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Dienstag, 30. Juli 2013

Das Denken kontrollieren

Fotolia.com © Emmanuel MARZIN
Ich kenne so einige spirituelle Lehrer, die behaupten würden, dass das Denken kontrollierbar ist. "Man muss nur anders denken, dann ..."

In den 90er Jahren habe ich das auch eine Weile geglaubt, bis ich nach vielen, vielen Fehlversuchen entnervt aufgab und statt dessen versuchte, negative Gedanken, die in mir auftauchten, verstehen zu lernen und mir die daraus resultierenden Gefühle klar machte.

Während unzähliger Atemprozesse (Rebirthing - Atemtherapie) fand ich heraus, dass einen Gedanken einfach anzuschauen weitaus hilfreicher war als der zwanghafte Versuch, diese unterdrücken, kontrollieren oder in irgendeiner Weise verändern zu wollen.

Auch die bekannte Byron Katie formuliert das ähnlich. Bislang war ich der Meinung, sie würde ebenfalls kontrollieren wollen, aber das scheint nicht so zu sein.

Niemand hat es je fertiggebracht,
sein Denken zu kontrollieren,
auch wenn manche Leute das behaupten.
Ich lasse meine Gedanken nicht los –
ich begegne ihnen mit Verständnis.
Dann lassen sie mich los.


Byron Katie

Wie geht ihr denn mit euren Gedanken und den daraus resultierenden Gefühlen um?

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

Montag, 29. Juli 2013

Was das Herz vergiftet ...



Fotolia © anastasia13
Bewahre dein Herz vor dem Einfluss negativer Gedanken, denn von deinem Herzen geht das Leben aus.

Negative Information, Angst und Sorge vergiften dein Herz.

Sei daher ganz besonders darauf bedacht, dass du dich immer in einem positiven Einflussbereich bewegst. Ja, manchmal kann man es nicht verhindern, negative Information zu empfangen, aber man kann verhindern, dass man sich damit zu lange beschäftigt.

Wenn du dich immer wieder mit den negativen Gedanken beschäftigst und dir selbst sagst, dass man dieses oder jenes nicht tun könne, nicht zustande bringe oder etwas unmöglich sei, dann passe gut auf, dass du dich mit diesen Gedanken nicht dauerhaft vergiftest.

Dein Herz - ich meine damit deinen Geist - ist dein Leben. Geist ist Leben. Je stärker du deinen Geist entwickelst und mit den positiven Dingen des Lebens nährst, umso kraftvoller bist du auch in deinen Entscheidungen.

Dein Selbstbewusstsein hängt sehr stark davon ab, wie du selbst über dich denkst. Bist du dir selbst dessen bewusst, wer du bist? Wo deine Stärken liegen, wo deine Einzigartigkeit ist und wo deine Berufung liegt? Das nennt man SELBSTbewußtSEIN.

Deine besten Tage kommen noch, auch wenn es eventuell derzeit nicht danach aussieht.

Aber glaube mir: Wenn du an dir und deinen Talenten arbeitest und mit der Frage durchs Leben gehst: 'Was haben andere Menschen davon, dass es mich gibt?', dann wird dein Geist immer stärker und deine Anziehungskraft auf andere Menschen immer größer.

Fazit:

Passe gut auf dein Herz auf und darauf, welche Nahrung du deinem Herzen zuführst. Geistige Gesundheit ist eine Frage der richtigen Ernährung, die du deinem Herzen gibst. Kraftfutter für Herz und Seele sichert deine Zukunft.

Karl Pilsl

Freitag, 26. Juli 2013

Das Gesicht des Zorns

Fotolia © Bradlee Mauer

Wenn du das Gesicht des Zorns siehst,
schau dahinter und du wirst das Gesicht des Stolzes sehen.

Bringe Wut und Stolz unter deine Füße,
mache sie zu einer Leiter und klettere höher.

Es gibt nicht eher Frieden,
bis du ihr Meister geworden bist.

Lasse die Wut gehen,
sie schmeckt vielleicht süß, aber sie tötet.

Werde nicht ihr Opfer,
du brauchst Demut, um in die Freiheit zu klettern.

Rumi ♥


Ist das so? Und will Rumi, dass wir perfekt werden? Oder sollen wir länger leben?
Oder sind die Dinge einfach so wie die Dinge nun mal sind?

Was meint ihr?

Einen schönen Tag wünscht,
Gudrun

Sonntag, 21. Juli 2013

Lebenskünstler

Fotolia © Andrzej Puchta
Gestern war mal wieder Mädelsabend. Das sind Abende, wo wir unter uns großen Mädchen sind. Wir essen, flanieren, schauen, reden, philosophieren. Sind einfach entspannt da und genießen unser Leben.

Gestern sahen und hörten wir erst ein Open-Air-Konzert in der Stadt und setzten uns dann in der lauen Juli-Nacht in ein Straßen-Cafe und gingen einer unserer Lieblingsbeschäftigungen nach: wir schauten uns die Menschen an.

Große und Kleine, dicke und dünne, komplett durchgestylte Schaufensterpüppchen und Menschen im Gammellook. Deutsche, Engländer, Franzosen, Holländer und natürlich die Italiener der Eisdiele nebenan.

Es war ein wahrer Genuß einfach nur dazusitzen, einen Hugo zu trinken und den Sommerabend zu genießen. Das ist ein Stückchen Lebenskunst.

Lebenskünstler ist,
wer seinen Sommer so erlebt,
dass er ihm noch den Winter wärmt.

A. Polgar

Wie sieht eure Lebenskunst an diesem Wochenende so aus?

Freitag, 19. Juli 2013

Warum wir auf diesen Tag gut achten sollten

Achte gut auf diesen Tag, 
denn er ist das Leben - das Leben allen Lebens.

In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins, 
die Wonne des Wachsens, die Herrlichkeit der Kraft.

Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.

Das Heute jedoch - recht gelebt - 
macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück 
und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.

(aus dem Sanskrit)

Fotolia © lunglung

Donnerstag, 18. Juli 2013

Der Zugang zur Weisheit

Fotolia © Gina Smith
Es ist nicht so, dass hier eine Person "privilegierter" oder "besser" oder "heiliger" oder "fähiger" sein muss als allen anderen, um Zugang zur Weisheit und eine direkte Verbindung zum Göttlichen zu haben.

Da ist kein Auserwählter. 
Wir sind alle fähig, 
wir sind alle auserwählt.

Neale Donald Walsch in 
"Wenn alles sich verändert, verändere alles"

Mittwoch, 17. Juli 2013

So entsteht der ‚Normalmensch’

Fotolia © chaos
So ganz mag ich ihn nicht, den Robert Betz. Ich hab ihn mal auf einer Veranstaltung gesehen und erlebt und er wirkte auf mich wie ein total kopfgesteuerter, extrem zielstrebiger Mensch mit nur wenig Einfühlungsvermögen, dafür umso mehr Selbstherrlichkeit. Aber er hat ne Menge erreicht und viele Menschen inspiriert, denn er trifft mit seiner Gradlinigkeit oft genau den Nerv. So auch mit diesem Abschnitt, den ich gern zitieren möchte, da ich es sehr treffend beschrieben finde:

++++++++++


Der Begriff „Normalmensch“ ist keine Verurteilung, sondern eine Beschreibung des Bewusstseinszustandes (besser des Zustands seiner Unbewusstheit), aus dem jeder Mensch jetzt aufgefordert wird aufzuwachen, um zu einem glücklichen Menschen zu werden.

Du hast die Wahl! ‚Normal’ oder glücklich?

Wie entsteht der ‚Normalmensch’:

1. Als Kleinkind lernt das Kind, das kritisiert, verurteilt wird, sich selbst zu verurteilen und zu denken „Ich bin nicht in Ordnung, nicht liebenswert“. Es verschließt sein Herz und lernt, den Denker in ihm zum Chef zu machen.

2. Es sehnt sich nach Annahme, Wertschätzung und Liebe und lernt: „Liebe musst du dir verdienen – durch Anpassung, Leistung, Wohlverhalten u.a.

3. Das Kind unterdrückt seine Gefühle, weil es mit ihnen zurückgewiesen wird, so wie es seine Eltern, Kindergärtner, Lehrer u.a. es auch gelernt haben.

4. Der heranwachsende Mensch lehnt immer mehr Anteile an sich ab und trifft in anderen Menschen auf die in ihm selbst abgelehnten Anteile und lehnt diese Menschen als ‚schlecht’ oder ‚böse’ ab und erschafft sich eine Menge an Konflikten und Enttäuschungen.

5. Mit seinen sich selbst und andere sowie das Leben verurteilenden Gedanken erzeugt der Mensch ein anstrengendes Leben voller Kampf, Leid, Zurückweisung, Schmerz und Krankheit und glaubt, das Schicksal oder die anderen seien Schuld. Hierdurch züchtet er in sich das Bewusstsein eines Opfers samt Ohnmacht, Wut und Handlungsunfähigkeit.

6. Er sucht sich einen Menschen, um von ihm geliebt zu werden und tut vieles oder alles für ihn, opfert sich nicht selten auf und verrät sein Herz, d.h. lebt nicht seine eigene Wahrheit. Früher oder später erkennt er, dass dieser Mensch ihm das nicht geben kann, weil er dasselbe von ihm erhoffte.

7. Früher oder später gerät der ‚Normalmensch’ in eine Krise des Körpers oder der Psyche, in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz, weil sein innerer Unfriede mit seiner Vergangenheit sich solange wiederholen muss, bis er sich entschließt, Frieden zu machen mit ihr und den Schlüsselpersonen.

8. Diese Krisen sind Gelegenheiten aufzuwachen, seine unbewussten Schöpfungen zu durchschauen, sein Herz zu öffnen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen. Aus Wunden kann dann das Wunder der Heilung entstehen. Dieses Wunder findet jetzt in immer mehr Menschen statt, massiv unterstützt durch die immer höher schwingende Liebes-Licht-Energie dieser Transformationszeit.

Robert Betz

Freitag, 12. Juli 2013

Der große Sinn



Der große SINN ist überströmend;
Fotolia © lunarshines

er kann zur Rechten sein und zur Linken.


Alle Dinge verdanken ihm ihr Dasein,
und er verweigert sich ihnen nicht.


Ist das Werk vollbracht,
so heißt er es nicht seinen Besitz.


Er kleidet und nährt alle Dinge
und spielt nicht ihren Herrn.


Sofern er ewig nicht begehrend ist,
kann man ihn als klein bezeichnen.


Sofern alle Dinge von ihm abhängen,
ohne ihn als Herrn zu kennen,
kann man ihn als groß bezeichnen.

Also auch der Berufene:
Niemals macht er sich groß;
darum bringt er sein Großes Werk zustande.


Laotse - Tao te king
RESCUE REMEDY