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Donnerstag, 20. Februar 2014

Wir brauchen keine Medizin ...

Wir brauchen keine Medizin gegen unseren Schmerz, unsere Angst, unsere Wut. Wir können diese Gefühle einfach annehmen. Und durch das Annehmen geschieht das Wunder der Heilung.
Diese Heilung ist nicht nur Rückkehr zu einem ursprünglichen Zustand des Heilseins; sie ist viel mehr. Sie beinhaltet immer einen neuen Schritt in unserer Entwicklung.

Safi Nidiaye

Dienstag, 18. Februar 2014

Leseprobe aus dem Buch "Legenden am Lagerfeuer"



Eine Weisheit für Unternehmer

© Gudrun Anders 

In Japan kam vor vielen Jahren ein Unternehmer zum Meister und sprach: „Meister, ich benötige einen Rat. Das Leben ist ein einziger Kampf für mich. Zwar bin ich ein sehr reicher Mann, aber alle Menschen wollen mir Böses. Sie sind nicht gut zu mir.“

Der Meister antwortete schlicht: „Hör‘ auf zu kämpfen.“

Dem Mann reichte diese Antwort nicht. Er war ärgerlich ob dieser kurzen Antwort und stapfte schweren Schrittes davon. Die folgenden Monate waren hart: Er kämpfte um jeden noch so kleinen Auftrag und machte sich etliche Feinde. Am Ende seiner Kräfte kam er ein Jahr später erschöpft wieder zum Meister.

„Herr und Meister, ich mag nicht mehr kämpfen und ich kann es auch nicht mehr. Das Leben ist eine einzige Last. Bitte hilf mir.“

„Ganz einfach: Erleichtere dich von dieser Last.“

Der Unternehmer war wieder verärgert. Er verstand die Antwort nicht und ging. Im folgenden Jahr wurde alles noch schlimmer und er verlor seine Firma. Aber damit nicht genug. Auch seine Frau verließ ihn. Die Kinder nahm sie natürlich mit. Vollkommen mittellos kam er wiederum ein Jahr später zum Meister zurück.

„Herr, jetzt ist das Leben keine Last mehr für mich. Ich habe alles verloren, was mir wichtig war. Das Leben ist ein einziges Elend, ein einziges Leid.“

„Dann höre auf zu leiden.“

Dieses Mal war der Mann nicht ärgerlich, sondern nur noch traurig über die knappe Antwort des Meisters, die ihm auch in diesem Jahr nicht weiterhalf.

Er ging, aber er ging nicht weit. Am Fuße des Berges blieb er sitzen und weinte und weinte. Er weinte viele Tage und Wochen, ja sogar mehrere Monate.

Als seine Tränen getrocknet waren und keine einzige Träne mehr kommen wollte, hob er den Blick und sah zum ersten Mal die wunderschöne Natur. Es war früh an Morgen, die Sonne ging gerade auf. Langsam stand er auf und ging zurück zum Meister.

Diesmal jammerte er nicht, sondern fragte den alten Mann: „Herr, was ist Leben?“

Da lächelte der Meister liebevoll und sagte: „Leben ist, wenn die Sonne jeden Morgen aufgeht und einer neuer Tag beginnt.“
  

Auf die Absicht aller Dinge,
nicht auf den Erfolg blickt der Weise.
 Lucius Annaeus Seneca

Diese Geschichte stammt aus dem Buch: „Legenden am Lagerfeuer“ von Gudrun Anders, ISBN 978-3-945104-00-2, Erstausgabe Februar 2014. Nachdruck - auch auszugsweise - nicht gestattet.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Ich bin ein freier Mensch!

Das nachfolgende Zitat von Albert Schweitzer ist für mich ein Aufruf, ein Weckruf und
eine Motivation, das Leben jeden Tag aufs neue anzupacken und seinen eigenen Weg zu gehen.

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Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann.

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. 


Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs, als die dumpfe Ruhe Utopiens.

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt für mich selbst zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen, dies ist mein Werk. 


Das alles ist gemeint, wenn wir sagen, ich bin ein freier Mensch.

Albert Schweitzer

Dienstag, 11. Februar 2014

Die erste Lektion der Liebe

Die erste Lektion der Liebe besteht darin, nicht um Liebe zu bitten, sondern nur zu geben. Werdet zu einem Gebenden.

Die Menschen machen aber genau das Gegenteil. Selbst wenn sie geben, tun sie es mit dem Hintergedanken, Liebe zurückzubekommen. Es ist ein Tauschhandel. Sie verströmen sich nicht, sie verschenken sich nicht freigiebig.

Sie teilen aus, aber nicht vorbehaltlos. Aus dem Augenwinkel beobachten sie, ob es erwidert wird oder nicht. Arme Leute... sie haben keine Ahnung von dem Naturgesetz der Liebe. Wer Liebe verströmt, zu dem wird sie zurückkommen.

Und wenn sie nicht kommt, macht euch keine Sorgen. Ein Liebender weiß, dass Lieben glücklich macht. Wenn es erwidert wird – gut, dann vervielfacht sich das Glück. Doch selbst wenn es nicht erwidert wird, macht der Akt des Liebens euch so glücklich und ekstatisch – wen kümmert es da, ob die Liebe erwidert wird?

Die Liebe hat ihre eigene, ihr innewohnende Glückseligkeit. Sie stellt sich ein, wenn man liebt. Man braucht nicht auf das Ergebnis zu warten. Fangt einfach an zu lieben, und allmählich werdet ihr sehen, wie viel Liebe zu euch zurückkommt.

MAN KANN NUR ERLEBEN UND ERFAHREN, WAS LIEBE IST; INDEM MAN LIEBT. 

Genau wie man schwimmen lernt, indem man schwimmt, so lernt man lieben, indem man liebt.

Aber die Menschen sind sehr knauserig. Sie warten auf die große Liebe – dann, ja dann werden sie lieben! Sie bleiben verschlossen und in sich gekehrt. Und sie warten. Irgendwann, irgendwo wird ihre Kleopatra auftauchen und dann werden sie ihr Herz öffnen. Aber bis es soweit ist, haben sie völlig verlernt, ihr Herz zu öffnen.

Lasst keine Gelegenheit vorbeigehen, um zu lieben! Selbst auf der Straße, im Vorbeigehen, kann man liebevoll sein. Selbst zu einem Bettler kann man liebevoll sein.

Es ist nicht nötig, ihm etwas zu geben, aber lächeln kann man. Es kostet nichts. Doch euer Lächeln öffnet euer Herz; es bringt Leben in euer Herz.

Nehmt jemanden bei der Hand – einen Freund, einen Fremden. Wartet nicht, bis erst der Richtige kommt, den ihr lieben könnt. So wird der Richtige nie kommen.

Liebt einfach. Und je mehr ihr liebt, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Richtige zu euch findet, weil euer Herz anfängt zu blühen. Ein Herz in voller Blüte lockt viele Bienen an, viele Liebende.

Quelle: Osho: Das Buch der Frauen
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