. Er sucht sich einen Menschen, um von ihm geliebt zu werden und tut vieles oder alles für ihn, opfert sich nicht selten auf und verrät sein Herz, d.h. lebt nicht seine eigene Wahrheit. Früher oder später erkennt er, dass dieser Mensch ihm das nicht geben kann, weil er dasselbe von ihm erhoffte.

7. Früher oder später gerät der ‚Normalmensch’ in eine Krise des Körpers oder der Psyche, in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz, weil sein innerer Unfriede mit seiner Vergangenheit sich solange wiederholen muss, bis er sich entschließt, Frieden zu machen mit ihr und den Schlüsselpersonen.

8. Diese Krisen sind Gelegenheiten aufzuwachen, seine unbewussten Schöpfungen zu durchschauen, sein Herz zu öffnen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen. Aus Wunden kann dann das Wunder der Heilung entstehen. Dieses Wunder findet jetzt in immer mehr Menschen statt, massiv unterstützt durch die immer höher schwingende Liebes-Licht-Energie dieser Transformationszeit.

Robert Betz

Freitag, 12. Juli 2013

Der große Sinn



Der große SINN ist überströmend;
Fotolia © lunarshines

er kann zur Rechten sein und zur Linken.


Alle Dinge verdanken ihm ihr Dasein,
und er verweigert sich ihnen nicht.


Ist das Werk vollbracht,
so heißt er es nicht seinen Besitz.


Er kleidet und nährt alle Dinge
und spielt nicht ihren Herrn.


Sofern er ewig nicht begehrend ist,
kann man ihn als klein bezeichnen.


Sofern alle Dinge von ihm abhängen,
ohne ihn als Herrn zu kennen,
kann man ihn als groß bezeichnen.

Also auch der Berufene:
Niemals macht er sich groß;
darum bringt er sein Großes Werk zustande.


Laotse - Tao te king
RESCUE REMEDY